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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Brettspiel, Familienspiel, Würfelspiel, Berühmte Vorlage

Spielmechaniken:
Würfeln, Laufspiel

Release:
2012

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 02.06.2012 - von Jörg

Mensch ärgere Dich nicht - mal anders


Vorwort:

Über die bisher erschienenen Roll & Play Spiele (Geizen, Extra!, Kniffel Extreme, Fiese 15) haben wir bereits berichtet und mit Mensch ärgere Dich nicht mal anders gesellt sich jetzt ein weiteres Spiel in die Reihe der Würfelspiele ein.
Wieder ist es ein integrierter Würfelturm, der in diesem Spiel mit leichten Änderungen in den Abläufen im Vergleich zum Originalspiel für Lust und Laune sorgen soll.

Ziel des Spiels:

Die Spieler laufen mit ihren Figuren von Startfeld ausgehend über die Laufstrecke ins Ziel. Dabei wirft man je nach Feld andere Figuren aus dem Spiel, doch mit den neuen Regeln kommt noch etwas mehr Bewegung ins Spiel.

Spielaufbau:

Die Spieler erhalten vier Spielfiguren einer Farbe, die anfangs außerhalb des Spielfelds auf ihren Einsatz warten. Den Würfelturm stellt man auf die Seite und legt die vier Würfel bereit.

Spielablauf:

Gespielt wird reihum und der aktive Spieler würfelt immer mit vier Würfeln und bildet aus jeweils zwei Würfeln ein Set. Dann muss der Spieler immer mindestens eine Figur ziehen, es sei denn ein Spielzug ist nicht möglich. Der Spieler kann somit sein zweites Würfelset verfallen lassen.
Die Reihenfolge, in der die Spielfiguren gezogen werden ist beliebig und die Würfelsets dürfen auf zwei verschiedene Figuren aufgeteilt werden.
Allerdings darf ein Würfelergebnis mit zwei Einsen auch dazu benutzt werden, um eine Figur um genau ein Feld zu ziehen.
Doch wie startet man überhaupt? Mit einer 6?
Das Würfelergebnis muss hier aus genau zwei Würfeln eine 6 ergeben, bevor der Spieler seine Figur auf das Startfeld stellt. Gegnerische Figuren auf dieser Position werden rausgeworfen und sofern das Feld von einer eigenen Figur besetzt ist, muss sich diese erst einmal weiter bewegen.
Um auf das Starfeld zu gelangen (sofern der Spieler keine weiteren Figuren im Einsatz hat), kann er wie beim ursprünglichen Spiel bis zu drei Mal würfeln. Mit einem zweiten Würfelset (z.B. 4 und 3) kann er sich dann gleich um sieben Felder weiter bewegen.
Zieht man mit seiner eigenen Figur auf ein Feld mit einer fremden Figur, wirft man die Figur heraus. Eine Pflicht zum Herauswerfen besteht nicht, so dass der Spieler auch mit einer anderen eigenen Figur ziehen kann.
Hat ein Spieler mit seiner Figur die gesamte Laufbahn durchlaufen, kann er auf die Zielfelder ziehen. Es kann je nach Wurf und im Einsatz befindlichen Figuren passieren, dass ein Spieler mit dieser Figur eine zusätzliche Runde laufen muss!
Das Spiel ist zu Ende, sobald ein Spieler als Erster alle seine Spielfiguren auf seine Zielfelder gebracht hat.

Strategie:

Das Spiel ist auch in dieser Form ein sehr glückslastiges Spiel, in denen aus unserer Sicht strategische Faktoren nicht zum Tragen kommen.

Interaktion:

Die Interaktion besteht insbesondere durch das Herauswerfen anderer Spielfiguren, so dass diese wieder vom Starfeld ausgehend beginnen müssen.

Glück:

Der Glücksfaktor ist sehr hoch, auch wenn man jetzt mit vier Würfeln diverse Kombinationen bilden kann. Gerade wenn sich eine Figur in Richtung Ziel bewegt hofft man auf einen passenden Wurf.

Packungsinhalt:

Die Packung entspricht der bisherigen Serie (vgl. Vorwort) und materialtechnisch ist das Ganze doch etwas „zu“ klein.
Gerade im Hinblick das Spielfeld und die Figuren denkt man doch eher an ein Mitbring- oder Urlaubsspiel. Die Anleitung ist übersichtlich und der Preis mit 12 Euro passt.

Spaß:

Zuerst muss man einmal auf die Idee kommen, das ursprüngliche Spiel zu verändern und dann gehört doch etwas Mut dazu, das Ganze in dieser Form zu produzieren.
So muss ein Interessierter doch etwas genauer den Namen des Spiels lesen, da es sich hier um ein abgewandeltes Spiel handelt, an das man sich erst einmal gewöhnen muss. Zumindest ging es uns so und nach wie vor können wir uns nicht richtig mit dieser Version identifizieren. Die Idee ist interessant und auch mal etwas anders, doch spielerisch konnte sie uns nicht wirklich überzeugen. Ganz nett wie das hier abläuft, doch mehr ist es nicht.


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