Maestro: Künstler & Rivalen (Demo)


Vorwort

In den lebhaften italienischen Stadtstaaten des frühen 16. Jahrhunderts war Kunst nicht nur Schönheit, sondern auch Macht. Die Werkstätten wetteiferten erbittert um Prestige, angetrieben von der Rivalität großer Meister wie Leonardo da Vinci und Michelangelo Buonarroti. Künstler arbeiteten unermüdlich an der Schaffung von Meisterwerken - von monumentalen Fresken bis hin zu Marmorstatuen -, wobei jedes Werk ein Zeugnis ihres Könnens und ihrer Vision war. Diese Schöpfungen gelangten an Fürstenhöfe und in Paläste; sie reisten über die italienische Halbinsel, um in Galerien und an öffentlichen Orten ausgestellt zu werden und dort Adlige wie Bürger gleichermaßen zu beeindrucken. Doch Kunst allein genügte nicht. Der Erfolg hing davon ab, sich die Gunst der Reichen und Mächtigen zu sichern. Durch Charme, Reputation und spektakuläre Inszenierungen versuchten die Werkstätten, Einfluss auf Sammler zu nehmen, sie in ihre Galerien zu locken und sich deren lebenslange Unterstützung zu sichern.

In Maestro konkurrieren die Werkstätten von Michelangelo und da Vinci an verschiedenen Höfen und in Galerien auf der italienischen Halbinsel um Ruhm und die Aufmerksamkeit des Adels. Im Spielverlauf werden die beiden Werkstätten entweder von einer einzelnen Person oder von einem Team aus Spielerndenvertreten. Die Spielenden führen abwechselnd ihre Aktionen aus: Sie erschaffen Kunstwerke, stellen diese in den nördlichen Provinzen der italienischen Halbinsel aus, beeinflussen den Geschmack einflussreicher Sammler*innen und buhlen um die Anerkennung der lokalen Elite. Die Werkstatt, die nach vier Runden die meisten Siegpunkte erzielt hat, gewinnt das Spiel und wird zur bedeutendsten Künstler*in der Renaissance gekürt!


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