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Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 6 Spieler

Spielzeit:
20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 23.07.2012 - von Heiko

Spiel



vorstellung vom 13.01.2012

Die Spiel - Essen 2011: Spiel (ABACUSSPIELE)

Vorwort:

Wer von Würfel nie genug bekommen kann ist hier genau richtig. 121 Würfel in 5 Spielen auf einer Pyramidenbasis ist hier die Ansage. Dies ist hier so was wie eine kleine Würfelspielsammlung. Ich werde alle 5 Spiele nacheinander vorstellen und so könnt ihr euch gerne mal selber ein Bild davon machen.

Spiel 1 – Raffzahn

Ziel des Spiels:
Dieses Spiel ist für 3 Spieler. Alle Spieler spielen gleichzeitig und versuchen so viele Würfel wie möglich einer bestimmten Augenzahl zu ergattern. Das Spiel endet, wenn nur noch Würfel direkt auf der Pyramidenbasis liegen. Ziel des Spieles ist es daher so viele Würfel wie möglich zusammenzuraffen.

Spielaufbau:
Es werden alle 40 Würfel je von den Farben blau, gelb und rot gut gemischt und zufällig auf die Pyramidenbasis verteilt. Anschließend nimmt man von der nun entstandenen Würfelpyramide den obersten Würfel aus dem Spiel. Jeder Spieler bekommt eine Pyramidenseite und der jüngste Spieler zusätzlich den weißen Würfel der somit der Startspieler ist.

Spielablauf:
Das Spiel verläuft im Uhrzeigersinn. Wer an der Reihe ist wirft den weißen Würfel und sagt die gewürfelte Zahl sofort laut an. Nun suchen alle Spieler nach freien Würfeln auf ihrer zugewanden Pyramidenseite mit der angesagten Augenzahl. Ein Würfel gilt als frei, wenn er von der Pyramide genommen werden kann, ohne dass sich dadurch andere Würfel bewegen. Wurde so ein Würfel gefunden, darf er von der Pyramide in das eigene Würfelfach gelegt werden. Jeder Spieler darf nur eine Hand benutzen und auch immer nur einen Würfel in die Hand nehmen. Dies geht so lange bis der Spieler der die Würfelzahl (Raffzahl) angesagt hat Stopp ruft. Dies kann er jeder Zeit tun muss aber dies aber spätestens rufen wenn er keine passenden Würfel mehr finden kann. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe und darf eine neue Raffzahl würfeln.


Spiel 2 – Abquetschen

Ziel des Spiels:
Dieses Spiel ist für 3 Spieler. Bei diesem Spiel wird versucht seine Würfel so zu verbauen das diese gegnerische Würfele verdecken. Das Spiel endet sofort wenn die Würfelfarbe eines Spielers vollständig verdeckt wird. Der Spieler mit den wenigsten Würfeln im Vorrat gewinnt das Spiel. Ein alternatives Ende wäre, wenn ein Spieler an der Reihe ist und die Zahl, die er würfelt, größer oder gleich hoch der Anzahl der Würfel in seinem Vorrat ist. Somit wäre das Spiel auch zu Ende und dieser Spieler gewinnt das Spiel automatisch.

Spielaufbau:
Jeder Spieler erhält 40 Würfel seiner Farbe und legt diese in sein Würfelfach der Pyramidenbasis. Von diesen Würfeln gibt jeder Spieler einen ab und legt ihn in die Mitte der Pyramidenbasis. Der Spieler rechts vom jüngeren Spieler gibt einen zusätzlichen Würfel ab und vervollständigt somit die Startpyramide. Anschließend erhält der jüngste Spieler den weißen Würfel und darf beginnen.

Spielablauf:
Es wird im Uhrzeigersinn gespielt. Kommt ein Spieler an die Reihe, wirft er den weißen Würfel und legt nun die Anzahl von Würfel des Würfelergebnisses an die bestehende Pyramide an. Mindestens einer dieser anzubauenden Würfel muss einen Würfel der Würfelpyramide berühren. Außerdem müssen die anzubauenden Würfel sich ebenfalls alle berühren und zwar über die Würfelseiten wie beim ersten Würfel auch. Gibt es keine Möglichkeit die Würfel anzubauen muss der Spieler aussetzen. Sollte ein Spieler noch gar keine Würfel angebaut haben, darf dieser auch noch nicht vollständig verdeckt werden.


Spiel 3 – Bunte Kuh

Ziel des Spiels:
Dieses Spiel ist für 2 bis 6 Spieler. Alle Spieler versuchen ihre Würfel loszuwerden, indem sie diese passend ablegen. Hierbei ist ein wenig Kopfrechnen gefragt. Das Spiel endet sofort wenn ein Spieler keine Würfel mehr im Vorrat hat und dieser ist somit auch der Gewinner.

Spielaufbau:
Die Pyramidenbasis wird mit 36 gelben Würfeln gefüllt, welche alle direkt auf der Basis liegen müssen. Die Ausrichtung der Würfel ist dabei zufällig. An jeden Spieler werden 10 Würfel verteilt. Diese können aus nur blauen, nur roten oder gemischten Würfeln bestehen, da die Farbe im Spielverlauf keinerlei Bedeutung hat. Der jüngste Spieler wird Startspieler und erhält zusätzlich 3 gelbe Würfel welche er aber getrennt von seinen Würfelvorrat hält.

Spielablau:
Es wird im Uhrzeigersinn gespielt. Kommt ein Spieler an die Reihe wirft er die drei gelben Würfel, sodass alle Spieler das Würfelergebnis sehen können. Jeder Spieler addiert sofort im Kopf die Zahlen der 3 gelben Würfel. Daraufhin sucht er auf der Pyramidenbasis nach einem Trichter, dessen Augenzahlen auf den Würfelseiten die gleiche Summe ergeben. Der Spieler der als erster einen Trichter mit der entsprechenden Summe findet ruft laut Stopp und zeigt darauf. Nun darf er einen beliebigen Würfel aus seinem Vorrat in beliebiger Ausrichtung in diesen Trichter legen. Gibt es keinen passenden Trichter ruft der Spieler der dies zuerst bemerkt „Niete“. Nachdem alle Spieler dies überprüft haben, darf er einen Würfel beliebig ablegen. Irrt sich ein Spieler bei Stopp oder Niete, darf er natürlich keine Würfel ablegen und bekommt zusätzlich von jedem Spieler einen Würfel in seinen Vorrat. Danach ist der nächste Spieler mit Würfeln an der Reihe.


Spiel 4 – Eintrichtern

Ziel des Spiels:
Dieses Spiel ist für 2 bis 6 Spieler. Alle Spieler versuchen sich Würfelsummen auf der Pyramidenbasis einzuprägen und im richtigen Moment aufzudecken. Wer zuerst fünf Würfel gewinnen konnte, ist Sieger des Spieles.

Spielaufbau:
Die Pyramidenbasis wird mit 36 gelben Würfeln gefüllt, welche alle direkt auf der Basis liegen müssen. Die Ausrichtung der Würfel ist dabei zufällig. Zusätzlich werden die gelben Würfel mit einer Schicht roten Würfel abgedeckt. Ihre Ausrichtung hat im Spielverlauf keinerlei Bedeutung. Der jüngste Spieler erhält 3 blaue Würfel und wird zum Startspieler.

Spielablauf:
Es wird im Uhrzeigersinn gespielt. Kommt ein Spieler an die Reihe wirft er die drei blauen Würfel, sodass alle Spieler das Würfelergebnis sehen können. Nun addiert er die gewürfelten Zahlen und hebt danach einen roten Würfel an. Der Spieler addiert danach die Zahlen des freigewordenen gelben Trichters und sagt dieses Ergebnis laut an. Stimmen die beiden Summen überein, darf er den roten Würfel behalten und ist sogleich noch ein weiteres Mal am Zug. Stimmen die beiden Summen nicht überein, muss er den Würfel wieder in diesen Trichter legen. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe. Dieser kann nun entscheiden ob er neu würfelt oder versucht das Würfelergebnis seines gescheiterten Nachbarn aufzudecken.


Spiel 5 – Coi Bono

Ziel des Spiels:
Dieses Spiel ist für 2 bis 6 Spieler. Die Spieler ziehen Würfel aus der Pyramide und versuchen diese wieder einzubauen. Schaffen sie dies nicht, erhalten sie Strafwürfel, die am Spielende als Minuspunkte zählen. Das Spiel geht so lange bis ein Spieler seinen 8. Strafwürfel vor sich abgelegt hat. Je nach Farbe des Würfels erhalten die Spieler nun Minuspunkte. Der Spieler mit den wenigsten Minuspunkten gewinnt das Spiel. Sollten Spieler gleich viele Minuspunkt haben gewinnt der derjenige der weniger Strafwürfel hat. Sollte auch dies identisch sein teilen sie sich den Sieg.

Spielaufbau:
Alle drei Würfelfarben rot, gelb und blau werden gut gemischt und danach zufällig auf der Pyramidenbasis verteilt, sodass eine vollständige Pyramide entsteht. Darauf wird noch der oberste Würfel entfernt und der jüngste Spieler darf sofort beginnen.

Spielablauf:
Es wird im Uhrzeigersinn gespielt. Kommt ein Spieler an die Reihe muss dieser einen Würfel aus der Pyramide ziehen. Dieser Würfel muss auf der Außenkante der Pyramide und zudem auf der Pyramidenbasis liegen. Zu Beginn sind das nur die drei Würfel in den Ecken der Pyramide. Der Spieler muss diesen Würfel wieder direkt in einen passenden Trichter legen. Dieser Trichter muss aus drei Würfeln gleicher Farbe bestehen und der zurückzulegende Würfel muss eine andere Farbe besitzen. Oder aber der Trichter muss aus drei unterschiedlich farbigen Würfeln besten und die Farbe des zurückzulegenden Würfels spielt dabei keine Rolle. Kann oder will der Spieler den Würfel nicht zurücklegen, muss er ihn behalten und legt ihn als Strafwürfel vor sich ab. Jeder blaue Würfel zählt dabei einen Minuspunkt. Jeder gelbe Würfel zählt zwei Minuspunkte. Jeder rote Würfel zählt drei Minuspunkte. Nachdem der Spieler den Würfel korrekt eingebaut, oder als Strafwürfel vor sich abgelegt hat, ist der nächste Spieler an der Reihe.

Strategie:

Je nach Spiel kann man ein wenig taktisch vorgehen. Bei manchen ist eher schnelles Kopfrechnen und ein schnelles Auge gefragt. Auch das Kurzzeitgedächtnis wird gefördert. Eben von jedem etwas.

Interaktion:

Das die Spieler vor sich her spielen und lange Wartezeiten entstehen indem nur ein Spieler was machen kann ist bei uns nie vorgekommen. Entweder spielen alle gleichzeitig wie bei “ Bunte Kuh“ oder man zittert wie bei “Eintrichtern“ das der Gegner die gesuchte Zahl nicht findet und man selber es ausheben kann.

 

Glück:

Ein wenig Glück sollte man beim einen oder anderen Spiel schon haben (wie bei “Raffzahn“). Es sind aber auch Spiele mit geringem Glücksfaktor wie bei “Cui Bono“ dabei.

Packungsinhalt:

Es sind 121 Kunststoffwürfel und eine Pyramidenbasis mit drei Würfelfächern enthalten. Dass Spiel kostet ca. 30 €uro und ist wie eine kleine Würfelspielesammlung zu betrachten, da es fünf eigenständige Spiele enthält.

Spaß:

Der Spielspaß ist unterschiedlich. Da die Spiele jeweils einen anderen Aspekt ansprechen. Wer gerne Memory spielt wird bestimmt mit der Würfelvariante “Eintrichtern“ seinen Spaß haben. Rechenkünstler kommen mit “Bunte Kuh“ auf ihre Kosten usw.

`s Meinung:

Alles im allem ist das “Spiel“ wie eine kleine Spiele Sammlung mit Würfelspielen. Es fördert viele Bereiche wie Kopfrechnen, das trainiert das Kurzzeitgedächtnisses oder ein schnelles Auge. Der Glücksfaktor kommt dabei auch nicht zu kurz. Die Spielzeiten bleiben immer im Rahmen, so dass man auch gerne eine zweite oder dritte Runde hintereinander spielen kann.

Heiko Tilgner für cliquenabend.de

Vielen Dank an ABACUSSPIELE für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
6 von 10
Spielabhängig, mal mehr mal weniger.
INTERAKTION
6 von 10
Es wird gleichzeitig gespielt oder man ist indirekt beim gegnerischen Zug beteiligt.
GLÜCK
7 von 10
Mal höher mal weniger je nach Spiel.
PACKUNGSINHALT
8 von 10
Die Fülle an Würfel ist gigantisch.
SPAß
6 von 10
Es wird bestimmt jeder ein Spiel für sich finden.
GESAMT-
WERTUNG:
6/10
"Eine Würfelspielsammlung für zwischendurch!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

`s Meinung:

Heiko ist in seinem Testbericht sehr genau auf die einzelnen Spiele eingegangen und so muss ich an dieser Stelle wohl kaum noch etwas ergänzen. Zumindest nicht was die Abläufe angeht.

Das Spiel gab es bereits im Jahr 1980 (bei Edition Perlhuhn) unter dem gleichen Namen mit einer Erweiterung „55“ und 30 Jahre später kann man durchaus eine Neuauflage herausbringen, zumal das Spiel über all die Jahre nicht an Reiz verloren hat. Aufgrund der ungewöhnlichen Spielweise und der Vielzahl an Würfel bekam es sogar den Sonderpreis Schönes Spiel von der Jury Spiel des Jahres.
Mit Sicherheit findet jeder bei den fünf Spielen mindestens eines, welches ihm gefällt und der Verlag ist natürlich auch daran interessiert, dass neue Vorschläge veröffentlicht werden.
Wer ungewöhnliche Spielideen mag und von Würfeln und schnellen Spielabläufen begeistert ist sollte durchaus ein Blick darauf werfen. Uns gefällt es nach wie vor, zumal es kaum vergleichbare Spiele dieser Art gibt.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

STRATEGIE
5 von 10
Abhängig vom Spiel!
INTERAKTION
6 von 10
Wartezeiten gibt es kaum!
GLÜCK
6 von 10
Mal mehr, mal weniger!
PACKUNGSINHALT
7 von 10
So viele Würfel, unglaublich!
SPAß
6 von 10
Abhängig von den Spielen und Mitspielern.
GESAMT-
WERTUNG:
6/10
"Würfel ohne Ende und hierzu gibt es gleich 5 Spielideen. Ein Spiel aus dem Jahr 1980 als Neuauflage. Durchaus interessant und abwechslungsreich!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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Leserkommentare

Boudie (Beate Bindrim) , 23.07.2012, 19:25 Uhr
Schade, dass nur so wenig Spiele als Regel beigefügt wurden, denn in der ursprünglichen Ausgabe waren es viel mehr (und auch viel mehr Würfel). Daher lohnt sich ein Blick in die files bei BGG, da kann man sich die alten Regeln runterladen. Übrigens ein schönes Familienspiel mit hohem Aufforderungscharakter.

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