Lust Sabbath

Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2026
Anzahl der Spieler:
1 bis 7 Spieler
Spielzeit:
180 Minuten
Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre
Vorwort
Lust Sabbath ist ein erotisches, rituelles Tabletop-Rollenspiel, das auf Last Sabbath basiert - jenem Hexen-Rollenspielsystem, in dem Macht ihren Preis fordert und die Geschichte durch das Legen von Tarotkarten vorangetrieben wird, ganz ohne Spielleitung.
- Die Spielenden schlüpfen in die Rollen von Sukkubi, Hexen des Begehrens, Sanguinischen Schwestern oder Gothic-Nonnen.
- sie gestalten die Erzählung durch Rituale, Weissagungen und Verführungen
- sie opfern Erinnerungen, Lebensjahre oder etwas noch Intimeres.
- spielbar als Solo- oder Koop-Spiel (ideal für Paare).
Die Spielenden schreiben gemeinsam die Geschichte ihres Zirkels in einem Tagebuch nieder. Die Regeln sind einfach, und die Handlung entfaltet sich durch gemeinsames Improvisieren. Man wechselt sich in einer Erzählung ab, die sich um intime Themen dreht - ausgedrückt durch magische und rituelle Aspekte (zusammengefasst im Akronym BDSM):
- Bonds (Bindungen): Die intimen Fäden, die den Zirkel zusammenhalten; hier verschmelzen Zuneigung, Begehren, Hingabe und Abhängigkeit zu etwas Magischem und Gefährlichem. Bindungen bestimmen, zu wem sie sich hingezogen fühlen - und wem sie nicht entkommen können.
Deceit (Täuschung): Die subtile Kunst der Verführung und Ablenkung innerhalb des Zirkels. Täuschung bedeutet nicht nur Lügen, sondern auch das Vergnügen am Verbergen, an der Lenkung der Wahrnehmung und daran, das eigene Begehren hinter sorgsam gewählten Worten und Gesten zu verbergen.
- Secrets (Geheimnisse): Die verbotenen Wahrheiten, die sie unter Ritualen und Schweigen begraben halten. Geheimnisse bergen Gewicht, Versuchung und Konsequenzen - sie warten nur auf den Moment, in dem sie nicht länger zurückgehalten werden können.
- Masken: Die Identitäten, die sie annehmen, wenn Begehren, Macht oder Angst eine Maskerade erfordern. Masken sind nicht nur das, hinter dem sie sich verstecken, sondern auch das, zu dem sie werden, wenn sie einer anderen Version ihrer selbst die Kontrolle überlassen.
