Rival Seas

Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
- Aktionspunkte
- Einkommen
- investieren
- Modulares Brett
- Netzwerke und Streckenbau
- Aufnehmen und Legen
- Aktienhandel
- Reihenfolge durch Zeitstrahl
2026
Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler
Spielzeit:
70 - 100 Minuten
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Vorwort
Die Spielenden beherrschen ihr eigenes Seehandelsimperium in Rival Seas, einem hochgradig interaktiven Strategiespiel, in dem die Ozeane, der Markt und die Rival*innen gnadenlos sind. Sie planen effiziente Routen und erfüllen die wechselnden Anforderungen der Küstenstädte, um schnell Credits zu verdienen. Doch für den wahren Sieg reicht Navigation allein nicht aus - es bedarf knallharter Wirtschaftskämpfe. Sie erwerben Aktienanteile, übernehmen als CEO die Kontrolle und leiten das Firmenvermögen in ihr persönliches Portfolio um. Nur die cleverste Unternehmer*in wird die Konkurrenz ausstechen und das größte Vermögen anhäufen. Die See ist ruhig, doch der Wettbewerb ist erbarmungslos. Haben sie das Zeug dazu, die Meere zu beherrschen?
- Dynamische maritime Wirtschaft: Die Spielenden passen sich an ständig wechselnde Marktanforderungen an und versorgen geschäftige Küstenstädte für sofortige Gewinne.
- Wirtschaftskampf: Sie kaufen strategisch Aktien, sichern sich CEO-Posten und leiten Firmenvermögen geschickt in die eigene Tasche um.
- Leicht zu erlernen, schwer zu meistern: Ein schlankes, zugängliches Regelsystem, das ständig anspruchsvolle und bedeutsame Entscheidungen fordert.
Rival Seas ist ein strategisches Brettspiel, das über drei intensive Runden gespielt wird. Die Spielenden müssen mit einem knappen Budget und unter Zeitdruck haushalten, während sie um die Vorherrschaft auf den Meeren wetteifern.
Der eigene Spielzug: Im Mittelpunkt steht die Nutzung der begrenzten Zeit auf der Zeitleiste für verschiedene Aktionen. Jede Aktion rückt den eigenen Marker auf der Zeitleiste weiter voran. Sie können so lange weitere Aktionen ausführen, bis man die Person ist, welche die meiste Zeit verbraucht hat. So können sie ihren Zug jederzeit beenden, solange sie sich nicht an letzter Stelle der Zeitleiste befinden.
Zu den möglichen Aktionen gehören:
- Navigationspunkte errichten
- Container produzieren
- Container verladen
- Die Nachfrage der Küstenstädte beeinflussen
- in Unternehmen investieren (und CEO werden)
- Prestige und Upgrades erwerben
- Das eigene Schiff bewegen
-Container ausliefern (dies beeinflusst auch zukünftige Containerpreise)
In jeder Runde kommen neue Container ins Spiel, die verladen und an Küstenstädte geliefert werden können. Zudem erhält die CEO jedes Unternehmens ein Gehalt; verfügt das Unternehmen über genügend Mittel, kann der CEO zudem eine Dividende an alle Aktionäre ausschütten. Nach der dritten und letzten Runde ermitteln die Spielenden ihre endgültigen Siegpunkte auf der Basis ihres persönlichen Kapitals und Prestiges (Aktienwert, Credits, Investitionen).
Ein entscheidender Unterschied: Unternehmensgelder vs. persönliches Kapital
Ein besonderer Mechanismus in Rival Seas ist die strikte Trennung zwischen den Geldern des Unternehmens und den persönlichen Credits. Wenn die Spielenden Aktien kaufen, fließt das Geld an das Unternehmen. Unternehmensgelder werden zur Finanzierung des operativen Geschäfts verwendet - etwa für das Platzieren von Navigationspunkten; zudem erhält das Unternehmen Einnahmen, wenn Personen diese Navigationspunkte nutzen. Das oberstes Ziel ist es, persönliches Vermögen (eigene Siegpunkte) aufzubauen. Dies erreichen sie vor allem durch das Ausführen von Lieferungen sowie - ganz entscheidend - in der Auszahlungsphase: Hier erhält der CEO ein Gehalt und entscheidet darüber, ob Dividenden aus dem Unternehmensvermögen an die Aktionäre ausgeschüttet werden.
