Queen Alice

Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2026
Anzahl der Spieler:
1 bis 4 Spieler
Spielzeit:
30 - 120 Minuten
Altersfreigabe:
Frei ab 14 Jahre
Vorwort
Queen Alice ist ein mittelschweres Eurogame, bei dem sich alles um den Aufbau von Mechanismen (Engine-Building) zur Verbesserung der eigenen Aktionen dreht.
Alice hat einen seltsamen Hilferuf erhalten. Auf dem Spiegel in ihrem Wohnzimmer sind rückwärts geschriebene Worte erschienen: „Alice, wir brauchen eine neue Königin.“ Überrascht, aber ohne auch nur einen Moment zu zögern berührt sie den Spiegel und stellt fest, dass ihre Hand hindurchgleiten kann. Ihrer Hand folgend wird auch ihr restlicher Körper auf die andere Seite des Spiegels gezogen
In Queen Alice gehörst die Spielenden zum „Hof auf der anderen Seite des Spiegels“ und haben die Aufgabe, das Krönungsbankett für Alice vorzubereiten. Wer dabei die beste Arbeit leistet, wird zur rechten Hand der neuen Königin und gewinnt somit das Spiel. Um dies zu erreichen, muüssen sie die verschiedenen Schachfiguren, die diese Welt bevölkern, davon überzeugen, sie bei den Vorbereitungen zu unterstützen. Die Spielenden nehmen maßgeblichen Einfluss auf Alices Krönung. Je nachdem, welche Farbe die Figuren haben, die am meisten zum Bankett beitragen, wird Alice zur Weißen Königin oder zur Roten Königin gekrönt - oder vielleicht sogar zu beidem! Wird es ihnen gelingen, die Fäden des Königreichs zu den eigenen Gunsten zu ziehen und dafür zu sorgen, dass Alice in der Farbe gekrönt wird, die ihren Interessen am besten dient? Werden sie zur einflussreichsten Persönlichkeit in der neuen Ära von Queen Alice aufsteigen?
Queen Alice ist ein Spiel, das von Lewis Carrolls Werk *Alice hinter den Spiegeln* (Originaltitel: *Through the Looking-Glass, and What Alice Found There*) inspiriert wurde; es greift einige der Charaktere sowie Teile der Handlung auf, die sich um das Schachspiel und seine Figuren drehen. Der Verlag hat jedoch eine eigene Geschichte erschaffen, die nicht als getreue Wiedergabe der Erzählung von Lewis Carroll gedacht ist.
Während des Spielzugs aktivieren die Spielenden verschiedene Aktionen mithilfe von Schachfiguren und deren bekannten Zugmustern, gesteuert durch ein kartenbasiertes System. Im Laufe des Spiels erhalten sie passive sowie sofortige Vorteile und nehmen verbesserte Karten auf die Hand, mit denen sie die Aktionen bei ihrer Aktivierung optimieren können. Genau dieses Prinzip bezeichnet der Verlag als „Chess-Building“-System. Den spannendsten Teil des Spiels bildet jedoch der „Wettlauf“ um die Farbkrone: Da nur ein Teil von Alices Wünschen (Ziele, die Siegpunkte einbringen) während oder am Ende der Partie erfüllt (und gewertet) wird, musst die Spielenden ihre Aktionen mit Bedacht wählen. Sie müssen ihren Einfluss auf Alice gezielt ausbauen, um zur Roten oder Weißen Königin zu werden - und dabei stets die Mitspielenden im Auge behalten, die sich womöglich für die gegensätzliche Farbe entscheiden!
