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Details


Autoren:
Verlag/Autoren/Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2009

Anzahl der Spieler:
4 bis 12 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 4 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 19.09.2010 - von Jörg

Pipofax



Wenn es um Kinderspiele, aber auch um mögliche Preise im Bereich des „Deutschen Lernspielpreisese“ geht, wird die Autorin Kirsten Hiese gerne genannt. Erfolgreich widmet sie sich den Kinderspielen und so ist es kein Wunder das der beleduc Verlag, auch von diesem Wissen profitiert. Spaß aber auch Geschicklichkeit stehen im Spiel „Pipofax“ im Vordergrund, das lediglich aus Holzstab, Holzkugel und 12 Karten besteht. Dabei sind es aber nicht Spielgruppen von 2 bis 4 Spieler, wie das bei vielen beleduc Spielen der Fall ist, sondern hier sind 4 bis 12 Mitspieler gefordert! Ob das Spiel die lt. Verlag genannten Fördergedanken „Körpergefühl“, „Balance“, „Teamgeist und das Erkennen von unterschiedlichen Positionen“ aufzeigt, verraten wir euch im folgendem Spieltest.

ZIEL DES SPIELS: Teamgeist steht im Vordergrund, so gewinnen alle gemeinsam oder keiner!

SPIELAUFBAU:
Die 12 Karten, welche eine Person mit einem schwarzen Punkt (an unterschiedlichen Positionen) anzeigt, werden gemischt und verdeckt als Stapel zur Seite gelegt. Den Holzstab stellt man auf den Fußboden und legt die Kugel in die Öffnung. Ausreichend Platz sollte vorhanden sein da alle Mitspieler (Kinder) im weiteren Verlauf hinter dem Holzstab stehen.

SPIELABLAUF:
Der jüngste Spieler beginnt und zieht eine Karte. Die Hände legt er dabei auf die Körperstelle welche auf der Karte markiert ist. Anschließend wird die Karte zur Seite gelegt und der Spieler stellt sich hinter den Holzstab mit der Kugel. Mit jedem weiteren Spieler, dem Ansehen der Karte und Markieren der Position (beim Mitspieler), stellen sich dich Kinder hintereinander auf. Jeder Spieler hat somit noch eine Hand frei und die andere bei dem angezeigten Körperteil (Schulter, Ohr, Kopf, etc.) des vor einem stehenden Mitspielers (Ausnahme: Startspieler). Der Startspieler nimmt nun den Holzstab mit der Kugel und gibt sie vorsichtig dem dahinter stehenden Mitspieler (mit der freien Hand). Die Kugel darf nicht herunterfallen und der Mitspieler seine Position mit der anderen Hand nicht verlassen. So wird der Stab mit der Kugel bis zum letzten Spieler weitergegeben und dadurch haben alle Mitspieler gewonnen. Fällt die Kugel herunter beginnen die Spieler von vorne. Tipp: Sofern das Spiel zweimal vorhanden ist können auch Teams gegeneinander antreten.

Strategie:

Hier geht es nicht um Schnelligkeit sondern um Geschicklichkeit. Die Mitspieler müssen ihre Position halten und sollten sich bei der Weitergabe des Holzstabes Zeit lassen. Zu viel Zeit sollte es aber nicht sein, da bei großen Runden schnell Ungeduldigkeit zu spüren ist und die Kinder ihre Position nicht mehr halten können.

Interaktion:

Man spielt gemeinsam um den Sieg. Werden Fehler gemacht beginnt die Runde von vorne.

Glück:

Der Glücksfaktor ist gering, wenn sich alle konzentrieren, ruhig stehen bleiben und warten bis auch der letzte Spieler den Stab erhalten hat.

Packungsinhalt:

Viel Material steckt nicht in diesem Teamspiel, dessen Regeln in wenigen Sekunden erklärt sind. Zum besseren Transport ist auch ein Sack beigefügt indem das Material Platz findet. Die Karten sind laminiert und die Punkte (zur Markierung) eindeutig. Der Stab ist aus Holz auf dem die goldene Kugel gut Platz findet. Das Spiel kostet im Handel zwischen 10 und 15 Euro.

Spaß:

Pipofax ist nur etwas für Kindergeburtstage oder Spielrunden im Kindergarten. Denn um richtig viel Spaß zu haben sollten es mehr als die mindestens geforderte Anzahl von vier Spielern sein. Desto mehr, umso besser! Zwar kann man das Spiel auch mit Erwachsenen ausprobieren, doch aufgrund der Positionen und der Größe eines Erwachsenen ist es zum Teil fast unmöglich, dass das Kind den Stab weitergeben kann. So bleibt es eher ein Kinderspiel das insbesondere die Balance eines Kindes fördert. Natürlich spielt auch der Teamgeist eine wichtige Rolle, denn es macht viel mehr Spaß ein Spiel in großer Runde gemeinsam zu gewinnen.

`s Meinung:

Pipofax ist ein ideales Kinderspiel in großer Gruppe. Einfache Regeln und vorausgesetzt es nehmen nur Kinder um die 4 oder 5 Jahre teil ist ein kurzes Spielvergnügen garantiert.
Gerade große Kindergruppen (z.B. Kindergarten) können aufgrund des verbundenen Lernfaktors (Geschicklichkeit) davon profitieren. Mehr als vier Spieler (umso mehr desto besser) sollten es aber auf jeden Fall sein, damit der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Beleduc für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
3 von 10
Halte die Stellung!
INTERAKTION
4 von 10
Gemeinsam als Team!
GLÜCK
2 von 10
Mit Konzentration schafft man es auch!
PACKUNGSINHALT
5 von 10
Holzstab, Kugel und ein paar Karten!
SPAß
6 von 10
Stark abhängig von der Gruppe und dem Alter der Kinder!
GESAMT-
WERTUNG:
5/10
"Ein ideales Spiel für den Kindergarten zumal es erst richtig Spaß macht, wenn es sehr viele Kinder sind!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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