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Artikel vom 19.04.2008

Autor: Smuker

Kategorie: Autorensteckbriefe
Umfang: 1 Seiten


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Autorensteckbrief - Inka Brand





Mein Name ist: Inka Brand

Ich bin geboren am: 19.03.1977

Ich wohne in: Gummersbach

Meine Webseite/Blog ist: www.Inka-und-Markus-Brand.de

Ich wurde ausgebildet als: Hotelfachfrau

Meine Berufslaufbahn ist wie folgt: Mit 19 Jahren habe ich meine 3-jährige Ausbildung
abgeschlossen und bin zunächst die folgenden 2 Jahre im Hotel geblieben. Dann hatte ich die Nase von Wochenend- und Nachtarbeit voll und habe zu einer Anwaltskanzlei gewechselt, wo ich einen Job am Mandanten–Empfang und als Sekretärin übernommen habe. Während dieser Zeit habe ich dann Markus kennen gelernt, so dass dann schon bald (eigentlich zu bald) eine neue kleine Aufgabe auf mich zukam – heute sind es dann schon zwei. Sie heißen Lukas und Emely und bestimmen nun immer noch neben dem Spieleentwickeln einen Großteil meiner „Arbeit“.


Meine Hobbys sind: Spielen, Lesen.

Wenn mein Körper schwitzen soll, dann gehe ich: Spatzieren :-)

Das Buch habe ich schon xmal gelesen: Harry Potter

Mein Lieblingsbuchgenre ist: Historische Romane und Fantasy

Den Film könnte ich mir 1000 mal ansehen: Stolz und Vorurteil


Bei Filmen des Genres bin ich immer dabei: TV-Serien wie Friends, Scrubs, 24 etc.

Mein Lieblingsschauspieler ist: Bruce Willis, obwohl der auch in die Jahre kommt :-).

Das folgende elektronischen Spiel ist genial: Zu meiner Zeit war das Pacman :-).

Ich höre gerne folgende Musik: Peter Gabriel

Wenn ich auf einer einsamen Insel wäre und vorher drei Dinge aus der Zivilisation mitnehmen könnte würde ich folgendes mitnehmen:
Papier
Stift
Markus


Mein Vorbild/er ist/sind... soll ich die wirklich alle aufschreiben?

Weil... es gibt einfach so viele Bereiche, in denen Menschen Dinge getan haben, die mich verblüffen und aufschauen lassen, dass ich erst gar nicht versuche, auch nur einen von Ihnen auf ein „Podest“ zu stellen. Aber ich bin schon froh, dass ich so viele von ihnen erkannt habe.

Meine Lieblingsspiele sind... Oh - das wechselt ständig!

Weil... ich immer gerne viel ausprobiere und am liebsten alle neuen Spiele kennen lernen möchte. Es gibt einfach zu viele interessante Spiele, um sich fest zufahren. Außerdem kommt es immer auf die Spielpartner an, manchmal macht erst eine gute Runde ein Spiel zum Renner.

Lachen kann ich, wenn... mein Mann auch mal (!!!) gewinnen kann.

Mein Lieblingsspiel meiner eigenen Kreation ist... immer das, an dem ich gerade arbeite.

Weil... mich die Idee dann so fasziniert, dass ich oft nicht verstehen kann, das ein Verlag das dann anders sieht :-).

Ich mag besonders Spiele die... mich herausfordern oder zum Lachen bringen.

Ich mag keine Spiele die... mich zum Grübeln bringen und lange Wartezeiten haben.

Wichtig bei Spielen finde ich... dass es Spaß macht. Das kann ein nicht enden wollender Lachanfall sein, oder ein leises Kichern voller Schadenfreude nach einer kleinen Gemeinheit. Man lernt immer wieder neue Seiten seiner Mitspieler kennen, die mich immer noch verblüffen können.

Zum Spieleautor kam ich... das ist eine lange Geschichte. Mein Mann Markus und ich waren gerade erst kurz zusammen, das war im Oktober 1999 (Am liebsten würde ich Euch auch noch erzählen, wie es dazu kam, aber das sprengt hier wohl den Rahmen). Er wünschte sich ein Geschenk, was nur ich ihm schenken kann und niemand sonst (Gott wie romantisch, das waren noch Zeiten – heute reicht ein neues Spiel mit einer bunten Schleife drum). Also habe ich ihm einen Kurzurlaub mit mir (das konnte schließlich wirklich kein anderer verschenken) nach Bilstein zum „Sieder von Catan- Wochenende“ geschenkt (Unser beider Hobby drehte sich schon immer nur um Spiele). Dort angekommen stellten wir fest, dass ein Workshop für Prototypen angeboten wurde. Man konnte hier Spiele testen und bewerten, sogar eigene Ideen dazu vorschlagen. Das war es dann für uns mit „Siedeln“, wir waren das ganze Wochenende mit den Prototypen beschäftigt. Dort lernten wir Wolfgang Lüdtke kennen, einen der Redakteure von TM-Spiele, die bekanntlich für Kosmos arbeiten. Wir haben uns sehr gut verstanden und vereinbart, dass wir von da an auch zu Hause testen wollten. Er schickte uns dann immer Prototypen und wir ihm unsere Beurteilung. Das haben wir ein Jahr lang getan, bis wir feststellten, dass wir das mit dem Spielentwickeln auch versuchen könnten. Also haben wir uns hingesetzt und (inspiriert durch eine der schlechtesten Fernsehsendungen überhaupt) unsere Nummer 1 entwickelt - ein Inselspiel in dem es ums harte Überleben ging. Das schickten wir Wolfgang zusammen mit all unseren Hoffnungen. Er meldete sich tatsächlich recht zeitnah und lobte uns, wie gut unser Spiel für unsere allererste Entwicklung sei, er könnte sie derzeit nicht im Programm unterbringen, würde sie aber gern noch behalten. Wir sollten auf jeden Fall dranbleiben. Na Bitte! Mit stolzer Brust erzählten wir all unseren Freunden, wir hätten es drauf – es gäb´ nur grad keinen Programmplatz. Zu dem eh schon fragendem Ausdruck in ihren Gesichtern wegen unserer merkwürdigen Bastelabende, gesellten sich nun noch ein paar Stirnrunzelfalten. Uns war´s egal - wir waren glücklich. So ging es nun Jahr für Jahr weiter. Wir zeigten Wolfgang neue Spiele, er lehnte sie ab. Aber er behielt unsere Nummer 1, das Inselspiel. (Mein ewiger Gedanke: Ein Glück können wir was, bestimmt wird bald ein Programmplatz frei.) Das 17. Spiel war es dann, was ihn überzeugte. Endlich wir erhielten unseren ersten Optionsvertrag, das war 2005 - das Spiel sollte 2006 auf den Markt. Endlich! Die Vorstellung ein Spielwarengeschäft zu betreten und ein eigenes Werk zu sehen, war das größte Glück der Welt. Ja, ja ich habe damals geweint, als der Anruf kam. (Echt jetzt - damals war es das Größte.) Wolfgang stellte ebenfalls für uns einen Kontakt zur Kinderspielredaktion in Stuttgart her, und am Ende wurde dann doch ein Kinderspiel unsere erste Veröffentlichung. Das war auch die Zeit, da ich unsere „Nummer 1“ nach 5 Jahren selbst lächelnd zurückforderte, nun waren wir soweit. Noch heute bin ich ihm unendlich dankbar. Wir hätten aufgegeben – viel zu schnell. Von da an ging es dann Schlag auf Schlag. Jetzt sind wir richtig durchgestartet und hoffen dass wir noch viele weitere unserer Ideen umsetzen können und dürfen.

Wenn mir eine neue Spielidee einfallen soll dann... beobachte ich meine Kinder, manchmal ist sie auch einfach plötzlich da.

Die Entwicklungszeit meiner Spiele... das ist wirklich sehr unterschiedlich. Das schnellste war ein Tag, das längste 2 Jahre.

Meine Spielzielgruppe ist... da will ich mich gar nicht festlegen…

Besonders stolz bin ich auf... meine Kinder, die selbst kleine Leiterspiele auf DinA4 Bögen kritzeln und stur behaupten: “Ich habe ein Spiel erfunden, geht doch ganz leicht!“

Mein größter Spielerfolg ist... kommt noch :-).

Das liegt vermutlich daran, dass... ich große Ziele habe :-).

Wenn es das perfekte Spiel gäbe dann... das geht doch gar nicht, das wäre nur mit den dazu passenden Spielern möglich und einer hat doch immer einen schlechten Tag :-)!

Die folgende Person aus dem Spieleuniversum ist mir besonders wichtig... na mein Mann Markus natürlich.

Weil... es wahrscheinlich nur so funktioniert.

Welche Person hättest du generell gerne kennen gelernt... J.R.R. Tolkien


Weil... wie faszinierend müssen die Gedanken dieses Mannes gewesen sein…

Welche Person würdest du gerne kennen lernen... ich freue mich über jeden neuen Menschen in meinem Leben.

Weil... ich immer auf der Suche nach neuen Gegnern bin :-).

Ohne die drei Dinge wäre ich verloren... Meine Familie, alles andere kann man schon irgendwie regeln

Meine nächsten Ziele und Pläne sind... geheim :-).

Eine witzige Anekdote aus meinem Spielleben ist... so was kann ich nicht witzig aufschreiben, da muss man dabei sein.

Wenn ich ein Spielgegenstand wäre, dann wäre ich am liebsten ein... kleine unschuldig wirkende, hübsch aus Holz geschnitzte Schlange – vorzugsweise in rot.

Weil... Du bist was Du spielst :-).

Es ist Schade das folgendes von mir so nie umgesetzt wurde... noch ist nicht aller Tage Abend!

Spielen ist für mich... Ausgleich und Abenteuer. Ich kann mir am Spieltisch alles erlauben, was ich im normalen Leben nicht tun würde. (Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass man einiges über die Menschen, mit denen man spielt, lernen kann. Wer weiß, was uns unser Haus oder Auto gekostet hätte, wäre ich nicht durch jahrelanges Siedlerspielen zum knallharten Verhandlungspartner geworden. :-))

Wenn ich etwas rückgängig machen könnte dann... wäre es sicher meine Berufsausbildung. Ein paar andere Dinge hätte ich gerne nur zeitlich etwas verschoben :-).

Mein Motto ist... Alles ist möglich

Meine Ludografie (nach Jahrgang aufsteigend sortiert)...


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