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Details
Verlage:
Genres:
Kinderspiel, Geschicklichkeitsspiel und/oder Aktionspiel, Partyspiel

Spielmechaniken:
Bauen, Geschicklichkeit

Release:
2012

Anzahl der Spieler:
2 bis 8 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 4 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 22.09.2012 - von Jörg

Time no Time Junior


Vorwort:

Das Wort „Junior“ beim Spiel Time no Time deutet darauf hin, dass es bereits eine Edition für Erwachsene gab. Dem ist so und als Party-, Reaktions- und Geschicklichkeitsspiel hat es eher durchschnittlich in unserem Bericht abgeschlossen.
Jetzt sind allerdings die jüngeren Spieler gefragt und wird sind gespannt, ob diese Kinder- bzw. Familienausgabe besser punktet.

Ziel des Spiels:

Die Spieler versuchen mithilfe der farbigen Holzwürfel kleine Aufgaben zu lösen und das möglichst schnell.

Spielaufbau:

Alle Aufgabenkarten werden gemischt und bilden dann einen verdeckten Stapel. Die Uhr mit der Hand stellt man in die Tischmitte.

Spielablauf:

Ein Spieler beginnt und drückt auf die Hand, damit die Uhr läuft. Die Dauer der Uhr variiert zufällig zwischen 15 und 90 Sekunden. Anschließend zieht der Spieler eine Karte vom Stapel und versucht die darauf angegebene Aufgabe so schnell wie möglich zu lösen.
Ist er damit fertig, gibt er am besten den Kartenstapel an den nächsten Spieler, der wiederum eine Karte zieht und versucht die Aufgabe zu lösen. Bei der Weitergabe der Karten drückt der Spieler kurz auf die Uhr/Hand.

Dies setzt sich so lange fort, bis der Hup-Alarm losgeht und das Spiel dadurch stoppt. Der Spieler, der seine Aufgabe nicht zu Ende führen konnte, erhält einen Straf-Chip (Handplättchen). Anschließend beginnt die nächste Runde.
Sobald alle Strafchips vergeben wurden, ist das Spiel zu Ende. Der Spieler mit den wenigsten Chips gewinnt.

Bei den Karten wird nach zwei Kartentypen unterschieden:

>Karten mit gelben Hindergrund fördern die kindliche Geschicklichkeit und die räumliche Wahrnehmung.

>Karten mit blauen Hintergrund fördern die kindliche Motorik und den Gleichgewichtssinn.

Strategie:

Nicht vorhanden!

Interaktion:

Auch wenn hier viel Action aufgrund der Karten vorhanden ist kann von Interaktion streng genommen nicht die Rede sein. Denn jeder Spieler hat seine eigene Aufgabe und Kommunikation spielt dabei keine Rolle.

Glück:

Es gibt leichte und es gibt schwere Aufgaben, es gibt schnell zu lösende und es gibt Aufgaben, für die man etwas mehr Zeit benötigt. Hinzu kommt die Uhr, bei der man nie weiß, wann die Runde zu Ende ist. Entsprechend hoch ist auch der Glücksfaktor!

Packungsinhalt:

Wenn man sich die letzten Berichte aus dem Hause Goliath bei uns anschaut waren wir nicht immer glücklich in Bezug auf Material und Preis. Bei diesem Spiel können wir aber nur lobend über die Verpackung sprechen. Da wären zum einen die sehr dicken Karten und die Holzklötze, die gerade für Kinder die richtige Größe habe. Die Lautstärke der Uhr lässt sich regeln, wobei die Kinder nicht verstehen, worum ein Finger auf der Patschhand fehlt. Alle Spielelemente passen perfekt in die Spielschachtel, die im Übrigen durch Cover und Material sehr bunt und aus unserer Sicht auch gelungen wirkt. So ist auch aus unserer Sicht der Preis von ca. 20 Euro angemessen.

Spaß:

Körper bewegen, Hirn anstrengen und einfach nur Spaß haben! So lautet die Devise und gerade in Familienrunden weiß das Spiel zu überzeugen. In einer Runde freuten sich insbesondere die Kinder darüber, wenn ein Erwachsener wieder einmal unter dem Tisch durchkriechen musste. Der Spielverlauf ist rasend schnell und kaum ist die Runde zu Ende, startet bereits die Nächste.
Die Auswahl der Karten könnte unterschiedlicher nicht sein, wobei die Kinder am meisten Spaß haben.


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