Noch nicht angemeldet!   |   Neu Registrieren!   |  
   Passwort vergessen?

Testbericht vom 07.07.2013 - von Jörg

Alles Käse




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2013

Anzahl der Spieler:
2 bis 6 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
2.5/10 bei 2 Bewertungen



Bestellen





preview vom 09.04.2013

Nürnberg 2013: Alles Käse! (ABACUSSPIELE)

Nürnberg 2013: Alles Käse! (ABACUSSPIELE) from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort:

Die Mäuse haben es in dem Jahr der Veröffentlichung (2013) nicht leicht, denn mit Hanabi steht ein weiteres Kartenspiel beim Verlag im Ranking ganz oben. Diese Vormachtstellung wird es auch erst einmal behalten und solange das Spiel mit genialem Mechanismus in aller Munde ist, schauen wir uns nebenbei mal das Mäusespiel in diesem Test etwas genauer an. Auch kleine Mäuse brauchen Aufmerksamkeit ;-).

Ziel des Spiels:

Wer tappt schon gerne in eine Mausefalle, so dass die Spieler in diesem Kartenspiel eher an Käselöcher interessiert sind. Geheime Informationen und das entsprechende Glück bei den jeweiligen Karten spielen dabei eine Rolle.

Spielaufbau:

36 Mäusekarten mit den Werten 1 bis 6 (je 6x) sind vorhanden und auf der Rückseite ist entweder eine Maus oder eine Mausefalle ersichtlich. Mit steigendem Wert steigt dabei die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter dem Wert eine Mausefalle versteckt.
Alle Karten werden gut gemischt und sechs Karten offen, mit der Löcherseite nach oben, ausgelegt. Der Rest bildet einen Nachziehstapel.

Spielablauf:

Ein Spieler beginnt, nimmt sich den Würfel und würfelt. Abhängig vom Wurf wird die entsprechende Aktion ausgeführt, bevor der nächste Spieler folgt:
>>Gibt es keine Karte mit der entsprechenden Anzahl an Käselöchern in der Auslage, wählt der Spieler eine offen liegende Karte aus und schaut geheim darunter. Er weiß somit, ob entweder eine Maus oder eine Falle darunter zu sehen ist.
(Zu Zweit und zu Dritt wird die oberste Karte des Vorrats auf den Ablagestapel gelegt.)
>>Gibt es mindestens eine Karte mit der entsprechenden Anzahl an Käselöchern in der Auslage, wählt der Spieler eine dieser Karten und entscheidet, ob er die Karte behalten oder aus dem Spiel nehmen möchte. Will er sie behalten, deckt er sie auf und ergänzt die Auslage wieder auf Sechs. Nimmt er sie aus dem Spiel, kommt sie ungesehen heraus und die Auslage wird ebenfalls aufgefüllt.

So sammeln die Spieler möglichst viele Mäusekarten aber auch Fallen.
Das Spiel ist zu Ende, sobald ein Spieler die dritte Fallenkarte ausgelegt hat. Dieser Spieler verliert und alle anderen zählen die Löcher ihrer Käsekarten. Der Spieler mit den meisten Löchern gewinnt.

Das Spiel kann auch zu Ende sein, wenn der Vorratsstapel aufgebraucht wurde.

Strategie:

Die strategischen Möglichkeiten sind doch sehr begrenzt. Hat ein Spieler bereits viele Mäusekarten mit vielen Löchern vor sich liegen, muss man je nach Wurf auch etwas Risiko eingehen und eine Karte zu sich nehmen.

Interaktion:

In die Quere kommen sich die Spieler nicht, da jeder für sich Karten bzw. Käselöcher sammelt.

Glück:

Der Glücksfaktor ist sehr hoch, denn je nach Wurf muss sich der Spieler für eine Aktion entscheiden. Stellt sich nur die Frage, wie viel Risiko der Spieler bereit ist einzugehen. Gerade hohe Werte sind attraktiv, doch das Risiko eine Mäusefalle zu ziehen steigt entsprechend.

Packungsinhalt:

Für ca. 6 Euro bekommt man ein Kartenspiel mit qualitativen guten Karten und einem Würfel. Hierüber kann man nicht meckern und auch die Anleitung stellt die einfachen Regeln in Kürze dar.
Grafisch gefallen uns die Illustrationen recht gut, zumal sich mit Michael Menzel auch kein Unbekannter dahinter verbirgt.

Spaß:

Ob zu Zweit oder in größere Runde, der Funke Spaß wollte auf uns nicht überspringen. So waren wir Vielspieler doch eher gelangweilt und waren froh, dass eine Partie zu Ende ist. Durch die geringe Aktionsvielfalt fordert man oft sein Glück heraus, so dass man zumindest etwas Nervenkitzel verspürt. Aber auch in Familienrunden war der Spaßfaktor sehr gering und für eine zweite Partie war viel Überredungskunst erforderlich.

s Meinung:

Egal ob Vielspieler oder Familienspieler, der Spaßfaktor ist sehr gering, doch an was liegt das?
Die Aktionsvielfalt ist sehr überschaubar und oft bestimmt der Würfel, was ein Spieler am besten ausführt. Würfelt man immer Zahlen, für die keine passenden Karten ausliegen ist man frustriert und hat man einen passenden Wert überlegt man sich (kurz), ob man die Karte nimmt. Denn nur Mäuse bzw. Käselöcher bringen am Ende Punkte, so dass man entsprechendes Risiko auch eingehen muss. Zumindest bis man zwei Fallen vor sich ausliegen hat. Spaß aber auch Spannung bleiben auf der Strecke und egal mit welcher Spieleranzahl, von Spielreiz kann nicht die Rede sein.

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an ABACUSSPIELE für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
2 von 10
Stark begrenzt aufgrund des Würfelwurfs.
INTERAKTION
0 von 10
Nicht vorhanden!
GLÜCK
9 von 10
Stark abhängig vom Würfelwurf! Spieler muss sich nur über das Risiko bewusst sein.
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Schöne Illustrationen!
SPAß
2 von 10
Alles Käse!
GESAMT-
WERTUNG:
2/10
Passender Name für ein Spiel, welches nur wenig Spaß und Spannung bieten kann, unabhängig davon ob man Vielspieler oder Familienspieler ist.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Hinter "Alles Käse!" verbirgt sich ein sehr schnelles und komplett glücksbezogenes Würfelspiel mit minimalem Bluff-Faktor. Die Zielgruppe ist also eindeutig auf Familien und Gelegenheitsspieler ausgelegt. Die Grafiken sind süss und das Spiel ist für Zwischendurch mit einer Spieldauer von ca. 15 Minuten geeignet.

Spielentscheidungen gibt es kaum, da der Würfel bestimmt ob ich eine Karte nehmen kann bzw. aus dem Spiel nehme oder ob ich schauen kann. Dabei ist man rein vom Würfelglück abhängig und kann nichts planen. Die einzige Entscheidung die man fällt ist also nehmen, weglegen oder schauen (falls man etwas würfelt was nicht ausliegt). Hierbei riskiert man am Anfang natürlich mehr, denn da hat man ja noch keine Mausefallen.

Wer sehr einfache Würfelspiele mag und ein käsiges Thema sucht wird hier sicherlich fündig. Vielspieler werden den Käse allerdings eher muffig finden oder nur mal zur kurzen Kost geniessen, denn Spieltiefe sucht ihr hier vergebens.

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

STRATEGIE
1 von 10
Schauen, weglegen oder nehmen?
INTERAKTION
0 von 10
Keine.
GLÜCK
10 von 10
Man ist komplett vom Würfel abhängig.
PACKUNGSINHALT
6 von 10
Süsse Grafiken.
SPAß
3 von 10
Für Gelegenheitsspieler etwas höher.
GESAMT-
WERTUNG:
3/10
Keine Tiefe nur extrem seichte Kost. Der eine wird es mögen die meisten jedoch nicht.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder




Momentan sind zu diesem Spiel noch keine Videos vorhanden.

Ähnliche Spiele

Leserkommentare

Noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben:

Bitte zuerst Registrieren


News

RSS

Aktuelle News

Sonntag 07.07.2013

Spieltest: Alles Käse (ABACUSSPIELE)

Nachricht von 19:37 Uhr, Jörg, - Kommentare

Die Mäuse haben es in dem Jahr der Veröffentlichung (2013) nicht leicht, denn mit Hanabi steht ein weiteres Kartenspiel beim Verlag im Ranking ganz oben. Diese Vormachtstellung wird es auch... ...

Dienstag 09.04.2013

Nürnberg 2013: Alles Käse! (ABACUSSPIELE)

Nachricht von 18:08 Uhr, , - Kommentare

Der Abacusspieleverlag hat in Nürnberg auch einige Neuheiten vorgestellt und unter anderem gab es am Stand Käseschnittsche. Wieso das? Nun weil eine Kartenspielneuheit genau diese stinkige... ...

Weiter zu allen News