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Gründung des deutschen Rommé Verbandes

allgemein   |   Di. 10.10.2006, 08:35 Uhr   |   Smuker   |   Kommentare (0)   |   Bookmark and Share

Die Freunde des Rommé-Spiels haben sich am Freitag in Michelstadt mit der Gründung eines Deutschen Rommé-Verbands eine feste Organisationsstruktur gegeben, die diesem Gesellschaftsspiel, dem in Vereinen, Gruppierungen und Familien nachgegangen wird, in der Öffentlichkeit mehr Geltung verschaffen soll. Erste Präsidentin ist Edith Treiber (Frankfurt), als Vizepräsident fungiert Bernd Dienstschneider (Neuberg/Hanau), Schatzmeisterin ist Melanie Oster (Mömbris). Das Amt der Spielleiterin übernahm Evelyn Pätai (Frankfurt), Jugendleiterin ist Tamara Kraus (Frankfurt), das Amt der Schriftführerin und Pressewartin versieht Alexandra Hartig (Frankfurt) und zum Internetbeauftragten wurde Marco Walther (Würzberg) gewählt. Zum erweiterten Vorstand gehört außerdem ein fünfköpfiges Schiedsgericht, zu dem der Erbacher Volker Winter zählt, und ein dreiköpfiges Verbandsgericht. Wie die neu gewählte Präsidentin Edith Treiber (Frankfurt) darlegte, sollen künftig Deutsche Meisterschaften im Einzel- und im Mannschaftswettbewerb ausgetragen werden. Auch ein Ligaspielbetrieb ist geplant. Ebenso ist daran gedacht, Spielerpässe einzuführen. Ermutigt zu diesem Schritt wurde man, als bereits bei den ersten offenen Meisterschaften 2003 in Bad Vilbel auf Anhieb 156 Teilnehmer mitmachten. 2004 ebenfalls in Bad Vilbel und 2005 in Mömbris und am Wochenende Steinbach mit ebenfalls über 100 Teilnehmern setzte sich dieser erfreuliche Trend fort. Auch die Jugendarbeit will der Verband intensivieren. „Wenn wir es schaffen, jungen Menschen eine Alternative zum PC zu bieten und in einer Gemeinschaft von Jung und Alt dem Hobby Romméspielen nachzugehen, dann haben wir eines unserer Ziele erreicht“, blickte die Präsidentin in die Zukunft. Die Begeisterung ist jedenfalls geweckt und wurde auch bei der feierlichen Gründung des Verbandes deutlich. Kinder zogen mit den Fahnen der Bundesländer in den Saal des Steinbacher Bürgerhauses und als die Blaskapelle des TV Gammelsbach die Nationalhymne intonierte, sangen viele das Deutschlandlied mit. Bei den nächsten Deutschen Meisterschaften kann nur mitspielen, wer auch Mitglied im Verband ist. Spontan erklärten am Wochenende 78 Personen ihre Mitgliedschaft in dem neuen Verband. Mit 111 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand die Meisterschaft, die vom Rommé-Club Mümlingtal mit Helmut Walther (Würzberg) an der Spitze ausgerichtet wurde, eine gute Resonanz. Neben vielen Teilnehmern aus der Region waren starke Kontingente aus dem Raum Frankfurt/Hanau, aus dem Raum Aschaffenburg und aus Rheinland-Pfalz am Start. Dass Rommé spielen auch noch im fortgeschrittenen Alter Spaß machen kann, bewiesen drei Spielerinnen aus Hannover im Alter von 88, 86 und 74 Jahren, die mit dem Pkw angereist waren und munter mitmischten. Am Samstag wurden drei Serien à 20 Spiele und am Sonntag noch einmal zwei Serien à 20 Spiele gespielt. Das Spiel wird mit zwei Kartenspielen zu je 52 Blatt und je drei Jokern mit drei Spielern gespielt. Deutscher Meister wurde Siegfried Huck (Mömbris) mit 315 Punkten, der neben einem riesigen Wanderpokal einen Siegerpokal und einen Geldpreis mit in den Spesssart nehmen konnten. Auf den Plätzen folgten Hildegard Hack mit 304 Punkten und Evita Melis und Anita Brodowski mit je 300 Punkten. Die Startgebühr von zehn Euro wurde restlos wieder in Form von Geldpreisen vergeben, so dass insgesamt 28 Spielerinnen und Spieler bedacht werden konnten. Lob von der Präsidentin erfuhr der Rommé-Club Mümlingtal für die Organisation dieser großen Veranstaltung. Der Sitz des Verbandes bleibt in der Gründungsstadt Michelstadt, wie die Präsidentin versicherte. Wer Interesse an diesem Kartenspiel hat, kann sich unter den Telefonnummern 06061/979100 oder 0151/19104495 melden oder aber donnerstags ab 19.30 Uhr in der Brauereigaststätte „Zum Deutschen Haus“ in Michelstadt zum wöchentlichen Spielabend des Rommé-Clubs Mümlingtal einfinden.


Quelle:  Echo Online

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