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Testbericht vom 18.09.2011 - von Andreas

Tricky Safari




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2010

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
25 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 7 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 28.02.2011

Spiel 2010: Tricky Safari (Cwali)

Vorwort:

Corné van Moorsel ist hauptberuflicher Spieleautor und lebt in den Niederlanden. Seine Spielthemen und Designs sind immer wieder für eine Überraschung gut und man weiß nie, was er als nächstes ausheckt. 2009 stellte er in Essen stolz seine Porzellanfiguren vor und entwickelte ein kleines Wettrennspiel namens Tricky Trek. Das Spiel war nach nur 2 Tagen in Essen ausverkauft. 2010 hatte Corné wieder neue Porzellanfigurtierchen im Gepäck. Natürlich kann man sie kaufen und für andere Spiele verwenden, aber er veröffentlichte auch sein zweites „Tricky“-Spiel. Dieses Mal mit dem Namen Tricky Safari… wir konnten nicht wiederstehen und berichten euch nun unseren Spieleindruck.

Ziel des Spiels:

Die Spieler befinden sich zusammen auf Safari und versuchen alle 10 Tiere zu fotografieren. Wer dies zuerst schafft, kann nicht nur zu Hause mit einer Diashow glänzen, sondern ist auch Sieger von Tricky Safari.

Spielaufbau:

In der Kartontube befindet sich eine Spielanleitung und die vier Spielplanelemente. Durch die Aufbewahrung ist dieses Material natürlich gewellt. Am besten biegt man es also vor einer Partie kurz in die andere Richtung. Das Gewicht der Tierfiguren sorgt dann als weiteres Mittel für einen glatten Spielplan.
Das Aufstellen der Figuren wird in der Anleitung genauestens erklärt und im Prinzip sind alle Tierfiguren nur einen Rösselsprung (wie beim Schach das Pferd) voneinander entfernt. Die Spieler starten in den Ecken und erhalten natürlich noch die Tierfotos, um zu markieren, welches Tier sie schon fotografiert haben.

Spielablauf:

Die Safari Besucher können sich waagrecht, senkrecht und diagonal beliebig weit bewegen. Tiere, Büsche, Gewässer sind dabei jedoch ein unüberwindbares Hindernis. Mitspielerfiguren können sie zwar überspringen, aber natürlich nicht auf demselben Feld stehen bleiben.
Der Spieler mit der Startspielermuschel fängt an, danach geht es reihum. Nachdem sich jeder bewegt hat, kommt die Tierbewegungsphase. Dann geht die Muschel im Uhrzeigersinn weiter und das Ganze beginnt von vorne.

Die Tiere bewegen sich immer um ein Feld gerade aus, wobei man vorher alle Felder gedanklich durchnummeriert und die Porzellanfiguren der Reihenfolge nach bewegt. Wenn ein Tier nicht geradeaus bewegt werden kann, schaut es nach links und rechts. Ist auch dieser Weg blockiert, dreht es sich um 180 Grad und geht ein Feld zurück (falls dies möglich ist).
Die Tiere haben auf dieser Safari generell ihr eigenes Vorfahrtsrecht verfasst und so drehen sie sich vor Wasser oder dem Spielbrettrand nach rechts und bei Bäumen nach links. Einzige Ausnahme hierbei sind die Schildkröte und das Krokodil (diese bewegen sich auch durch das Wasser) sowie das Eichhörnchen und der Affe die auch Baumfelder betreten.

Wie macht man nun Fotos? Sollte sich nach dem Zug oder nach einer Tierbewegung ein Tier in perfekter Lage befinden, gibt es einen digitalen Abzug. Hierfür müssen wir direkt vor oder seitlich von einem Tier stehen. Zeigt uns das Tier nur das Hinterteil, können wir kein Foto aufnehmen, dass will ja schließlich keiner sehen ;-).
Sobald es jemand geschafft hat 10 Fotos zu machen, ist das Spiel vorbei. Die Information, welche Tiere noch fehlen, kann laut den Spielregeln auch geheim gehalten werden.

Strategie:

Strategische Möglichkeiten gibt es in diesem Spiel nicht, jedoch sollte man seine Züge taktisch optimieren. Es ist wichtig Fotos zu schiessen, aber auch in den nächsten Zügen gut an die noch fehlenden Tiere heran zu kommen. Hierbei sollte man die Tierbewegungen mit einberechnen, sonst befindet man sich ab und an in einer Ecke, aus der man nicht mehr so leicht zu den noch fehlenden Tieren kommt.

Interaktion:

Die Spieler blockieren sich nicht wirklich gegenseitig, da man auch über eine Person springen kann. Einzig allein der Platz wo jemand steht, ist blockiert. Somit handelt es sich hierbei um einen Wettlauf- und nicht um ein Blockadespiel.

Glück:

Ein Glücksfaktor ist in diesem Spiel nicht vorhanden, da alle Informationen offen sind. Die Position der Mitspieler und aller Tiere ist bekannt und auch die Bewegungen dieser. Einzig allein die Bewegungen der Mitspieler sind undurchschaubar, dafür aber kaum störend. Der Gewinner des Spiels hat sich also den Sieg durch knallhartes Zugoptimieren verdient ;-).

Packungsinhalt:

Das Spiel kommt in einer mittelgroßen Papptube daher. In ihr befindet sich der Spielplan (aufgeteilt in vier Planelemente), die Spielanleitung, vier Holzsafarifiguren, eine Startspielermuschel und 10 schöne Porzellantierchen. Das Ganze hatte aufgrund der kleinen Auflage und des kleinen Verlages natürlich auch seinen Preis (15-20€).

Spaß:

Tricky Safari ist ein einfaches familientaugliches Spiel, das vor allem durch die Porzellanfiguren seinen eigenen haptischen Charme besitzt. Die Wölbung des Spielplans ist etwas störend, aber durch Gegenrollen und der Gewichtsbelastung der Tierchen nicht spielhinderlich. Die Regeln sind einfach, wobei der Aufbau etwas Übung benötigt. Das Bewegen der Tiere, nach den Spielerzügen, ist nicht immer intuitiv und eine Partie ist notwendig, um dies nicht zu verwechseln, was sonst zu Frust führen kann.

Wer einfache taktische Laufspiele mit schönen Spielfiguren mag, wird hierbei definitiv nicht enttäuscht.



 

s Meinung:

Der Kniff mit den Porzellanfiguren ist auch noch beim zweiten Spiel dieser Reihe ein wirkliches Erlebnis. Die Figuren besitzen dadurch eine ganz andere Wirkung und jeder in unserer Spielgruppe ist von diesen Tieren fasziniert. Leider sind sie auch sehr zerbrechlich und man sollte beim Ein- und Auspacken dementsprechend gut aufpassen. Bis heute ist uns noch keine Figur kaputtgegangen, aber wer weiß ...
Für Spieleliebhaber können wir "Tricky Safari" also allein schon von der Haptik empfehlen. Die Spielregeln sind familientauglich und recht simpel. Man sollte also kein innovatives Spiel erwarten, sondern ein schönes, kleines und spaßiges Lauf- und Optimierungsspiel.

STRATEGIE
2 von 10
Zugoptimierung ist gefragt.
INTERAKTION
1 von 10
Ein Wettlauf, aber kaum Interaktion.
GLÜCK
0 von 10
Alle Informationen sind offen.
PACKUNGSINHALT
8 von 10
Die Spielfiguren sind der Hammer. Aber Vorsicht: zerbrechlich!!
SPAß
6 von 10
Familien haben ihren Spaß und es ist auch ein schönes Absacker- oder Einstiegsspiel.
GESAMT-
WERTUNG:
6/10
Sicherlich nichts innovatives. Aber durch die Figuren ist der Aufforderungscharakter höher als beim Durchschnitt.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder













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