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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Kinderspiel, Denkspiel, Erkundungsspiel, Logikspiel, Memory, Tiere & Pflanzen

Spielmechaniken:
Memoryprinzip, Logik, Lernen

Release:
2010

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
10 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 3 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 06.05.2011 - von Jörg

Basti Bär


Vorwort:

Haba Spiele sind bei Kindern beliebt und gerade die großen Schachteln sorgen für glänzende Kinderaugen. Aber auch die kleinen Spiele, die so genannten Mitbringspiele sollte man nicht verachten. Allerdings ist die Auswahl sehr groß und auch wir mussten uns auf den Messen erst einmal durch die Produktpalette von Haba wühlen. Eines dieser kleinen Spiele hat uns neugierig gemacht: Basti Bär!
Auf der Spielmesse hat uns dann auch eine Verlagsmitarbeiterin das Spiel erklärt und wir wunderten uns doch sehr, mit welcher Begeisterung sie das tat! So viel Fleiß und Motivation! Respekt!

Als sie uns ihren Namen verrät, nämlich „Kristin Mückel“, war uns doch einiges klar, denn sie ist auch die Autorin dieses Spiels. Auf diversen Videos, die bereits auf unserer Seite veröffentlicht wurden, präsentiert Kristin auch die fast komplette Haba Reihe und viele dieser Spiele haben wir euch bereits als Testbericht vorgestellt. Nicht jedes dieser Spiele war dabei ein Volltreffer, doch viele haben das Urteil sehr gut verdient.

Basti Bär darf in dieser Spielereihe natürlich nicht fehlen und wir waren gespannt, wie das Spiel bei Kindern ankommt.

Ziel des Spiels:

Wir befinden uns mit Basti, einem Bär auf einem Bauernhof und spielen mit den Tierkindern Versteck. Die Zeit verrinnt und irgendwann, vor lauter Durcheinander, wissen die Kinder nicht mehr, wo Mama und Papa sind. Mithilfe von Basti Bär müssen die Spieler die passenden Eltern finden. Wer dies am Besten kann, gewinnt.

Spielaufbau:

Die acht runden Mama und Papa Plättchen werden getrennt voneinander gemischt und in Viererreihen ausgelegt. Die acht Kinder Plättchen legt man als Kreis offen um die 16 Plättchen. Die Blumen (für jeden Spieler 3) legt man zur Seite und Basti Bär auf ein beliebiges Tierplättchen.

Spielablauf:

Ein Spieler beginnt (anschließend reihum) und nimmt sich den Würfel. Der erwürfelte Wert gibt an, wie weit man Basti im Uhrzeigersinn ziehen darf. Dort wo der Bär stehen bleibt, nennt der Spieler das abgebildete Tier. Hierzu darf man auch einen Blick in die Übersicht werfen (ggf. mit Unterstützung der Erwachsenen), denn nicht jedes Kind kennt die genauen Namen, bzw. kann den Text lesen.
All das ist aber erst einmal zweitrangig, denn die Spieler versuchen Mama und Papa dieses Kinderplättchen zu finden und decken hierzu zwei Plättchen auf. Hat man die beiden Elternteile gefunden, nimmt sich der Spieler eine Blume seiner Farbe zu sich. Hat man kein passendes Paar gefunden, erhält man keine Blume.
So folgt Spieler um Spieler und aufgedeckte Plättchen werden nach jedem Zug wieder verdeckt.

Das Spiel ist zu Ende, sobald ein Spieler seine dritte Blume gesammelt hat. Dieser Spieler gewinnt.

Strategie:

Nach Strategiefaktoren kann man lange suchen, finden wird man keine, zumal der Würfelwurf das nächste Feld für Basti vorgibt.

Interaktion:

Jeder Spieler spielt quasi für sich und muss nach jedem Würfelwurf zwei Plättchen aufdecken. Auf die Mithilfe seiner Mitspieler darf man wohl kaum hoffen.

Glück:

In den Anfangsrunden ist durchaus eine gewisse Portion Glück dabei, zumal man die Positionen der Tiere noch nicht kennt. Im weiteren Verlauf bleibt allerdings auch weiterhin etwas Glück dabei, da der Würfel die Reichweite für Basti bestimmt und man somit immer an das Kindertierplättchen gebunden ist. Erst wenn bereits einige Plättchen aufgedeckt wurden, kann man schon etwas einfacher und schneller Mama und Papa zuordnen.

Packungsinhalt:

Ein paar Plättchen, ein paar Blumenfiguren, ein Würfel und ein Basti Bär. Viel benötigt man nicht und schließlich handelt es sich auch um ein Mitbringspiel. Die Tiere sind schön und einfach gezeichnet und bei einem Preis von ca. 5 Euro kann wohl kaum einer meckern.

Spaß:

Viele der von uns getesteten Mitbringspiele wurden als durchschnittlich oder gut beurteilt. Diese Spiele erfüllen einen bestimmten Zweck und aufgrund des Materials kann man auch keine weltbewegenden Spiele mit umfangreichen Abläufen erwarten. So glauben wohl viele, dass auch Basti Bär in dieses Bewertungsschema einfließt.

Leider müssen wir euch enttäuschen, denn dieses Spiel war sehr lange in unseren Spielkreisen unterwegs und wir erlebten Kinder, die kaum noch ohne diese Bären auskamen.
In Punkto Spielspaß waren einige Kinder gerade zu begeistert, auch wenn das eine oder anderer Kind erst einmal ein normales Memory mit den Eltern spielen wollte. Andere Kinder, abhängig vom Alter, waren gleich mit den richtigen Abläufen eins und konnten sich kaum von diesem Spiel trennen. Eine leichte Entscheidung zum Pflichtkauf für die Eltern, zumal der Preis sehr gut ausfällt.
Doch warum sind die Kinder bei dieser Art von Memory so begeistert?
Da wären zum einen die Abläufe, die durch das Würfeln und den immer neuen Positionen für Basti für viel Aufmerksamkeit sorgen. Zum anderen hat man Tiere und insbesondere Tierkinder verwendet, die bei den Kindern sehr gut ankamen.


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