Noch nicht angemeldet!   |   Neu Registrieren!   |  
   Passwort vergessen?



Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Würfelspiel, Familienspiel, Lernspiel, Mathe, Abstraktes Spiel, Tiere & Pflanzen, Humor

Spielmechaniken:
Würfeln, Zuordnen

Release:
2012

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
6.5/10 bei 2 Bewertungen



Bestellen



Ähnliche Spiele

Testbericht vom 25.04.2012 - von Jörg

Würfelwurst


Vorwort:

Manchmal sind wir doch immer wieder aufs Neue überrascht, welche Namen man für ein Spiel findet. Würfelwurst zählt mit Sicherheit dazu und irgendwie können wir uns auch im Hinblick auf das Cover nichts darunter vorstellen. Die ungewöhnlich viereckige Verpackung ist neu bei Kosmos und neben Würfelwurst wurden auch Keltis und Einfach Genial als Würfelspiel in 2012 in dieser Form veröffentlicht.

Ziel des Spiels:

Im Spielverlauf müssen die Spieler anhand der Würfel unterschiedliche Kombinationen erwürfeln, um mir ihren sechs Plättchen und gleichzeitigen Tieren (Wachtel, Wanze, Wespe, Wurm, Waschbär und Wiesel) möglichst viele Punkte zu erreichen. Ein Zockerspiel, welches Mut und Risiko erfordert, um viele Punkte zu erreichen.

Spielaufbau:

Stift und Papier werden benötigt, um in den insgesamt sechs Runden die Punkte der einzelnen Spieler zu notieren. Jeder Spieler erhält sechs Tierchips, von jedem Tier einen Chip und legt diese mit der farbigen Seite vor sich ab.

Spielablauf:

Ein Spieler beginnt und wirft mit den acht Würfeln. Auf vier Würfeln sind Tiersymbole und auf vier Würfeln Zahlenwerte sowie ein Würfelwurstsymbol zu sehen. Die Punktzahl errechnet sich aus der Anzahl des zu wertenden Tieres multipliziert mit der niedrigsten Augenzahl (der schwarzen Würfel). Der Spieler entscheidet am Ende, welches Tier er werten möchte. Dabei darf jedes Tier pro Partie nur einmal gewertet werden.
Nach jedem Wurf muss der Spieler mindestens einen Würfel zur Seite legen, welcher dann nicht mehr gewürfelt werden darf.
Nach allen Würfen bzw. mit dem letzten einzelnen Würfelwurf erfolgt die Auswertung. Der Spieler entscheidet sich für ein Tier und führt die Berechnung durch.
Wie anfangs erwähnt befinden sich auf den schwarzen Würfel auch Symbole mit einer Würfelwurst.

Wenn am Ende der Runde die schwarzen Würfel sowohl Augen als auch Würste zeigen, zählt die Wurst als 1 und die Anzahl der erwürfelten Tiere wird mit 1 multipliziert.
Wenn am Ende der Runde die schwarzen Würfel vier Würste zeigen, zählen die Würste als 7 und die erwürfelten Tiere werden mit 7 multipliziert.
Die Punkte werden immer notiert und der Spieler dreht den Chip des gewerteten Tieres um.
Es folgt der nächste Spieler und das Spiel endet, wenn alle Spieler ihre Tierchips umgedreht haben. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Strategie:

Strategische Möglichkeiten sind nicht vorhanden.

Interaktion:

Kommunikation spielt keine Rolle und auch gegenseitig kommen sich die Spieler nicht in die Quere.

Glück:

Der Glücksfaktor ist sehr hoch! Dieser hängt aber auch davon ab, wie viel der Spieler mit seinen Würfel riskiert. Gerade wenn ein Spieler vier Würfelwurst-Symbol haben will, gehört nicht nur Mut sondern auch Glück dazu.

Packungsinhalt:

Die Verpackung ist in dieser Form sehr attraktiv und die Illustration gefällt uns gut. Lediglich bei den gezeigten Würfeln auf dem Cover hat man einen Fehler eingebaut, denn die Zahl 1 gibt es im Spiel nicht. Was besonders ins Auge sticht ist die Übersicht der Abläufe auf einer Seite der Spielschachtel. Diese Idee führt man hoffentlich fort, denn so wird einem auch nach längerer Spielpause der Einstieg erleichtert. Die Anleitung ist übersichtlich und mit einigen Beispielen kann bereits nach wenigen Minuten die erste Partie beginnen. Preislich liegt das Spiel knapp unter 10 Euro, was im Hinblick auf die Verpackung auch passt.

Spaß:

Würfelwurst ist ein Absackerspiel, welches sich in 10 bis 20 Minuten spielen lässt. Unabhängig von der Spieleranzahl funktioniert es gut und macht Spaß. Aufgrund der bisher hohen Anzahl an gespielten Partien kann man sicherlich auch nicht von Durchschnittskost sprechen, denn Lust zum Würfeln und Zocken hatten wir immer wieder aufs Neue.


Weiter zur Bewertung