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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Familienspiel, Geschicklichkeitsspiel und/oder Aktionspiel, Outdoor Spiel, Partyspiel

Spielmechaniken:
Körpereinsatz, Werfen von Gegenständen/Spielelementen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
10/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 16.01.2012 - von Jörg

Crossboule


Vorwort:

STOPP! CrossBoule ist doch kein neues Spiel und Cliquenabend hat darüber doch bereits berichtet, oder? Ja, liebe Leser, denn im Spieltest C3 – Crossboule haben wir euch das Spiel von Mark Calin ausführlich vorgestellt. Im Fazit kannte die Euphorie, bezogen auf den Spielspaß, kaum Grenzen. Es gab neben dem hohen Preis allerdings noch ein weiteres Manko, denn bis dato fand sich kein Verlag, der das Spiel in größer Stückzahl produziert.
Nur wenige Monate später wurde uns mitgeteilt, dass der Zoch Verlag gleich drei Versionen (Unterschiede liegen dabei lediglich in der Farbe der Kugel-Sets) herausbringt. CrossBoule Beach, CrossBoule Downtown und CrossBoule Jungle heißen die drei Sets in unterschiedlichen Designs.

Viele Leser können sich immer noch nicht genau vorstellen, wie das Spiel abläuft, so dass der Autor auf der Seite von Zoch ein Video hinterlegt hat: (Video Crossboule)

In aller Kürze, schließlich haben wir bereits ausführlich über das Spiel C3 – Crossboule berichtet, wollen wir auf nachfolgende Punkte noch einmal eingehen.

Ziel des Spiels:

Jeder Spieler versucht mit seinen Kugeln so nahe wie möglich an die kleine Zielkugel heranzukommen. Je nach Position gibt es dafür unterschiedliche Punkte. Wer zuerst 13 Punkte erreicht, gewinnt.

Spielaufbau:

Jeder Spieler erhält drei Kugeln im gleichen Design. Der Startbereich wird markiert und die Zielkugel wird auf eine beliebige Position, möglichst sichtbar für alle, geworfen. Ansonsten dürfen die Spieler nach dem ersten eigenen Wurf nachsehen, wo die kleine Kugel genau liegt.

Spielablauf:

Die Spieler werfen einzeln nacheinander ihre Kugeln und erst wenn die letzte Kugel geworfen wurde, erfolgt die Wertung. Der Spieler mit der geringsten Punktzahl darf in der nachfolgenden Runde die Zielkugel, wird liebevoll auch als Schweinchen bezeichnet, werfen und anschließend einen neuen Startbereich markieren. Streng nach Regeln darf auch der Spieler, der das Schweinchen wirft bestimmen, wie die Kugel in der Runde geworfen wird (z.B. mit der linken Hand). Wirft ein Spieler eine Kugel auf die gegnerische Kugel und diese bleibt darauf liegen, ist die darunter liegende Kugel von der Wertung ausgeschlossen.

Die Wertung sieht so aus, dass der Spieler, der mindestens eine Kugel am nächsten zum Schweinchen liegen hat, einen Punkt erhält. Combos sind Punkte, die man bei Kontakt mit dem Schweinchen erhält:

  • Für den Kontakt der eigenen Kugel mit dem Schweinchen erhält man zwei Punkte.
  • 3 Punkte bekommt der Spieler, dessen Kugel das Schweinchen berührt und eine zweite Kugel die andere Kugel berührt.
  • 6 Punkte gibt es bei drei Kugeln aneinander und angrenzend an das Schweinchen. Dieselbe Punktzahl gibt es auch wenn die drei Kugeln als eine Art Pyramide aneinander liegen oder als Blumenmuster die Zielkugel berühren.
  • 5 Punkte gibt es, wenn die Kugel auf dem Schweinchen liegt.

Beim Spielen ist im Gegensatz zum klassischen Boulespiel jede Wurftechnik erlaub. Das gesamte dreidimensionale Gelände ist durch die Spieler frei bestimmbar und die Zielkugel darf beliebig weit geworfen werden. Wer Crossboule in Teams spielen möchte benötigt eine weiteres Set.

Strategie:

Die strategischen Möglichkeiten sind begrenzt, denn nur mit der richtigen Technik und dem entsprechenden Glück gelingt einem auch der „große Wurf“.

Interaktion:

Verschnaufpausen gibt es auch mit mehr Spielern kaum und nach kurzer Zeit liegen bereits einige Kugeln aufeinander oder ganz im Nirvana. Naja, Übung macht den Meister und stimmungsvoll verlaufen die Partien je nach Mitspieler auf jeden Fall.

Glück:

Geschicklichkeit spielt eine große Rolle und so stufen wir diesen Faktor, im Gegensatz zum damaligen Testbericht von Andreas auch etwas höher ein. Je nach Entfernung zur Zielkugel und der Anzahl der Mitspieler ist es nicht immer einfach, an viele Punkte zu kommen.

Packungsinhalt:

Dem widerstandsfähigen und soften Kunstleder aus C3 ist man treu geblieben. Gefüllt sind die Kugeln mit Kunststoffgranulat, sind ca. 7 cm groß und wiegen etwa 150 Gramm. Das Material ist griffig und wasserfest. Preislich liegt das Spiel bei knapp 20 Euro. Detaillierte Infos kann man dem ursprünglichen Bericht zu C3 entnehmen.

Spaß:

Wir hatten bereits mit C3 – Crossboule die Möglichkeit, das Spiel auszuprobieren und die Unterschiede zum Zoch Spiel sind gleich Null! Nicht nur hinsichtlich des Materials, nein, auch in Punkto Spielspaß ist der Faktor sehr hoch. Gerade bei sommerlichen Temperaturen oder zuletzt bei einem Spielevent in einem Jugendzentrum in Baden-Baden konnten wir Jung und Alt mit diesem Spiel begeistern. Die Regeln sind simpel und schnell erklärt und die Lust am Werfen war deutlich spürbar. Immer wieder neue Ideen zum Platzieren der Zielkugel wurden unternommen, um das Spiel nicht nur attraktiver sondern auch für die Werfer schwieriger zu gestalten.


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