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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Deduktion, Kartenspiel, Partyspiel, Tiere & Pflanzen

Spielmechaniken:
Logik, Kommunikation, , Geschichten erzählen

Release:
2009

Anzahl der Spieler:
2 bis 15 Spieler

Spielzeit:
5 - X Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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Selbe Spielefamilie

Testbericht vom 27.08.2010 - von Jörg

Green Stories


Nachdem der Moses Verlag in den vergangenen Jahren mit der Black Stories Reihe nur Erfolge feiern konnte, passt eine Gruppe von Spielern so überhaupt nicht in das Konzept dieser düsteren Rätsel-Reihe: Die Kinder bzw. jugendlichen Spieler! Das wollte und musste man unbedingt ändern und mit einer Reihe von farbigen Stories hat man hierzu einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Vor uns liegt Green Stories und darin begeben sich die Spieler auf eine Reise durch 50 abenteuerliche Rätsel aus wilden Wäldern. Ob dieser Rätselspaß auch bei unseren jungen Spielern ankommt, erfahrt ihr in diesem Bericht.

Ziel des Spiels:
Die Lösung liegt so nahe und das ist auch das Ziel des Spieles. Mithilfe der Erklärung müssen die Spieler des Rätsels Lösung finden.

Spielaufbau:
Der Schlaufuchs ist der Spieler, welche eine der 50 Karten zieht und das Rätsel auf der Vorderseite vorliest. Zuvor und/oder nach dem Vorlesen zeigt er den Mitspielern die Abbildung. Die Lösung (die natürlich nicht vorgelesen wird) steht auf der Rückseite und diese behält der Schlaufuchs für sich. Vor Spielbeginn sollte man auf die Symbole auf den Karten achten. 15 Rätsel sind mit einem kleinen Gesicht abgebildet. Diese Rätsel sind etwas schwieriger als die Restlichen.

Spielablauf:
Die Mitspieler, sozusagen das Ratevolk, stellt dem Schlaufuchs Fragen um der Lösung einen Schritt näher zu kommen. Die Fragen müssen so gestellt werden, dass der Schlaufuchs sie nur mit JA oder NEIN beantworten kann. Hat ein oder mehr Spieler die Lösung liest der Schlaufuchs nun die ganze Lösung mit einer kurzen Ergänzung vor. Bei zwei oder mehr Spielern gibt es auch zwei Varianten. >Das Ratevolk spielt als Team gegen den Schlaufuchs (üblicher Spielverlauf). >Jeder Mitspieler spielt für sich und darf so lange dem Schlaufuchs Fragen stellen, bis er diese mit NEIN beantwortet. Erst anschließend ist der nächste Spieler an der Reihe. Wer die Lösung weiß und sagt, bekommt die Spielkarte. Gewinner ist der Spieler mit den meisten Karten.

Strategie:

Zuhören und etwas Phantasie beim Ratevolk ist erforderlich, um der Lösung Schritt für Schritt näher zu kommen. Der Schlaufuchs hat allerdings mit seinem JA und NEIN immer Recht und wenn die Mitspieler lieb fragen bekommen sie auch den einen oder anderen Hinweis um am Ende doch noch die Lösung zu erraten.

Interaktion:

Hier spielt man eher miteinander als gegeneinander, es sei denn man entscheidet sich für die Variante, in der jeder gegen den Kapitän spielt um die Karte zu bekommen. Kommunikation steht natürlich eindeutig im Vordergrund zumal man ohne zu Fragen nicht die Lösung findet!

Glück:

Glück gehört hier immer dazu. Nicht immer erahnt man bereits nach dem Vorlesen des Rätsels die Lösung. Oft hilft es nur, den Schlaufuchs um etwas Hilfe zu bitten, um doch irgendwann die Lösung von sich zu geben.

Packungsinhalt:

Gleiche Verpackung, andere Farbe! Wer Black Stories kennt (wir hoffen doch jeder, ansonsten sollte man sich diesen Test oder das Video einmal ansehen), wird bei Green Stories schnell feststellen, dass sich hier nur der Name und die Farbe (grün) ändern! Die Karten sind groß und stabil und auch in Kinderhänden gut aufgehoben. Die Anleitung ist wohl eher nur ein Infobericht, da die Regeln sehr einfach sind. Schön finden wir, dass man auch über die Autorin Andrea Köhrsen etwas erfährt. Die Illustrationen sind einfach und völlig ausreichend um dem Ratevolk etwas Hilfe zu geben. Für einen Preis von ca. 9 Euro erhält man das Spiel im Handel was aus unserer Sicht auch angemessen ist.

Spaß:

Bei diesen Stories befinden wir uns nicht nur im Wald, aber irgendwas haben alle Rätsel damit zu tun. Der Wald ist aber groß, hat viele Tiere und einige Sachen wissen die Kinder einfach nicht. Nur mit einigen Hinweisen lösen die Kinder alle Rätsel und mit 50 an der Zahl sind es wieder eine Menge an Aufgaben. Aber nicht nur Tiere, auch Pflanzen, die sicherlich nicht jedes Kind kennt sind mit dabei. Die 15 besonders kniffligen Rätsel führen auch bei Erwachsenen zu Stirnfalten, so dass man hier wirklich ausgesprochen interessante aber zum Teil etwas schwere Fälle in den Wald genommen hat. Mithilfe des Schlaufuchses finden aber auch die Kinder den Weg aus dem Dschungel und haben mal wieder etwas gelernt.
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