
Autoren:
Genres:
Brettspiel, Vielspielerspiel, Strategiespiel, Asiatisches Thema, Wirtschaftsspiel, Mittelalter, Abenteuer
Spielmechaniken:
Handmanagement, Verschiedene Spielereigenschaften
Release:
2007
Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler
Spielzeit:
75 - 100 Minuten
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen
Testbericht vom 12.09.2008 - von Jörg
Im Jahr des Drachen
China ist ein Land das nicht nur durch seine Größe und hohe
Bevölkerungszahl bekannt ist. Nein, auch die Kultur hat es manch einem
Reisenden angetan. Nicht selten tritt dabei ein Drache in den Vordergrund, der
ein wesentlicher Bestandteil des chinesischen Lebens ist. Bereits vor tausenden
von Jahren bestimmte dieses Tier die Jahreszeiten und die Ernte. Noch heute
spielt dieses Wesen eine wichtige Rolle. Das Jahr des Drachen folgt alle 12
Jahre (wieder im Jahr 2012) und bedeutet für Neugeborene, dass sie gesund,
energiegeladen, langlebig, leicht erregbar, ungeduldig und hartnäckig sind. Im
späteren Leben haben diese Menschen einen festen Willen und sind erfolgreich,
egal was sie auch anpacken. Zu dieser Meinung kann man auch kommen, wenn man
weiß, welcher Autor hinter dem Spiel „Im Jahr des Drachen“ steckt. Es ist der
mittlerweile bekannte Erfolgsautor Stefan Feld, der beispielsweise mit Notre
Dame ein sehr gutes Spiel auf den Markt gebracht hat. Die Erwartungen von
unserer Seite sind also hoch und wir wussten im Vorfeld, dass mit diesem Spiel
kein einfaches, sondern ein eher anspruchsvolles, auf uns wartet.
Ziel des Spiels:
Nach der Wertung der, wie sollte es anders sein, 12. Runde endet das Spiel.
Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt!
Spielaufbau:
Hier sind (sehr!) viele unterschiedliche Karten und Plättchen im Spiel.
Somit benötigt man, bevor man in die Rolle eines chinesischen Provinzfürsten
schlüpft, einige Minuten um alles zu sortieren.
Zuerst einmal
platziert man den Spielplan in die Tischmitte. Die Personenplättchen werden
nach Farbe und Erfahrung (= Wert) getrennt. Unerfahrene Personen (= weniger
Symbole und höhere Zahlenwert) werden in die untere Reihe des Planes gelegt.
Die Restlichen werden in die Reihe darüber gestapelt. Hierfür hilft ein kurzer
Blick in die Anleitung mit dem Beispiel! (Anm.: Eine etwas größere Ansicht wäre
sinnvoll gewesen.) Von den Handwerkern, Hofdamen und Steuereintreiber gibt es
nur „Jüngere“. Diese werden auf die mittleren Felder der zweiten Reihe gelegt.
Wichtig: Abhängig von der Spielanzahl verringert sich auch die Zahl dieser
Plättchen! Bei zwei Mitspielern wird zum Beispiel nur mit vier Personen pro Art
gespielt!
Von den 12 Ereignisplättchen (insgesamt sechs unterschiedliche Ereignisse)
werden die beiden „Ruhe“-Plättchen an vorderster Stelle der Ereignisleiste (des
Spielplans) gelegt. Die Restlichen werden gut gemischt und offen auf die zehn
verbleibenden Felder gelegt.
Wichtig: Es sollten keine zwei Ereignisse (außer „Ruhe“) aufeinander folgen!
Ggf. muss man die Plättchen vertauschen. Die sieben Aktionskarten (naja, von
Karten kann kaum eine Rede sein, so dick sind dieses) werden gemischt und als
verdeckter Stapel ins zentrale Feld des Spielplans gelegt. Nun bekommt noch
jeder Spieler (in seiner Wunschfarbe)
>1 „runde“ Holzscheibe (auf das Feld „0“ der Personenpunkteleiste legen)
>1 „achteckigen“ Zählstein (auf das Feld „0/100“ der Siegpunktleiste legen)
>1 Drachen (vor dem Spieler aufstellen)
>11 Personenkarten auf die Hand (nein, es sind keine 12 wie man anfänglich
denken mag) und eine Spielübersicht. Zusätzlich darf sich noch jeder aus dem
Vorrat (der neben den Spielplan gelegt wird)
>4 Palastteile (aus denen er zwei zweistöckige Paläste bildet)
>6 Yuan (=Geld) nehmen.
Die restlichen Spielmaterialien wie Reissäcke, Raketen,
Privilegien werden ebenfalls als Vorrat beiseite gelegt. Können wir jetzt
endlich beginnen? Nein, aber gleich! Denn vor Spielbeginn nimmt sich jeder
Spieler zwei Personen (nur „Jüngere“, keine zwei Gleichen und keine
Kombinationen wie der/die Mitspieler) die „unter“ (wie auch im späteren
Spielverlauf) den eigenen Palast gelegt werden.
Wichtig:
>Jeder Palast nimmt eine Person pro Stockwerk auf!
>Kein Palast darf höher als drei Stockwerke sein!
>Immer wenn ein Spieler eine Personenkarte nimmt, wird die Holzscheibe (auf
der Personenscheibe) dieses Spielers um den aufgedruckten Wert nach vorne
gezogen!
Das war auch schon der Spielaufbau. In der Anleitung sind die wesentlichen
Punkte (auch des nun folgenden Ablaufs) im Randbalken fett abgedruckt!
Spielablauf:
Das Spiel verläuft bekanntlich über 12 Runden (= 12 Monate im Jahr des
Drachen). Jede Runde besteht aus vier Phasen.
1. Phase: Aktion
Ein Spieler nimmt sich die sieben Aktionskarten und legt diese in Gruppen (abhängig
von der Spieleranzahl) in die Mitte des Spielplans offen aus.
Nun beginnt der Spieler, welcher auf der Personenleiste am
weitesten vorne liegt (Beispiele hierzu in der Anleitung) und stellt seinen
Drachen auf eine der Gruppen. Anschließend führt er „eine“ der Aktionen
„dieser“ Gruppe aus! Dann folgt der zweite Spieler gemäß Personenleiste (mit
seiner Aktion). Das Spiel wird somit nicht immer reihum gespielt sondern
richtet sich nach der Position der Personenleiste. Aber so einfach ist das nun
auch wieder nicht. Sollte ein Spieler bereits mit seinem Drachen eine Gruppe
ausgewählt haben und ein weiterer Spieler möchte mit seinem Drachen „auch“
diese Gruppe ansteuern, hat er kein Problem dies zu tun, allerdings muss man
drei Yuan (aus seinem Geldvorrat) abgeben. Anstatt den Drachen auszuwählen kann
der Spieler auch auf diese Phase verzichten und stattdessen seinen Geldvorrat
auf drei Yuan aufstocken!
Doch kommen wir zur Erklärung der sieben Aktionen:
a.) Steuer
Für jede abgebildete Münze auf dieser Karte(„2“) und den „eigenen“
Steuereintreibern („X“ ) erhält der Spieler einen Yuan vom Vorrat.
b.) Bau
Für jeden abgebildeten Hammer auf dieser Karte („1“) und den „eigenen“
Handwerkern („X“) erhält der Spieler ein Palastteil vom Vorrat. Die Paläste
kann der Spieler unter Beachtung der o.g. Regel verbauen.
c.) Ernte
Für jeden abgebildeten Reissack auf dieser Karte („1“) und den „eigenen“ Bauern
(„X“) erhält der Spieler ein Plättchen (Reissack) vom Vorrat.
d.) Feuerwerk
Für jedes abgebildete Feuerwerk auf dieser Karte („1“) und den „eigenen“
Feuerwerkern („X“) erhält der Spieler ein Plättchen (Feuerwerk) vom Vorrat.
e.) Heerschau
Für jeden abgebildeten Helm auf dieser Karte („1“) und den „eigenen“ Kriegern
(„X“) erhält der Spieler ……….. nein, diesmal nicht ……. denn er geht
entsprechend viele Felder auf der Personenpunkteleiste (nicht Siegpunktleiste!)
nach vorne.
f.) Studium
Für jedes abgebildete Buch auf dieser Karte („1“) und den „eigenen“ Gelehrten
(„X“) zieht der Spieler auf der Siegpunktleiste ein Feld vor.
g.) Privileg
Hier hat der Spieler die Möglichkeit für zwei Yuan ein kleines Privileg
(Plättchen) oder für sechs Yuan ein großes Privileg (Plättchen) zu kaufen.
Dieses Privileg legt der Spieler anschließend zu seinen Palästen. Pro Aktion
darf man nur „ein“ Plättchen kaufen! Besitzen darf ein Spieler im Verlauf der
Runden beliebig viele!
2. Phase: Person
In der aktuellen Reihenfolge der Personenpunkteleiste spielt nun jeder eine
seiner Personenkarten aus und legt diese auf den (gemeinsamen) Ablagestapel.
Der Spieler nimmt sich das entsprechende Personenplättchen und legt es unter
seinen Palast an. Sofern kein Platz mehr vorhanden ist, kann man ein bereits
ausliegendes Plättchen hierfür abgeben (austauschen). Diese werden aus dem
Spiel genommen! Anschließend rückt der Spieler die angegebene Zahl dieses
Personenplättchens auf seiner Personenpunktleiste nach vorne. (Weitere Hinweise
und Sonderregeln sind in der Anleitung aufgeführt!) wichtig: Jeder Spieler hat
nur 11 Karten (inkl. zwei Karten mit einem Fragezeichen, welche einen Joker
darstellen) auf der Hand. In der 12. Runde wird diese zweite Phase
übersprungen!
3. Phase: Ereignis
In dieser Phase tritt das Ereignis ein. Nachdem die ersten zwei Runden in
„Ruhe“ abliefen, kann es in den weiteren Runden (=Monaten) schon hektischer
zugehen!
Jedes der insgesamt 12 Plättchen ist doppelt vorhanden
so dass nur sechs Ereignisse einer Erklärung bedürfen:
a.) Ruhe
Hier passiert nichts und man kann sofort in die vierte Phase übergehen.
b.) Kaisertribut
Jeder Spieler zahlt vier Yuan. Für jeden Yuan, der nicht bezahlt werden kann,
muss eine Person aus seinen Palästen entlassen werden (aus dem Spiel nehmen).
c.) Dürre
Jeder Spieler muss einen Reissack für jeden bewohnten (eigenen) Palast abgeben.
Aus jedem nicht versorgten Palast wird eine Person entlassen.
d.) Drachenfest
Bei diesem Ereignis verliert man zwar keine Personen, dafür werden aber
Siegpunkte verteilt! Der Spieler mit den meisten Raketenplättchen erhält sechs
Siegpunkte und der Spieler an zweiter Stelle immerhin noch drei Siegpunkte!
Anschließend müssen die Spieler die Hälfte ihrer Raketen (ggf. aufrunden!)
zurück in den Vorrat legen. Bei mehreren Erstplatzierten erhalten diese jeweils
sechs Siegpunkte!
e.) Mongolensturm
Jeder Spieler rückt auf der Siegpunktleiste um die Anzahl seiner im Besitz
befindlichen Helme nach vorne! Der oder die Spieler mit den wenigsten Helmen
müssen je eine Person entlassen!
f.) Krankheit
Jeder Spieler muss drei beliebige Personen entlassen. Um sich davor zu
schützen, benötigt man die blauen Personen „Heiler“. Jeder abgebildete Mörser
auf einer solchen Person schützt eine Person vor dessen Entlassung. Müssen
mehrere Spieler Personen entlassen (kann öfters vorkommen), sollte die
Reihenfolge der Personenpunkteleiste beachtet werden! Bevor wir nun zur vierten
Phase übergehen werfen wir erst einmal einen Blick auf die Paläste! Denn alle
„unbewohnten“ Paläste müssen um ein Stockwerk verkleinert werden. Somit wird
ein „einstöckiger“ unbewohnter Palast aus dem Spiel genommen. Diese Handlung
wird als Verfall bezeichnet und hätte unserer Meinung nach als Phase
aufgenommen werden müssen! Denn sehr leicht kann diese Aktion in Vergessenheit
geraten.
4. Phase: Wertung
Endlich gibt es auch einmal Siegpunkte durch eine Wertung! Für jeden Palast
bekommt der Spieler einen Siegpunkt, für jede Hofdame einen Siegpunkt und für
jedes Privileg einen (ggf. mehr) Siegpunkte. Anschließend folgt die nächste
Runde! Nach der Wertung der 12. Runde endet das Spiel … naja, nicht sofort,
denn es erfolgt noch zusätzlich eine
Schlusswertung:
>Für jedes Personenplättchen erhält der Spieler zwei Siegpunkte
>Die Buddhas auf den Mönchen werden mit der Anzahl der Stockwerke des
Palastes (max. drei) multipliziert und ergeben so die Siegpunkte.
>Die überzähligen Plättchen (Reissäcke, Raketen) werden für zwei Yuan
verkauft.
Für jeweils drei Yuan rückt der Spieler um einen Siegpunkt weiter. Nun zeigt
sich wer der erfolgreichste Provinzfürst ist und das Spiel gewinnt.
Strategie:
In jedem Spiel gibt es einen anderen Aufbau (bzw. Auslage) der Ereignisplättchen und somit ist die Strategie immer der neuen Situation anzupassen. Hinzu kommt, dass abhängig von der Spieleranzahl die Aktionskarten in mehr oder weniger Gruppen ausgelegt werden.
Doch einige Ratschläge wollen wir unseren Lesern und Spielern doch mit auf dem Weg geben.
Bereits mit dem Nehmen von zwei Personen am Anfang des Spieles sollte man sich überlegen, welche wohl am sinnvollsten sind. Dabei gilt der Blick den folgenden Monaten (und zwar nach der „Ruhe“).
Ungern trennt man sich im Verlauf der Runden von wichtigen Personen oder überlässt den Mitspielern die Siegpunkte (z.B. beim Feuerwerk).
In den ersten beiden Monaten („Ruhe“) sollten man seine Auslage so ausstatten, dass man sich im Verlauf des Spieles mehr um Siegpunkte, als um die Konsequenz bei einem Ereignis kümmern muss. Gerade die Privilegien und Gelehrten werden von vielen Spielern unterschätzt bzw. erst zu spät aufgenommen.
Doch so einfach ist das leider nicht. Hat man zu Zweit noch eine größere Auswahl an Aktionskarten zur Verfügung, beginnt bei vier Mitspielern ein hart umkämpfter Wettbewerb und nicht selten müssen die Spieler drei Yuan abgeben, um doch noch ihre Wunschaktion durchführen zu können.
Doch Geld ist knapp und schließlich muss in „zwei“ Monatsereignissen der Kaisertribut erfolgen.
Das ist nicht einfach und so ist man in den ersten zwei bis drei Spielen eher mit sich selbst (und den Ereignissen) beschäftigt und kümmert sich fast überhaupt nicht um die Auslage und mögliche Strategie der Mitspieler. Das wäre wohl auch anfangs zu viel verlangt.
Es macht auch keinen Sinn in jedem Zug die Startspielerposition anzustreben. Erstens funktioniert das leider nicht immer (aufgrund der Karten) und zweitens sind diese Chancen mit sehr viel Aufwand verbunden, in denen Siegpunkte oft auf der Strecke bleiben.
Doch gerade ab vier Spieler sollte man versuchen, zumindest nicht das Schlusslicht (Personenpunkteleiste) zu bilden. Sollte dies der Fall sein, bleibt nur zu hoffen, dass der Spieler viel Yuan vor sich liegen hat oder die Aktionskarten zu seinen Gunsten ausgelegt werden. Interaktion:
In der gerade abgefassten Strategie teilten wir euch, liebe Leser mit, dass man sich wohl anfangs sehr stark mit seinen eigenen Palästen beschäftigt. Spätestens wenn ein Spieler eine Aktionskarte (Gruppe) belegt, die man selber dringend benötigt aber leider zu wenig Yuan besitzt, hat man verstanden, dass dieses Spiel mehr bietet als nur trostloses vor sich hinbauen. Denn nicht selten durchqueren die Mitspieler absichtlich oder unabsichtliche die Aktionen der Mitspieler. Um diese Interaktion in allen Runden aufrecht zu erhalten, werden auch die Aktionskarten in unterschiedlichen Gruppen (abhängig von der Spieleranzahl) ausgelegt. Respekt, hier hat sich der Autor wirklich Gedanken gemacht. Abhängig von der Anzahl der Spieler verschwinden am Anfang auch mehr Personenplättchen vom Spielplan. Somit kommt man sich im Verlauf des Spieles mit Sicherheit näher, spätestens mit der Ausführung des Ereignisses.Glück:
Jeder Spieler hat am Anfang die gleichen Karten auf der Hand und es kann sicherlich von Vorteil sein als Startspieler zu beginnen, denn hier kann man seine Kombination von Personen auswählen wie es einem gerade passt.
Allerdings schauen die weiteren Spieler genau auf die Personenpunkteleiste, um sich anschließend danach zu richten und ihre Personen auszuwählen.
Doch ohne etwas Glück funktioniert auch dieses Spiel nicht.
Denn die Auslage der sieben Aktionskarten sorgt für ein Zittern unter den Spielern (insbesondere dem Schlusslicht unter den Mitspielern auf der Personenpunkteleiste). Umso mehr Spieler teilnehmen, desto größer sind die Hoffnungen. Doch nicht selten ist der Spieler auch selbst daran schuld, wenn er sich auf die Auslage (Gruppen) der Aktionen verlassen muss.
Zum Schluss sei noch erwähnt, dass auch die Spieler Fehler machen. Diese können zu harten Konsequenzen (z.B. Abgabe von Personen) führen. Doch auf der anderen Seite gibt es einen oder mehrere Spieler, die von diesem Fehlzug „glücklich“ profitieren! Packungsinhalt:
Eine Menge an Material wartet auf die Spieler und somit liegen bereits einige Zipp-Tüten parat. Über die Qualität der Plättchen kam man sich hier nicht beschweren.
Doch die Spielübersicht (für jeden Spieler) kann wohl nur als Witz bezeichnet werden.
Nicht nur wir, sondern auch unsere Testspieler (die bereits auch eine Brille tragen) mussten fast eine Lupe zur Hand nehmen, um die einzelnen Erklärungen lesen zu können. Noch schlimmer sind die aufgedruckten Bilder der Ereignisse. Kleiner geht es wirklich nicht!
Eine größere Übersicht wäre sinnvoll und wünschenswert.
Die Anleitung ist sicherlich nicht einfach, doch nach dem ersten Lesen hat man die Abläufe verstanden. Im Verlauf der ersten zwei Partien ist zwar noch ein Blick in die Anleitung erforderlich, doch in späteren Runden reicht einem die kleine Spielübersicht aus.
Ohne die Randbalken mit den fett geschriebenen Hinweisen wäre die Hürde des Spieles sicherlich höher.
Der Preis liegt aufgrund des umfangreichen Spielmaterials etwas höher als vergleichbare Brettspiele. Spaß:
Durch den variablen Aufbau bei unterschiedlicher Spielanzahl ist der Spaßfaktor in allen Kombinationen hoch.
Wer allerdings strategisches Vorausplanen nicht mag, sollte erst gar nicht zu diesem Spiel greifen.
Denn mit Sicherheit rauchen in den ersten Spielrunden die Köpfe. Ob dann eine weitere Spielrunde zustande kommt, hängt auch von der Dauer der gerade gespielten Partie (zu zweit ca. 60 Minuten / ab drei Personen ca. 90 Minuten) ab.
Denn (positiv) anstrengend ist die erste Spielrunde auf jeden Fall.
Ablehnung findet (nach einer ersten Partie) das Spiel aber bei keinem unserer Spieler, zumindest nicht bei den Strategie- und Vielspielern. Weiter zur Bewertung
Jörg`s Fazit:Mit „Im Jahr des Drachen“ ist dem Autor Stefan Feld ein weiteres anspruchvolles Spiel gelungen. Strategisches Vorausplanen steht an oberster Stelle, zumal das Spiel durch Auslage der Ereignisse immer eine neue Herausforderung bietet.
Durch Wegnahme von Personen und der Gruppierung von Aktionskarten kann das Spiel jeder Spieleranzahl (2 bis 5) ideal zugeschnitten werden.
Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de
Vielen Dank an Ravensburger für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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![]() GESAMT-
WERTUNG:
8/10
"Ein strategisches Meisterwerk mit viel Raffinesse!"
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| Erklärung zur Wertung: |
1-2 Ungenügend,
3 Mangelhaft,
4 Nicht lohnenswert,
5 Durchschnittsspiel, 6-7 Reizvoll, 8 Sehr gut, 9 Besonders Lohnenswert, 10 Topspiel |
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Leserkommentare zum Spiel
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