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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Kinderspiel, Reaktionsspiel

Spielmechaniken:
Muster erkennen, Reaktion, Logik, Suchen, Würfeln

Release:
2009

Anzahl der Spieler:
2 bis 6 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 3 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 22.05.2010 - von Jörg

Combino


Laut Verlag sind beim Spiel Combino folgende Fördergedanken beinhaltet: >Detaillierte visuelle Wahrnehmung >Logisches Schlussfolgern >Erkennen von Zusammenhängen >Schult Grob- und Feinmotorik Hui, das ist ja eine Menge, zumal das Spiel ab zwei Jahre vorgesehen ist! Ob das Spiel unsere Erwartungen und die der Kinder erfüllt zeigen wir euch im folgenden Bericht.

Ziel des Spiels: 

Es muss etwas Fehlendes erkannt werden! Wer genau hinschaut wird dies auch erkennen!

Spielaufbau:
Die 18 Bildkarten werden gemischt und mit der Bildseite („mit Punkt“) nach oben gelegt. Die vier Würfel und die 21 Gewinnchips legt man zur Seite.

Spielablauf: 

Der Startspieler nimmt alle vier Würfel in beiden Hände und würfelt. Der Farbwürfel zeigt an, welcher der drei Motivwürfel genutzt werden. Die Spieler schauen sich „diesen“ Würfel an und versuchen eine Karte zu finden auf der genau dieses Motiv fehlt. Hat ein Spieler die richtige Karte entdeckt tippt er mit seinem Finger darauf. Die Karte wird umgedreht, so dass man das vollständige Bild erkennt. Liegt der Spieler richtig erhält er/sie einen Chip und die Karte wird wieder umgedreht. Liegt der Spieler falsch erhält er/sie keinen Chip und die Karte wird wieder umgedreht. Sobald ein Spieler sechs Chips vor sich liegen hat er/sie gewonnen.

Variante:

Der Spieler macht bei einem gewonnenen Chip zusätzlich die Tätigkeit pantomimisch nach. ODER: Karten die umgedreht werden bleiben liegen. ODER für die Kleinsten: Die Karten mit vollständigem Motiv liegen oben und die Spieler zeigen auf die richtige Motivkarte. Diese darf der Spieler dann behalten. Hat der Spieler drei Karten gewinnt er die Partie.

Strategie:

Wahrnehmung, logisches Schlussfolgern und das Erkennen von Zusammenhängen stehen im Vordergrund. Hinzu kommt die Schnelligkeit, denn nur damit hat man auch die Chance auf einen Chip oder mit Variante auf die Karte. Mit Strategie hat dies nichts zu tun. Auch Geschicklichkeit kommt unserer Ansicht nicht wirklich zum Vorschein zumal man lediglich auf die Karte zeigen muss.

Interaktion:

Wer ist schneller? Hat das etwas mit Interaktion zu tun? Die Kinder kommen sich in der Auslage der Karten zwar in die Quere doch am Ende war nur ein Spieler am Schnellsten. Konnte man sich nicht einigen („Wer war schneller?“) würfelt man am besten noch einmal. Der Kommunikationsfaktor ist gering da sich die „Kleinkinder“ konzentrieren müssen und dazu braucht man Ruhe.

Glück:

Das Spiel ist nicht ganz einfach, so dass die Kinder bei einigen Motiven auch raten (müssen). Nicht immer liegt man mit seinem Tipp richtig. Mit etwas Glück erwischt man allerdings auch die richtige Karte. Mit den Varianten fällt der Glücksfaktor, da entweder Karten mit Motiv liegen bleiben oder aus dem Spiel genommen werden.

Packungsinhalt:

Die Würfel sind wie für Kinderhände gemacht. Groß sind sie und die Motive darauf auch gut zu erkennen. Die Karten sind dick genug und Kinderhände können diese mühelos umdrehen. Die Anleitung ist übersichtlich und mit der Variante fällt der Schwierigkeitsgrad, was wir nicht ganz verstehen….mehr dazu im Bereich Spielspaß! Das Material ist wie gewohnt bei beleduc hochwertig, die Farben klar und die Motivwahl auf dem Cover passt gut zu einem Kinderspiel dessen Preis aktuell schwankt.

Spaß:

Aufmerksame Leser haben es vielleicht schon gesehen: Der Schwierigkeitsgrad liegt bei 7! Sehr hoch für ein Kinderspiel, so dass wir nach dem Lesen der Anleitung auch nur zusammen mit Kindern Partien gespielt haben. Dabei haben wir uns anfänglich an die Grundlagen der Anleitung/Regel gehalten, was bedeutet, dass beim Erkennen des Motivs die Karte wieder umgedreht wird. Wie gesagt das Spiel ist ab zwei Jahre! Können alle Kinder schon eindeutig die Farben unterscheiden, kennen sie alle Motive und erkennen sie die fehlenden Motive? Jeder der Kinder hat und/oder mit diesen Combino spielen will sollte sich diese Frage stellen. Wir haben uns dagegen nach der ersten nicht einfachen Runde mit den Varianten befasst in denen die Motive ausliegen (nach oben). Hier war der Spielspaß höher da logischerweise auch der Schwierigkeitsfaktor fällt. Warum hat man die Anleitung nicht so aufgebaut, dass mit den Varianten auch der Schwierigkeitsfaktor steigt zumal das Spiel mit der Grundregel für Kinder nicht einfach ist? Der Vorteil dieses Spiels ist allerdings, dass die Kinder wachsen und älter werden. Irgendwann (nach ein paar Monaten oder einem Jahr) wird man somit auch mit den „anspruchsvollen“ Grundregeln eine Partie wagen. In der jetzigen Situation (und mit der Altersangabe +3, neuere Version) ist nur ein Spiel mit Variante möglich was den Spielspaß dadurch nur etwas trübt. Mit der neuen Auflage (Stand Mai 2009) soll wohl die Altersangabe +4 zu lesen sein.
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