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Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
1994

Anzahl der Spieler:
3 bis 6 Spieler

Spielzeit:
60 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 27.09.2005 - von Redaktion

Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert: Eine klingonische Herausforderung



Star Trek - unendliche Weiten. Seit über 40 Jahren fliegen die mutigen Helden aus Gene Roddenberrys Vision durch das All, um unerforschte Galaxien zu entdecken und dorthin vorzustoßen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Es war zur Sternzeit 1994, als sich die TNG Crew auf den Weg machte, ein Konzept zu verwirklichen, das ebenfalls noch nie ein Mensch zuvor gesehen hatte: Ein interaktives Video-Brettspiel. Endlich war es dem einfachen Volk vergönnt, einen Hauch von Star Trek ins heimische Wohnzimmer zu zaubern und mit der Enterprise auf eine gefährliche Mission zu gehen. Doch wird es uns gelingen, die Herausforderung zu meistern? Würde uns Captain Picard anerkennend in seinem Logbuch erwähnen, wenn wir unsere Mission bewältigt hätten? Wie fühlt es sich an, einen militärischen Rang zu haben? Auf all diese und andere Fragen, die sich ein Trekkie schon immer gestellt hat, versucht dieses Spiel eine Antwort beziehungsweise ein Gefühl zu geben. Spielbeschreibung: Die Enterprise-D ist wegen Reparaturarbeiten im Raumdock und sämtliches Personal mit Ausnahme einer Hand voll Techniker hat das Schiff verlassen. Plötzlich verschafft sich ein klingonischer Abtrünniger mit dem Namen Kavok Zugang zum Schiff und dessen Kommandosystemen. Er bringt die Enterprise auf einen Kurs in Richtung der klingonischen Heimatwelt, um dort mit dem Sternenflotten-Schiff einen Krieg zu beginnen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und die Techniker haben nur 60 Minuten Zeit, die Kontrolle über das Schiff zurück zu gewinnen. Spielablauf: Zum Spielen sind ein Fernseher und ein Wiedergabegerät für VHS Kassetten notwendig. Möglichst nahe daran wird der Spielplan ausgelegt, der uns einen kreisförmigen Weg durch das Raumschiff zeigt. Auf diesem Weg finden wir die Felder, die zum Zug der verschiedenen Karten berechtigen, Räume im Schiff und Turbolifte, mit denen man seine Wege abkürzen kann. Nach der Spielvorbereitung wird die Kommandohierarchie festgelegt. Reihum wird gewürfelt und nach Höhe der Augenzahl werden die Ränge vom Commander bis zum Kadetten festgelegt. Um das Star Trek Feeling zu erhöhen, gibt es Rangabzeichen und Insignienkommunikatoren zum Aufkleben auf die Kleidung. Jeder Spieler erhält einen Tricorder mit 5 freien Steckplätzen, die alle mit isolinearen Chips gefüllt werden müssen. Wer alle Chips gesammelt hat ist in der Lage, Zugang zur Brücke zu bekommen und Kavok zu überwältigen. Nach den Vorbereitungen wird die VHS Kassette gestartet und die Spieler erhalten eine kurze Einführung in der zuerst Commander Riker und dann Kavok zu Ihnen spricht. Nachdem Kavok seine Pläne erläutert hat und das Schiff auf den Kurs zum Heimatplaneten der Klingonen bringt, läuft eine Uhr mit 60 Minuten rückwärts, bei 0 ist das Spiel für alle verloren. Es wird reihum gewürfelt und die Spieler bewegen sich durch das Schiff um auf Felder mit Computerzugangskarten zu kommen. Diese Karten können nach Erhalt direkt ausgespielt oder aufgehoben werden. Mit ihnen ist es möglich in einem bestimmten Raum, zum Beispiel der Krankenstation, einen isolinearen Chip zu bekommen oder zu einer bestimmten Zeit eine andere Aktion durchzuführen. Des Weiteren gibt es Holodeck Karten, die ebenfalls auf bestimmten Feldern gezogen werden und bei Bedarf eingesetzt werden können. Hierbei handelt es sich um holografische Erscheinungen der Führungsoffiziere des Schiffes, die einem stets aus einer misslichen Situation helfen. Der Lauf gegen die Zeit wird öfters von Kavok unterbrochen, der zu den Spielern spricht und diese mit allerlei Aufgaben und Bestrafungen versieht. Ebenso wird Kavok einigen Spielern Namen geben, damit er diese direkt ansprechen kann. Bestrafungen werden durch das klingonische Schwert, kurz „bij", und die entsprechenden Karten ausgetragen, die sofort zum Einsatz kommen müssen und nicht aufgehoben werden können. Durch Kavoks Ansprachen zu den Spielern und einigen anderen Ereignissen (die zum Erhalt des Spielspaßes nicht vorab verraten werden) schmilzt die Zeit von 60 Minuten brutto auf ca. 35 Minuten netto zusammen. Das Spiel vermittelt eine sehr dichte Star Trek Atmosphäre, was mitunter daran liegt, dass mit J.G. Hertzler als Kavok ein Star Trek Veteran in die Rolle des Gegenspielers geschlüpft ist. Auch die Einleitung, gesprochen von Jonathan Frakes bzw. seinem deutschen Synchronsprecher Detlef Bierstedt, tut ihr Übriges. Gedreht wurde in den originalen Sets der Serie unter der Regie von Les Landau, auf dessen Konto bereits zahlreiche Star Trek Episoden gehen. Aufnahmen mit Spezialeffekten wurden aus dem Archiv der Serie übernommen. Spielplan und Zubehör sind gut verarbeitet und detailreich und passen sich dem Star Trek Style perfekt an.

Strategie:


Interaktion:


Glück:


Packungsinhalt:


Spaß:


Meinung der :

Grundsätzlich ist zu sagen, dass dieses Spiel ein gewisses Maß an Star Trek Affinität voraussetzt. Wem Namen wie Captain Picard und Commander Data nicht bekannt sind, wird mit diesem Spiel nicht den Spielspass wie eingesessene Trekkies haben. Die Spielzeit überschreitet technisch bedingt die vorgegebenen 60 Minuten nicht, was dazu führt das es keine unangenehmen Überraschungen gibt weil die Spielzeit mal wieder ins Bodenlose ufert. Wäre dieses Spiel 10 Jahre später veröffentlich worden, so hätte man mit einer DVD sicherlich mehr Interaktivität und mehrere verschiedene Handlungsstränge einbringen können.

Martin Bäumler für cliquenabend.de

STRATEGIE
4 von 10
Nur wer seine Karten richtig einsetzt kann gewinnen
INTERAKTION
8 von 10
Trotz Konkurrenz unter den Spielern Interaktion, da alle gegen Kavok kämpfen
GLÜCK
7 von 10
Mit mehr als 3 Spielern gehört schon einiges Glück beim Kartenziehen dazu, in der gegebenen Zeit den Sieg zu erringen
PACKUNGSINHALT
8 von 10
Detailreich gestaltete Spielutensilien im Star Trek Look and Feel
SPAß
5 von 10
Lustiges und aufregendes Spiel, das jedoch bei jedem Spiel deutlich an Spannung verliert, weil man die Kassette bereits kennt
GESAMT-
WERTUNG:
5/10
"spaßiger Zeitvertreib für Star Treck Fans mit wenig Langzeitnmotivation"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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