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Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Familienspiel, Geschicklichkeitsspiel und/oder Aktionspiel, Kartenspiel: Musterspiel, Kartenspiel: Ziehen und Ablegen, Partyspiel, Outdoor Spiel, Reaktionsspiel

Spielmechaniken:
Körpereinsatz, Muster erkennen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 6 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
8.5/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 05.10.2011 - von Jörg

Halli Galli Sommerspaß


Vorwort:

Halli Galli gibt es bereits seit 1991 und wurde mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Anfangs noch unter dem Namen Tutti Frutti, wurde dieser Name mit der gleichnamigen erotischen Spielshow schnell unpassend für ein Kinderspiel und so entschloss man sich für eine Namensänderung. Aus Tutti Frutti wurde Halli Galli, inhaltlich sind diese Ausgaben fast identisch. In den letzten Jahren sind weitere Extreme und Junior Ausgaben produziert worden und seit 2011 gibt es auch die Sommerspaß Edition.
Als limitierte Ausgabe mit wasserfesten Karten, einer Glocke, einer Tragetasche und einem Wasserball liegt sie jetzt vor uns.

Ziel des Spiels:

Die Spieler müssen durch das Aufdecken einzelner Karten bei fünf gleichen Früchten schnell reagieren und die Hand auf die Glocke legen. Denn nur dann erhält man die Karten. Wer am Ende die meisten Karten vor sich ausliegen hat, gewinnt.

Spielaufbau:

Die Glocke wird in die Tischmitte gestellt und die Karten mit den Früchten in unterschiedlicher Anzahl gemischt und einzeln verdeckt an die Spieler verteilt. Jeder bildet damit einen verdeckten Stapel vor sich.

Spielablauf:

Es beginnt ein Spieler, bevor reihum jeder die oberste Karte des eigenen Stapels vor sich aufdeckt. Dabei bildet er einen offenen Ablagestapel. Keiner soll sich dabei natürlich einen Vorteil verschaffen, so dass der Spieler die Karte immer von sich weg umdreht.
Wann wird geklingelt? Sobald genau fünf gleiche Früchte offen auf den Ablagestapeln sichtbar sind, versucht jeder als Erster zu klingeln. Reaktionsvermögen ist wichtig, denn der schnellste Spieler gewinnt die Karten aller Ablagestapel. Hat ein Spieler keine verdeckten Karten mehr vor sich, scheidet er aus. Betätigt ein Spieler die Glocke und es sind nicht fünf gleiche Früchte sichtbar, muss er als Strafe jedem Mitspieler eine Karte von seinem verdeckten Stapel abgeben.
Das Spiel ist zu Ende, sobald nur noch zwei Spieler übrig sind. Sie spielen die Runde mit ihren offen liegenden Stapeln noch zu Ende. Bei einem falschen Klingeln bekommt sein Mitspieler jetzt die offen liegenden Karten und das Spiel ist zu Ende. Wer zum Schluss die meisten Karten hat, gewinnt.

Strategie:

Strategie spielt hier keine Rolle. Koordination mit Auge und Hand sowie Schnelligkeit sind wichtig.

Interaktion:

Konzentriert und dem starren Blick auf die Karten spielt Interaktion keine Rolle.

Glück:

Der Glücksfaktor ist sehr hoch und oftmals haben geübte Spieler einen kleinen Vorteil.

Packungsinhalt:

Von einem Glöckchen kann keine Rede sein, denn einige Spieler hauen oft so ungestüm darauf, dass der Ton in der Glocke verstummt. Die Qualität und Robustheit zeigt sich aber auch nach vielen Runden, denn auch harte Schläge lassen die Glocke weiterhin in voller Pracht erscheinen.
Kommen wir zu den Karten, die wasserfest sein sollen. Sehr glatt fühlen sie sich an und den Wassertest konnten sie auch bestehen. Das Wasser perlt dabei einfach ab. Somit ein weitere Pluspunkt.
Die Tasche ist ideal für Ausflüge an den Baggersee oder ins Schwimmbad und der mitgelieferte Halli Galli Ball erinnert auch andere Besucher daran, mal wieder ein Halli Galli oder ein anderes Spiel auszuprobieren. Eine insgesamt gelungene Kombination für einen guten Preis von ca. 13 Euro.

Spaß:

Tutti Frutti, ach nein es heißt natürlich Halli Galli kannten wir bereits von der Standardausgabe und so waren die Abläufe nicht neu. Neu war allerdings, dass einige unserer Mitspieler Halli Galli noch nicht kannten und wir somit erneut einige durchaus witzige und lustige Runden spielen konnten. Dass der liebe Jörg regelmäßig als Erster die Spielrunde verließ war kein Wunder, denn solche Reaktionsspiele liegen ihm einfach nicht. Wenigstens konnte der andere Part der Familie Köninger die Segel hissen, denn Silke ging dabei fast immer als Siegerin hervor. Im Mittelfeld landeten oft die Mitspieler und darunter auch solche, die das Spiel noch nicht kannten. Schnell waren auch sie von dem Spiel angetan und so wurden zum Leidwesen von Jörg oft weitere Partien gespielt. Teilnehmende Kinder hat es dabei auch Spaß gemacht, auch wenn in den Anfangsrunden etwas Übung erforderlich ist. Der letzte Platz war ja glücklicherweise fast immer demselben Spieler vorbehalten.


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