Heroes of Baler

Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
- Aktionspunkte
- Gebiete kontrollieren
- Deckbauspiele
- Würfeln
- Handmanagement
- Verschiedene Spielereigenschaften
- Solo-Spiel
2026 (2024)
Anzahl der Spieler:
1 bis 2 Spieler
Spielzeit:
90 - 120 Minuten
Altersfreigabe:
Frei ab 14 Jahre
Vorwort
Heroes of Baler ist ein taktisches Spiel, bei dem die Spielenden die Kontrolle über eine der beiden verfügbaren Seiten (Spanier oder Filipinos) übernehmen. Die beiden Seiten sind asymmetrisch gestaltet, sodass sich die Siegbedingungen und die Spielweise jeweils unterscheiden. Im Verlauf des Spiels versuchen die Spielenden (Belagerer und Belagerte), den Sieg zu erringen, indem sie Feuergefechte und Überfälle durchführen, Artillerieangriffe starten, Reparaturen vornehmen oder Schützengräben ausheben. Es handelt sich um ein Spiel für 1 bis 2 Personen mit einer Spieldauer von ein bis zwei Stunden. Im Spiel zu zweit übernimmt jede Person die Rolle des Belagerers (Filipinos) oder des Belagerten (Spanier). Im Solomodus steuert die Person die spanische Seite als die belagerte Fraktion.
Jede Spielrunde entspricht einem Belagerungszeitraum von etwa zwei Monaten. Der Hauptspielplan zeigt die Stadt Baler mit der Kirche im Zentrum - die von den Spaniern verteidigt wird - sowie die umliegenden „Bahays“ (traditionelle Häuser) und Schützengräben der Filipinos. Zudem verfügt der Spielplan über zwei separate Bereiche, einen für jede Person. Das Spiel basiert auf einem System, das Handkartenmanagement mit Aktionspunkten kombiniert. Die Runde beginnt mit der Initiativphase, in der beide Seiten versuchen, in der entsprechenden Reihenfolge die Initiative zu erlangen. Anschließend folgt die Ereignisphase: Hier spielen die Spielenden (in der festgelegten Reihenfolge) bis zu zwei Ereigniskarten aus und können - sofern die Voraussetzungen erfüllt sind - Unterstützungskarten nutzen, um die Wirkung der Ereignisse zu verstärken. Nach dieser Phase folgt die Ereignisabwicklung: Die spanischen Spielenden müssen mit Nahrungsmittelknappheit (die eine Beriberi-Epidemie und Desertionen auslöst) umgehen, während die philippinische Seite den Nachschub organisieren und ab Runde vier die Rolle der USA berücksichtigen muss. Die Person mit der Initiative führt nun eine obligatorische Phase für Feuergefechte durch. Darauf folgt die Aktionsphase, in der die Spielenden die verbleibenden Handkarten als Aktionspunkte einsetzen. Die Person, welche in der Reihenfolge an zweiter Stelle steht, führt anschließend die zweite Phase der obligatorischen Feuergefechte durch. Schließlich findet eine Instandhaltungsphase statt: Die Spielenden überprüfen die Siegbedingungen, nehmen gegnerische „Nebel des Krieges“-Karten an sich und entscheiden, ob sie diese gegen eine allgemeine Karte an den Gegner abgeben oder auf ihren Ablagestapel legen, um zu verhindern, dass die gegnerische Person die Karte erhält. Schließlich werden die Militäreinheiten auf den leeren Wachposten und im Bereitstellungsraum neu platziert, Überprüfungswürfe für Anführer*innen durchgeführt und der nächste Spielzug endgültig vorbereitet.
