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Artikel vom 01.11.2018

Autor: Mathias

Kategorie: Events
Umfang: 1 Seiten


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Mathias' Bericht von der SPIEL 2018 - Donnerstag: Jetzt wird es voll


Am Donnerstag standen wir früh auf, um dann schon gegen acht in Richtung Essen aufzubrechen. Wir parkten etwas von der Messe entfernt und fuhren dann mit der U-Bahn zur SPIEL. Aufgrund des Verkehrsaufkommens und der vollen U-Bahn kamen wir erst ziemlich genau um zehn Uhr an. Natürlich war es wie im letzten Jahr und sicherlich auch in den Jahren zuvor extrem voll. So brauchten wir dann auch 50 Minuten, um durch den Eingang in die Halle 3 zu kommen. Immerhin gab es zuvor im Gedränge noch die Möglichkeit für meine Begleitung seine Jacke abzugeben - was sich am Ende des Tages als Fehler erweisen sollte. Erster Anlaufpunkt war der Stand von What's your Game?, wo sich mein Kumpel erst einmal ein T-Shirt und die Erweiterung Nippon Seikatsu kaufte. Anschließend ging es weiter zu Stronghold Games für die Erweiterung Paper Tales:Beyond the Gates.





Nun wollten wir was spielen und eher zufällig blieben wir dann bei Catch Up Games stehen, da ich im Vorwege einige Informationen zu Fertility gesammelt hatte und es mal testen wollte. Gesagt - getan und nach einer netten Erklärung, konnten wir unsere erste Partie spielen. Über die gespielten Spiele auf der Messe werde ich an dieser Stelle allerdings nicht viel schreiben, da es zum einen den Text noch länger machen würde und ich zum anderen ja noch an anderen Stellen etwas darüber erzählen möchte. Der Verlag hatte sich sogar die Mühe gemacht, die Anleitung, welche im Spiel nur auf englisch und französisch enthalten ist, für die SPIEL auf deutsch zu übersetzen. Leider schlich sich dort jedoch ein Fehler bei der Einleitung des Spielendes ein, wo in der deutschen Übersetzung allen ein Zug „geklaut“ wurde. Der Supporter war für diesen Hinweis auch sehr dankbar und sammelte sie direkt ein. Nach dieser ersten Partie, wollten wir uns erst einmal ein paar Überblicke bei einigen Verlagen und Verkaufsständen verschaffen und liefen so ein erstes Mal durch fast alle Hallen. Schnell bestätigte sich mein Verdacht vom letzten Mal, dass es alles andere als einfach ist, einen Platz an den Spieltischen zu bekommen, vor allem bei den beliebten Neuheiten und großen Verlagen. So schauten wir also nur auf die Tische und lauschten ab und an mal bei ein paar Erklärungen, um einen Eindruck zu bekommen. Erklären ließen wir uns zudem noch Franchise von Queen Games im Schnellverfahren. Eine nette Idee, die Neuheiten jeweils an einem Stehtisch zumindest schon einmal kurz zu erklären, da man so schnell für sich entscheiden kann, ob man das Spiel testen will.





Nachmittags trafen wir dann noch einen weiteren Bekannten, der zum ersten Mal auf der Messe war. Nachdem wir auch mit ihm einige für ihn interessante Stände abgeklappert hatten und auch nette Youtuber trafen mit denen Fotos gemacht und kurz geschnackt wurde, wurden wir spontan bei Tasty Minstrel Games gefragt, ob wir Trade on the Tigris spielen wollten. Leider war die englische Erklärung sehr leise und so waren wir uns nicht sicher, ob wir wirklich alles richtig gespielt haben. Nach ein paar Runden hatten wir unseren Eindruck gesammelt und machten uns langsam an die ersten Einkäufe. In meiner Tasche landeten am ersten Tag Qwantum, Brikks, Tudor, Lift Off, die Artus-Erweiterung zu Merlin, die Queenies zu Luxor, die DSP-Box und ein paar weitere Promos, sowie der Spielworxx-Titel Captains of the Gulf, den ich anders als die anderen aber nicht vor Ort gekauft, sondern nach der Preorder nur noch abgeholt habe.



Das einzig wirklich negative Erlebnis hatten wir dann beim Ausgang. Denn an der Garderobe befand sich um kurz nach sieben eine Schlange, die bis zurück in die Halle reichte. Auf Nachfrage bei der Information erfuhr ich, dass leider ein Großteil des Personals bereits um 19 Uhr in den Feierabend geschickt worden sei. Hier hätte es sich auf jeden Fall angeboten im Schichtdienst zu arbeiten, um Arbeitszeiten nicht zu verletzen, aber dennoch für einen reibungslosen Abbau zu sorgen. Nach einer Weile waren allerdings weitere Leute an der Ausgabe und die Schlange kam in Gange.





Mit diesen etwas gefüllten Taschen ging es dann zurück zum Auto, um sie dort zu verstauen. Anschließend machten wir uns auf ins Essener Unperfekthaus, da wir im Vorwege recherchiert hatten, dass man dort noch abends etwas spielen könnte. Dort angekommen, haben wir gleich einmal Qwantun ausgetestet und anschließend noch das von mir bereits aus Kiel mitgebrachte Carpe Diem angetestet. Vor Ort zeigte sich dann zum ersten Mal, dass Spielen wirklich verbindet, da sich spontan ein unbekannter vierter Spieler aus der Bremer Ecke zu uns gesellte. Ein sehr nettes Erlebnis, was nur durch die Schließung des Hauses vor dem Spielende getrübt wurde. Gegen 23 Uhr machten wir uns dann also wieder zu zweit auf den Weg nach Neuss, der immerhin eine knappe Stunde Fahrzeit bedeutete. Angekommen ging es nur noch ins Bett, denn der Freitag war ja bereits angebrochen.



Teil 3: Freitag: Viel weniger los ist nicht..


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