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Details
Autoren:
Verlag/Autoren/Illustratoren:
Genres:
Deduktion, Kartenspiel, Partyspiel, Krimi, Reisespiele

Spielmechaniken:
Logik, Kommunikation, , Geschichten erzählen

Release:
2007 (2005)

Anzahl der Spieler:
2 bis 20 Spieler

Spielzeit:
5 - X Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 1 Bewertungen



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Selbe Spielefamilie

Testbericht vom 27.07.2008 - von Jörg

Black Stories 2


Habt ihr den ersten Teil von Black Stories bereits durchgespielt? Mit Sicherheit, denn beginnt man einmal mit diesem tollen Rätsel-Spaß kann man gar nicht mehr die Finger davon lassen. Somit haben auch wir uns dem nächsten Teil dieser Erfolgsstory vom Moses Verlag gewidmet (der natürlich auch unabhängig vom ersten Teil gespielt werden kann!) und wollen euch, abgesehen vom unveränderten Aufbau und Ablauf der ersten Reihe, ein Urteil vermitteln, ob sich der Kauf des zweiten Teiles überhaupt lohnt.

Ziel des Spiels:
50 beigefügte Karten verweisen auf 50 Geschichten, welche es zu lösen gilt. Das ist manchmal recht einfach, aber oftmals auch sehr schwer.

Spielaufbau:
Man öffnet die Schachtel und zieht eine Karte heraus. Allerdings nimmt sich „ein“ Leser die Karte so zu sich, dass die Rückseite mit der Lösung für anderen Beteiligten nicht erkennbar ist. Alternativ nimmt man alle 50 Karten (Geschichten) aus der Verpackung und hält diese als Stapel in der Hand.

Spielablauf:
Es gibt nur eine Lösung und diese steht auf der Rückseite der Karte. Der Spieler oder Gebieter, wie er in Black Stories genannt wird, nimmt die Karte zu sich und liest die Vorderseite laut und deutlich vor, so dass alle es verstehen können. Ggf. zeigt er seinen Mitstreitern noch das Bild, was allerdings bei manchen Stories eher verwirrend auf einen wirkt. Die Lösung (auf der Rückseite) liest sich der Gebieter anschließend still durch. Und schon kann die muntere Rateminute oder auch -stunde beginnen. Denn der Spieler darf die Fragen seiner Mitspieler, welche den Lösungsweg suchen, nur mit Ja oder Nein beantworten. Eine richtige Fragetechnik ist somit erforderlich. Ehrlichkeit ist natürlich die Voraussetzung und Tipps sind untersagt. Naja, kleine Hinweise sollte man doch mal geben, wenn die Lösung nach 30 Minuten immer noch nicht in Sichtweite ist. Alle Mitspieler, und das können gerne mal bis zu 10 Personen sein, arbeiten zusammen und suchen gemeinsam „einen“ Lösungsweg. Und das ist nur der Lösungsweg auf der Rückseite der Karte. Alternativlösungen gibt es nämlich nicht. Sofern das Ergebnis der Geschichte im Großen und Ganzen gelöst wurde, wird die Geschichte vom Gebieter nochmals laut vorgelesen.

Strategie:

Strategie bei einem Ratespiel? Kaum vorstellbar, dennoch sollte man beim Raten immer auf die Hintergrundidee (Makaber, Blutig, Tödlich, oftmals Realitätsfremd) des Ratespaßes achten! Denn es sind keine Liebesgeschichten oder vielleicht witzige Geschichten! Nein! Knallhart und manchmal knapp unter der Gürtellinie liegen die Lösungen. Aber bitte, liebe Leser, das Spiel heißt auch Black Stories!

Interaktion:

Da die Interaktion hier keine Rolle spielt ist der Bereich der Kommunikation schon erheblich hoch. Denn ständiges Raten und fragende Blicke an sein Gegenüber sind an der Tagesordnung.

Glück:

Wer bereits nach 2 Minuten eine Lösung parat hat, hat entweder die Lösung heimlich im stillen Kämmerlein gelesen, oder einfach nur Glück gehabt. Das kommt allerdings sehr selten vor, da die Geschichten viel Spielraum und Lösungsmöglichkeiten zum Vorschein bringen.

Packungsinhalt:

Klein und handlich präsentieren sich die Geschichten in einer schwarzen Schachtel. Die Karten sind wie bereits in der ersten Ausgabe stabil und sehr handlich. Die Farben rot und schwarz spielen auch hier eine zentrale Rolle und sollen das düstere Image dieser Stories verdeutlichen.

Spaß:

Packt doch mal Black Stories im Flugzeug oder in der Bahn aus. Ernste, aber auch neugierige Blicke sind garantiert. Zuletzt sorgte der zweite Teil in unserem Urlaubsgebiet für Furore und Aufsehen, denn jeder kannte diese Denkpuzzles bisher nur vom Radio. Tja, jetzt nicht mehr! Ob zu zweit oder in einem größeren Personenkreis, die Spannung und der Spaß liegen sehr hoch. Jeder kann sich am Spielgeschehen beteiligen. Sofern man 1 gegen 1 spielt, ist allerdings die Schwierigkeit mancher Geschichten sehr hoch. Oftmals leidet dann der Spielspaß, wenn sein Gegenüber keine Tipps gibt.
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