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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Abstraktes Spiel, Brettspiel, Familienspiel, Logikspiel

Spielmechaniken:
Würfeln, Optimieren, Logik, Laufspiel

Release:
2008

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
10 - 25 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
3/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 28.05.2011 - von Jörg

Omba (Neuauflage 2012 jactalea: Docker)


Vorwort:

Kleine Spielschachtel, überschaubares Material und kurze Regeln. Das Ganze nennt sich „Omba“ und ist ein abstraktes Spiel für schnelle Runden. Mit diesen kurzen einleitenden Worten wollen wir gleich in das Spiel einsteigen.

Ziel des Spiels:

Jeder Spieler versucht sich mit drei Spielsteinen auf dem kleinen, nur neun Felder großen, Spielplan viel Raum zu erkämpfen, aber vor allem auch die Mitspieler zu blockieren, damit diese nicht mehr ziehen können. Wer am Ende noch übrig bleibt, gewinnt.

Spielaufbau:

Den Spielplan (hier in Form einer Ledermatte, HOW BRUDER!) legt man in die Tischmitte und jeder nimmt sich drei Spielsteine einer Farbe.

Spielablauf:

Beginnend mit einem Startspieler und anschließend reihum ziehen die Spieler mit ihren Spielsteinen über ihr Startfeld (=mittleres Feld der jeweils den Spielern zugeordneten Seite) auf das Spielfeld.
Hierzu würfelt man und nutzt die gewürfelte Augenzahl für einem beliebigen freien eigenen Spielstein. Würfelaugen dürfen dabei nie verfallen und können nicht auf andere Steine verteilt werden. Kein Feld darf auf dem Spielplan zweimal betreten werden und es ist auch nur waagrechtes oder senkrechtes Ziehen erlaubt.
Will ein Spieler seinen Stein auf einen anderen Spielstein stellen, müssen die vertikalen Schritte mitgezählt werden. Dies gilt für Aufwärts- und Abwärtsbewegungen. Ein Stein der auf einem anderen steht, benötigt somit eine „2“ um auf das benachbarte leere Feld zu ziehen. Türme können dabei beliebig hoch sein wobei immer nur der oberste Spielstein ziehen darf. Die darunter liegenden Steine sind blockiert.
Ein Spieler muss aber nicht gleich alle seine drei Spielsteine ins Spielfeld ziehen. Solange dies nicht der Fall ist und er nicht ziehen kann, besteht die Möglichkeit erneut zu würfeln bis man Ziehen kann.
Ein Spieler, der nicht mehr ziehen kann, aber alle Spielsteine auf dem Feld stehen hat wenn er an der Reihe ist, scheidet aus und lässt seine Spielsteine auf dem Spielfeld stehen. Das Spiel ist zu Ende, sobald nur noch ein Spieler ziehen kann. Dieser hat das Spiel gewonnen.

Strategie:

Omba ist ein schnelles Spiel und die Möglichkeiten, die man aufgrund seines Würfelwurfes hat, sollte man auch gezielt nutzen. Ständig stellt sich die Frage, ob man anderer Spieler blockiert oder ob man gleich mit allen drei eigenen Spielsteinen ins Spielfeld ziehen soll. Hier trafen wir auf recht unterschiedliche Spielweisen, was zusätzlich auch von der Spielerzahl abhängt. Mit einem Spielstein vor sich hat man zwar weniger Spielsteine auf der Fläche, aber die Möglichkeit, erneut zu würfeln, sofern dies erforderlich ist.
Eine Gradwanderung und eine nicht immer leichte Entscheidung. Gerade zu Viert wachsen die Türme zusätzlich an, so dass gerade in solchen Runden hohe Würfelwerte erforderlich sind.

Interaktion:

Durch das ständige Blockieren kommen sich die Spieler auf einer kleinen Spielfläche ständig in die Quere. Der Interaktionsfaktor ist dementsprechend hoch.

Glück:

Trotz einiger strategischer Möglichkeiten spielt der Glücksfaktor eine große Rolle, denn schließlich entscheidet der Würfelwurf darüber, wie weit ein Spieler ziehen darf.

Packungsinhalt:

Kleine Verpackung mit gutem Material. Die Spielfläche ist aus Leder und die Steine aus hochwertigem Holzmaterial. Dies allein ist mit Sicherheit auch der Grund, warum das Spiel knapp 20 Euro kostet. Manch einem Spieler ist das etwas zu viel. Die Anleitung besteht nur aus wenigen Sätzen, was völlig ausreicht.

Spaß:

Warum uns das Spiel in 2er Runden am besten gefällt ist einfach erklärt. Hier hat man mehr Möglichkeiten, als bei Partien zu Dritt bzw. zu Viert. Gerade in 4er Runden scheidet doch recht schnell ein Spieler aus, da die Türme rasch anwachsen.

Der Spielspaß will aber auch nach etlichen Runden einfach nicht aufkommen. Das ständige Würfeln und Ziehen der Figuren langweilt sogar etwas auf Dauer und mit der Zeit gehen uns auch die Mitspieler aus. So viel unser anfänglich durchschnittlicher Spielspaß doch etwas nach unten und das ändert sich auch in weiteren Runden leider nicht.


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