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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Kinderspiel, Echtzeit-Gleichzeitig

Spielmechaniken:
Würfeln, Laufspiel, Gleichzeitiges Handeln

Release:
2009

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 5 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 28.07.2010 - von Jörg

Rakete


Liebevolle Monster, Raketen und Maden-Chips spielen eine wichtige Rolle im easy play Kids-Spiel Rakete! Rakete ist eines der drei ersten Spiele welche die neue Reihe „easy play Kids“ bildet. Ob das außerirdische Würfelspiel mit extra kleinen Würfelbecher bei unserer Kindergruppe gut ankommt erfahrt ihr im folgenden Bericht.

Ziel des Spiels:
Es wird um die Wette gewürfelt um zum gesuchten Monster zu gelangen. Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Mars-Marden-Chips.

Spielaufbau:
Jeder Spieler erhält fünf Würfel, einen Würfelbecher, sechs Mars-Maden-Chips und drei Raketen-Chips. Die fünf Monsterkarten werden gemischt und als verdeckter Stapel in die Tischmitte gelegt. Die Würfel zeigen die fünf Monster und die Rakete an. Vor Beginn der Runde legt jeder seine Würfel vor sich, so dass das Raketen-Symbol nach oben zeigt.

Spielablauf:
Die oberste Karte wird umgedreht und gemeinsam rufen die Spieler 3, 2, 1 … Rakete! Alle Spieler würfeln, um so schnell wie möglich mit den fünf Würfeln vier Mal das Monster zu würfeln das man auf der Karte erkennt. Es gelten folgende Regeln: >Alle würfeln gleichzeitig und so schnell wie möglich! >Der Würfelbecher muss zum Würfeln genutzt werden! >Im Würfelbecher darf immer nur ein Würfel sein! >Jeder legt selbst fest wie oft er welchen Würfel benutzt! Hat ein Spieler mit vier Würfeln das gesuchte Monster erwürfelt und zeigt sein fünfter Würfel „keine“ Rakete ruft er den Namen des gesuchten Monsters. Jedes farbige Monster hat einen anderen Namen:

>Picksi

>Schweini

>Schleimi

>Olmi

>Glupschi

Die anderen Spieler dürfen ihren Würfelwurf noch beenden bevor die Zwischenwertung folgt. Die Mitspieler müssen dem Spieler, welcher die Runde mit den Monsterworten beendet hat Mars-Maden-Chips geben. Für jedes Monster auf den eigenen Würfeln welches nicht mit dem gesuchten Monster übereinstimmt gibt man einen Mars-Maden-Chip an diesen Spieler ab. Für jede Rakete muss man sogar zwei Chips abgeben. Hat der Spieler keine Mars-Maden-Chips muss man sogar Raketen-Chips abgeben. Die Raketen-Chips kommen im Gegensatz zu den Mars-Maden-Chips ganz aus dem Spiel. Einen Raketen-Chips muss man auch bei einem Fehler (zum Beispiel falsches Monster gerufen) abgeben. Eine Zwischenwertung findet hier nicht statt und eine neue Runde beginnt.

Nach der Zwischenwertung drehen alle Spieler ihre Würfel in die Ausgangsposition zurück. Die Karten werden wieder gemischt und mit dem Aufdecken der obersten Karte folgt die nächste Runde. Das Spiel endet sobald ein Spieler seine drei Raketen-Chips abgegeben hat. Dieser Spieler hat verloren. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Mars-Maden Chips. Anmerkung: Wer sich die Namen der Monster nicht merken kann, sollte einfach andere lustige Namen vergeben. Natürlich ist diese Möglichkeit auch als Variante möglich.

Strategie:

Hier spielt die Schnelligkeit verbunden mit Glück eine große Rolle. Strategische Möglichkeiten gibt es kaum. Beim Würfeln sollte man allerdings am besten alle Würfel nacheinander nehmen um zumindest das Raketensymbol durch ein anderes Symbol zu tauschen um am Ende nicht noch mehr Abzüge zu kassieren.

Interaktion:

Jeder Spieler hat seinen eigenen Würfelbecher und jeder seine eigenen Würfel. Somit ist man mit sich und seinen Würfel beschäftigt und nur Schnelligkeit und Glück entscheidet darüber wer diese Runde für sich entscheidet. Der Kommunikationsfaktor ist gering denn man hört lediglich das überaus hektische und schnelle Geräusch der Würfelbecher bis ein Spieler den Namen des Monsters laut ruft.

Glück:

Selten wird der Name eines Monsters falsch gerufen, denn die Kinder wussten fast immer die richtige Antwort. Witzig war es allerdings in Spielen zusammen mit Erwachsenen. Durch schnelles Würfeln (und etwas Glück) waren die Erwachsenen oft einen Tick schneller, doch riefen sie dann den falschen Namen (zum Gespött der Kinder). Das Erwürfeln des richtigen Monsters ist sehr glücksbetont. Dennoch wird es am Ende oft sehr knapp. Wer kurz davor „war“ diese Runde zu gewinnen muss allerdings nicht traurig sein, da die Abgabe von Chips dann auch nicht all zu hoch ausfällt.

Packungsinhalt:

In üblicher Verpackungsgröße wird auch „Rakete“ der Spielgemeinde präsentiert. Besonderes Highlight sind die Würfelbecher für „einen“ Würfel! Eine wirklich tolle Idee. Hinzu kommen die Karten, Würfel und Chips in gewohnt guter Qualität. Anstatt der schön und witzig illustrierten Monsterkarten hätten man aber vielleicht dickeres Material wählen müssen, da nach vielen hektischen Runden und durch schnelles Aufdecken schnell einige Spuren auf den Karten sichtbar werden können. Also liebe Kinder und Erwachsene: Nicht zu ungestüm ins Spiel gehen! Die Anleitung ist übersichtlich und ein Spieleinstieg nach wenigen Minuten möglich. Preislich bewegt sich das Spiel im fairen Niveau der anderen easy play Spiele.

Spaß:

Schmidt Spiele hat drei easy play Kids Spiele herausgebracht und „Rakete“ ist bei uns und der Kids-Gruppe von allen drei neuen Spielen am Besten angekommen. Ob in reinen Kindergruppen oder in Spielgruppen zusammen mit Erwachsenen, es macht Spaß die Würfel so schnell wie möglich zum richtigen Symbol zu führen auch wenn dies mit etwas Glück verbunden ist. Hinzu kommt das Benennen des Monsters wobei hier die Spieler nicht immer richtig liegen. Dies sorgt für Heiterkeit und Gelächter. Kinder kommen hier schnell auf weitere Ideen und nach einigen Runden bekommen die Monster bereits neue Namen. Hier heißt es dann noch mehr aufpassen, denn die alten Namen muss man nun im Kopf durch die Neuen austauschen.
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