ONDA


Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2026

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
30 - 40 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre



Vorwort

Bei ONDA nutzen die Spielenden Karten von ihrer Hand, um Wellenformationen zu bilden, die - abhängig vom aktuellen Gezeitenstand - stärker sind als die der gegnerischen Personen. Ziel ist es, als Erstes alle eigenen Karten auszuspielen; gelingt dies nicht, sollte man versuchen möglichst wenige Karten übrig zu haben, da man Minuspunkte für die verbliebenen Handkarten erhält.

Im Detail: Zu Spielbeginn herrscht Flut, das heißt hohe Zahlenwerte sind besser als niedrige. In jeder Runde starten die Spielenden mit einer Kartenhand und legen zwei Karten verdeckt vor sich ab; diese Karten gelten weiterhin als Teil der Hand, sind aber nun „Joker“ (universell einsetzbar). Um den Stich zu eröffnen, spielt die Startperson eine Formation aus: entweder eine einzelne Karte, 2 bis 4 Karten desselben Werts oder eine Kartenfolge aus 2 bis 4 Karten. Die nachfolgenden Spielenden können:

(1) eine bessere Formation spielen - wobei „besser“ durch den Gezeitenstand bestimmt wird

(2) passen und aus dem Stich aussteigen

(3) die Gezeiten wenden, indem sie eine ihrer verdeckten Karten auf die Hand zurücknehmen, die Gezeitenkarte umdrehen (sodass nun niedrige Zahlen besser sind als hohe oder umgekehrt) und anschließend eine bessere Kombination spielen

oder

(4) eine Bombe spielen.

Es gibt sechs Arten von Bomben bei ONDA; die aktuell gültige Bombenart ist oben auf dem Bombenstapel sichtbar. Eine Bombe - zum Beispiel eine Folge aus zwei Karten derselben Farbe - sticht die aktuelle Formation aus; nach dem Ausspielen einer Bombe müssen die Spielenden diese Formation übertreffen statt der vorherigen. Pro Stich darf maximal eine Bombe gespielt werden und nur eine Person kann die Gezeiten wenden. Sobald in einem Stich alle Spielenden bis auf einen gepasst haben werden die gespielten Karten abgeräumt und die oberste Bombenkarte unter den Bombenstapel geschoben. Wer zuletzt eine Karte gespielt hat eröffnet die nächste Formation. Sobald eine Person keine Karten mehr auf der Hand hat - unabhängig von den verdeckten Karten auf dem Tisch -, endet die Runde; alle anderen Spielenden erhalten Minuspunkte entsprechend ihren verbliebenen Karten. Nach vier Runden gewinnt die Person mit den meisten Punkten.


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