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Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
60 -90 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 18.04.2012 - von Jörg

Stone Age – Mit Stil zum Ziel (Erweiterung)



Vorwort:

Braucht Stone Age eine Erweiterung? Das überaus beliebte Brettspiel ist nicht nur bei Vielspieler sondern auch bei Familienspieler gefragt. Unabhängig von der Spieleranzahl ist der Reiz einer neuen Partie aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten immer wieder da. Auch in unseren Spielgruppen ist (fast) jeder im Besitz dieses Spiels und in einem erfrischenden Video hat auch Cliquenabend die Steinzeit aufs Korn genommen.

Wir wollen der anfänglichen Frage auf den Grund gehen, zumal der Verlag bei der Erweiterung gleich mehrere Spielkomponenten beigefügt hat.

Ziel des Spiels:

Kinder werden gezeugt, Hütten gebaut und Rohstoffe herangeschafft. All das und die damit verbundenen Zielaufgaben bleiben erhalten. Weitere neue Elemente wie Schmuck, Karten und noch viel mehr ergänzen das Spiel und sollen noch viel mehr Möglichkeiten bieten.

Spielaufbau:

Wie im Grundspiel gibt es auch in dieser Erweiterung eine doppelseitige Aufbauübersicht. Darin wird insbesondere der neue teilweise überlagernde Spielplan, der Schmuck, die Punkteplättchen sowie die neuen ergänzenden Zivilisationskarten und Gebäudeplättchen gezeigt. Aufgrund der jetzt engeren Spielfläche werden die Gebäude neben dem Spielplan gestapelt.
Alles Weitere bleibt ähnlich wie im Grundspiel.

Spielablauf:

Was ist neu? Auf diese Frage wollen wir im Folgenden eingehen:

5 Spieler-Erweiterung
Ab sofort können nicht nur vier sondern gleich fünf Mitspieler teilnehmen, so dass die ensprechenden Komponenten mitgeliefert werden. Aufgrund dessen wird auch gleich noch zusätzliches Spielmaterial (Rohstoffe) beigefügt. Denn gerade zu Fünft könnte es sonst etwas knapp werden.

Der Schmuck
Bereits beim Aufbau wird deutlich, dass hier Zähne und Ringe ins Spielgeschehen eingreifen, zumal diese anfangs zu den Nahrungsplättchen gelegt werden. Ein Zahn ist dabei 1, ein Ring gleich 3 Schmuck wert. Der Schmuck gilt aber nicht als Rohstoff und bringt am Ende auch keine Siegpunkte! Zudem kann er nicht zur Ernährung eingesetzt werden.

Doch warum gibt es einen neuen ergänzenden Spielplan? Auf dem abgebildeten Haus (Händler) können zwei Personen (wie bei der Hütte) eingesetzt werden. Der Spieler nimmt sich hierfür sofort zwei Schmuck vom Vorrat und darf seinen neuen Marker auf der Leiste um zwei Felder nach vorne bewegen. Durch das Vorrücken hat der Spieler eine Tauschmöglichkeit und je nach Position wird das Tauschen auch günstiger (2:1 – 1:1 – 1:2).
Hier gibt es einige Besonderheiten, die in der Anleitung aufgelistet werden. Die wichtigste Regel lautet aber, dass nur „ein“ Tausch pro Zug gestattet ist, um eine Zivilisationskarte oder ein Gebäudeplättchen zu erwerben.

Doch wie kommt man an den durchaus begehrten Schmuck noch?
Auf der Jagd haben die Spieler neuerdings die Möglichkeit, Nahrung, als auch Schmuck zu erwürfeln. Für je zwei Würfelaugen kann der Spieler entweder ein Schmuck oder eine Nahrung zu sich nehmen.

Schmuck ist durchaus wichtig, denn durch ein neues Feld zum Erwerb von Zivilisationskarten benötigt man genau diesen. Gegen Abgabe von drei Schmuck bekommt man auch die Karte und wer gleich noch drei weitere Schmuck abgibt, darf sich die oberste Zivilisationskarte nehmen, die für die Schlusswertung zählt.
Auf den neuen ergänzenden Gebäudeplättchen, aber auch weiteren Zivilisationskarten spielt Schmuck eine wichtige Rolle und wird entsprechend der Erforderlichkeit angezeigt.
Die Karten und Gebäude werden in der Anleitung einzeln dargestellt und erklärt. Einige Gebäude sind jetzt auch mit einem Kreis dargestellt, so dass der Spieler im Besitz dieses Plättchens auch durch Einsetzen von Personen davon Gebrauch machen kann.

Das Spiel endet, wenn zu Beginn einer Runde die Zivilisationskarten nicht mehr auf 5 offen liegende ergänzt werden können, oder ein Gebäudestapel leer ist.

Die Änderungen bei zwei, drei oder vier Spielern werden ähnlich wie beim Grundspiel am Ende kurz aufgezeigt, was insbesondere die Platzierung von Personen betrifft.

Eine weitere Erweiterung enthält neue spezielle Gebäudeplättchen. Diese lagen dem damaligen Hans im Glück Almanach der Zeitschrift Spielbox bei.

Strategie:

Strategie spielt weiterhin eine wichtige Rolle, doch eine Bilderbuchstrategie gibt es nicht. Dazu muss man sich im Spielverlauf zu oft auf Mitspieleraktionen und Positionskämpfen einstellen. Flexibel zu agieren und sich diverse Punktemöglichkeiten offen zu halten ist oft der Weg zum Sieg. All das erfordert Spielerfahrung und mit der neuen Tauschmöglichkeit, haben die Spieler eine weitere Möglichkeit, an Karten und Plättchen zu kommen.

Interaktion:

Natürlich ist der Interaktionsfaktor zu Fünft höher als zu Zweit, denn der Kampf um attraktive Positionen, beliebte Karten und Plättchen und weiteren Dingen ist bereits in der ersten Runde spürbar. Von Verschnaufpausen kann aber bei zwei oder drei Spielern auch nicht die Rede sein, denn nicht überall gibt es Platz für gleich viele Personen.

Glück:

Durch das Ziehen von Karten, Plättchen und das regelmäßige Würfeln ist Glück ein durchaus wichtiger Aspekt, doch mit flexibler Strategie und entsprechende vielen Personen an bestimmten Orten lässt sich dieser doch leicht minimieren. Wer auf eine bestimmte Strategie setzt, benötigt Glück und nicht jedes Risiko wird am Ende auch belohnt.
Durch die Tauschmöglichkeit sinkt der bestehende Glücksfaktor etwas, da man auch mit schlechten Würfelergebnissen und Schmuck im eigenen Vorrat Spielraum zur Erfüllung von Karten und Plättchen hat.

Packungsinhalt:

Was diese Erweiterung zu bieten hat, haben wir euch im Spielablauf bereits aufgelistet und ausführlich erklärt. Die Komponenten sind qualitativ auf gleich hohem Niveau wie im Basisspiel. Zusammen mit den attraktiven Spielkomponenten wie dem Schmuck kann man insgesamt sehr zufrieden sein.
Zivilisationskarten und Gebäudeplättchen sind mit einem Symbol ausgestattet, so dass man die Komponenten auch wieder vom Basisspiel trennen kann.

Insgesamt gesehen steckt durchaus viel Material in diesem Spiel, doch der Preis mit über 20 Euro erscheint uns doch etwas zu hoch!

Spaß:

Braucht man diese Erweiterung?
Ja, sofern man regelmäßig Stone Age spielt.

Bietet diese Erweiterung viel Neues?
Ja, durch Schmuck, neuen Plättchen und Karten fließen gleich viele neue Komponenten in das Spiel ein. Durch die Tauschmöglichkeit bietet das Spiel viele neue Möglichkeiten.

Funktioniert das Spiel auch zu Fünft?
Ja, wir haben es mehrfach ausprobiert und können festhalten, dass es auch unabhängig von der Spieleranzahl sehr gut funktioniert.

Macht die Erweiterung Spaß?
Ja! Auf jeden Fall und auch wenn die Partien zu Fünft durchaus 90 – 110 Minuten dauern, will man am liebsten gleich noch eine weitere Partie spielen. Gerade durch die Tauschmöglichkeit steigt die Spannung sogar noch etwas an. Jeder Spieler möchte das bestmögliche aus einer Runde herausholen und hat durch den Schmuck jetzt eine weitere Komponente, die er nutzen kann, aber nicht muss.

`s Meinung:

In unseren Runden ist diese Erweiterung nicht mehr weg zu denken. Sowohl in kleiner als auch großer Runde macht es sehr viel Spaß und funktioniert mit den neuen Komponenten sehr gut!
Die Erweiterung bietet nicht nur aufgrund der Möglichkeit, jetzt auch zu Fünft in eine Partie zu starten, sehr viel. Durch eine Vielzahl neuer Plättchen, Karten und Schmuck als neues Material steigen die Spiel- und Strategiemöglichkeiten noch einmal deutlich an. Spielerisch harmoniert das Ganze durch eine Tauschmöglichkeit (Schmuck) sehr gut und motiviert zu weiteren Spielrunden. Trotz dem nicht gerade geringem Preis eine lohnenswerte Investition für jeden Fan von Stone Age.

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Schmidt Spiele für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
8 von 10
Viele Möglichkeiten unabhängig von der Spieleranzahl!
INTERAKTION
6 von 10
Gute Plätze frühzeitig ansteuern bevor es der Mitspieler macht!
GLÜCK
6 von 10
Neue Karten, Plättchen und regelmäßiges Würfeln sind von Glück geprägt!
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Nicht nur der Schmuck gefällt uns gut!
SPAß
9 von 10
Klasse Erweiterung und auch zu Fünft sehr gut spielbar!
GESAMT-
WERTUNG:
8/10
"Jetzt auch zu Fünft und mit weiteren Spielkomponenten ist diese Erweiterung eine perfekte Ergänzung zum Basisspiel!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

`s Meinung:

Stone Age ist ein beliebtes Spiel für Familien und ein guter Einstieg in etwas komplexere Spielsysteme. In unserem Bekanntenkreis hat so gut wie jeder ein Exemplar des Spiels. Die Erweiterung bringt eine neue Ebene ins Spiel, d.h. es gibt mehr taktische Möglichkeiten und durch den Tauschmechanismus kann man fehlende Rohstoffe kompensieren.

Die neue Spielelemente passen gerade noch so in die Grundspielschachtel. Der Preis von 20 € ist akzeptabel, da neue Karten, neue Plättchen, ein neuer Spielplan und neue Rohstoffe mitgeliefert werden.

Bernadette Beckert für cliquenabend.de

STRATEGIE
8 von 10
Viele neue Möglichkeiten.
INTERAKTION
5 von 10
Plätze sind schnell rar.
GLÜCK
6 von 10
Würfelelement und Zufall bei Karten und Gebäuden.
PACKUNGSINHALT
5 von 10
Das neue Tableau verrutscht leider sehr leicht.
SPAß
8 von 10
Stone Age wird gekonnt erweitert.
GESAMT-
WERTUNG:
8/10
"Eine gute thematische Erweiterung zum Grundspiel, einziges Manko ist das zusätzliche Tableau zum Abdecken des Spielplans, was leicht verrutschen kann."
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Leserkommentare

Ernst-Jürgen Ridder (Ernst-Jürgen Ridder) , 21.04.2012, 13:51 Uhr
Das Verrutschen des neuen Tableaus lässt sich mit wiederablösbaren Klebepunkten (doppelseitige Klebepads, z.B. Tesa-Tack) leicht vermeiden. Mir ist es allerdings noch nicht gelungen, die Klebepads so abzulösen, dass sie tatsächlich wiederverwendbar sind. Trotzdem verursachen sie keinerlei Schaden am Spielplan.

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