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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Denkspiel, Knobelspiel, Logikspiel, Lernspiel

Spielmechaniken:
Logik, Lernen

Release:
2007

Anzahl der Spieler:
1 Spieler

Spielzeit:
ab 5 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
3/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 04.04.2009 - von Jörg

Crazy Campers


Die deutschen Campingplatzbetreiber verzeichneten im Jahr 2008 insgesamt fast 23 Millionen Übernachtungen. Doch von dieser hohen Zahl konnten die Hersteller von Wohnmobilien nicht profitieren, denn deren Produktion ging um fast 10 % auf ca. 35.000 zurück! Doch was bedeutet das Wort „Camping“ überhaupt? Aus dem lateinischen Wort „campus“ abgeleitet versteht man darunter ein Feld und bezeichnet eine Form des Tourismus. Die Urlauber übernachten dabei in Zelten, Wohnwagen oder Wohnmobilien. Dabei ist man auch mal alleine unterwegs und vertreibt sich gerne mal die Zeit mit einem Solospiel! Nicht irgendein Spiel, sondern ein „Denk- und Logikspiel“ mit dem Namen „Crazy Campers“. Dass es hier nicht nur verrückt zugeht, sondern das Gedächtnis vor einer wirklichen Herausforderung steht, beweist dieses Spiel das wir in kurzen Abschnitten aufgrund der einfachen Abläufe vorstellen möchten.

Ziel des Spiels:
11 Spielsteine warten darauf, auf dem Campingplatz (Spielfeld) untergebracht zu werden. Dabei darf es keine Lücke geben, denn alle Felder sollten am Ende belegt bzw. bedeckt sein.

Spielaufbau:
Das Spielfeld in Form eines Campingplatzes wird vor den Spieler gelegt. Die 11 Spielsteine in unterschiedlicher Form legt man sich daneben. Anschließend wählt man sich eine der 36 Spielkarten aus.

Spielablauf:
Auf jeder Karte ist die Position des Spielsteins mit dem Zelt und dem großen Bär vorgegeben. Fehlen somit nur noch die restlichen 10 Steine die auch auf dem Campingfeld untergebracht werden müssen. Am Ende darf allerdings kein freier Platz mehr zu sehen sein. Wenn man während des Spielens nicht weiterkommt, lohnt sich der Blick auf die Rückseite der Aufgabenkarte. Denn hier sind zwei Lösungshinweise abgedruckt (weitere Spielsteine abgebildet) wie am Ende der Lösungsweg und somit der Campingplatz aussehen sollte. Falls man nach den Hinweisen immer noch nicht weiterkommt, sucht man sich die Lösungskarte heraus, denn eines ist sicher: Für jede Aufgabe gibt es eine Lösung!

Strategie:

Zuerst darf man sich nicht gleich die schwierigste Aufgabenkarte heraussuchen! (Dass wäre zu frustrierend!) Für Fortgeschrittene gibt es alleine 23 (von insgesamt 36 Karten), die irgendwann darauf warten, ihren Meister/in zu finden. Also beginnt man am besten mit der einfachsten Karte und versucht sein Glück. Dabei spielt Strategie kaum eine Rolle! Anfangs verbaut man mit Sicherheit zuerst die großen und kantigen Spielsteine. Nur, irgendwie hat man das Gefühl das alle Teile auf diese Aussage zutreffen.

Interaktion:

Es handelt sich um ein Einpersonenspiel! Dabei lässt man sich von niemand aus der Ruhe bringen! Und bei diesem Spiel ist RUHE dringend erforderlich!

Glück:

Nach zwei Stunden hat man endlich die Aufgabe geschafft!! Supi!! Hier war sicherlich kein Glück dabei, denn nach etlichen Möglichkeiten wurde es Zeit die Aufgabe abzuschließen. Es geht allerdings auch schneller, was andere (wenn auch wenige) Testspieler beweisen, welche die Aufgabe in wenigen Minuten (Glück?) gelöst haben.

Packungsinhalt:

Verrückte Verpackung und verrückte Camper, alles hat am Ende seinen Platz! Das Spiel befindet sich anfangs in einer Plastikverpackung mit vorgegebener Platzierung. Nach einem Spiel fällt es einem somit nicht leicht alles wieder an richtiger Stelle zu legen, so dass der eine oder andere auf die Plastikhülle verzichtet. Diese Verpackung brauchen viele aber nicht, die das Spiel für unterwegs nutzen. Hierfür liegt ein Reisebeutel parat, so dass Material und Karten schnell verstaut sind. Das Material ist dabei sehr robust, so dass von billigen, leichten Plastikmaterial keine Rede sein kann. Auch preislich gesehen kann man hier nicht meckern, immerhin dauert es ja auch sehr lange bis man alle 36 Aufgaben gelöst hat.

Spaß:

Vielleicht dauert es aber auch dem einen oder anderen Spieler zu lange, denn die Aufgaben von Crazy Campers sind sehr schwer. Zumindest hatten wir und weitere Testspieler aus unseren Reihen das Gefühl. Als leidenschaftliche Denk- und Logikspieler haben wir bereits viele Spiele hinter uns gelassen. Doch mit Crazy Campers liegt ein Spiel mit harter Schale vor uns, so dass für eine Aufgabe gut und gerne zwei Stunden vergehen! Richtig gelesen: ZWEI STUNDEN für EINE AUFGABE! Dabei sind es gerade mal 11 Teile die auf dem Feld platziert werden müssen. Doch die Figuren auf den Spielsteinen sorgen absichtlich für Verwirrung, so dass man oft überlegen muss und es einige Zeit dauert, bis man ein Gefühl für die unterschiedlichen Größen und Formen entwickelt. Nicht selten muss allerdings ein Lösungshinweis herhalten, um die Aufgabe doch noch zu schaffen. Der Preis für Crazy Campers ist überaus fair, da man sicherlich auch sehr viel Zeit in dieses Spiel investieren muss, um alle Aufgaben zu lösen.
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