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Testbericht vom 26.03.2014 - von Jörg

Feuer & Flamme




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2013

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 5 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 04.03.2013

Nürnberg 2013: Feuer & Flamme (Huch & Friends)

Nürnberg 2013: Feuer & Flamme (Huch & Friends) from Cliquenabend on Vimeo.

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort

Regelmäßig kommt es zu einer Diskussion in der Spielgemeinde, wenn es darum geht, Prominente als Spielerklärer, Mitgestalter oder in gameplay-Sequenzen an den Tisch zu bringen, um das Kulturgut Spiel voran zu bringen. So hat beispielsweise auch Stefan Raab mit seiner Show „Schlag den Raab“ und der Umsetzung als Brettspiel einen Volltreffer gelandet.
Bei „Feuer & Flamme“ ist es Johann Lafer, der hier als Koch sein Unwesen treibt. Was für ein doofer Vergleich wird sich der eine oder andere jetzt denken, doch seine regelmäßige Kochunterhaltungsshow im SWR zieht die Leute magisch an. Schön wäre es doch, wenn alle gemeinsam nach Vorgabe grillen und dann noch zu diesem Spiel greifen, oder?
Immer mehr Verlage nutzen durchaus Prominente (zuletzt auch Kosmos mit Kaya Yanar auf der Spielemesse 2013), um ihr Spiel voran zu bringen. Das verursacht natürlich weitere Kosten und nicht immer lohnt sich dieser Aufwand. Wo waren wir?
Achja beim Kochen bzw. Grillen, denn als feuriges Stapelspiel soll es Kinder und Familien begeistern. Was wir Vielspieler davon halten, verraten wir euch natürlich auch.

Spielablauf:

Zuerst einmal baut man den Grill auf, legt die Grillteile (Fleisch, Fisch, etc.) zur Seite und gibt jedem Spieler Grillchips und drei Bonusplättchen.
Fast wie im richtigen Leben, nur das Bier zum Durstlöschen fehlt.
Hier geht es aber etwas schneller, denn der Grill ist schon heiß und die Spieler ziehen abwechselnd Grillkärtchen, die angeben, welches Grillteil auf den Grill gelegt werden muss. Hierzu bedient man sich der Grillzange und wehe es fällt dabei etwas herunter.
Denn für jedes heruntergefallene Teil muss man einen Chip abgeben. Kippt der Grill um, ist man sofort aus dem Spiel. Schön ist es natürlich Grillplättchen zu ziehen, die Teile anzeigen, welche schon auf dem Grill liegen. Denn dann ist gleich der nächste Spieler am Zug.
Doch was ist mit den Bonuskärtchen?
Stimmt, die gibt es ja auch noch und gerne bedient sich ein Spieler davon. Damit hat er die Möglichkeit, beim Ausspielen einer „Pause“ die Grillzange dem nächsten Spieler zu geben, bei „Gar!“ zwei Teile (vor dem eigenen Zug) vom Grill zu nehmen oder mit „Lehrling“ die Ausnahmegenehmigung, dass maximal zwei Teile während des eigenen Zuges herunter fallen dürfen.
Das Spiel ist zu Ende, wenn ein Spieler übrig bleibt und noch Grillchips besitzt oder ein Spieler das letzte Grillteil auf den Grill platzieren konnte.

s Meinung:

Stapelspiele dieser Form sind ja nicht neu und gerade im Bereich der Geschicklichkeitsspiele faszinieren mich „Hamsterrolle“ oder „Riff Raff“ sehr. Natürlich spielt dabei auch das tolle Material eine Rolle, doch bei „Feuer & Flamme“ hat man auch auf gutes hochwertiges Material geachtet. Genau dies gab für mich auch den Ausschlag, dass ich das Ganze nicht nur witzig sondern als durchaus reizvoll empfinde. Die runde Wurst die einfach nicht richtig liegen bleibt, oder der Pilz, auf dem man nur mit etwas Glück weitere Gegenstände platzieren kann. Glück spielt natürlich eine große Rolle, doch selbst spiele ich ungern ein Bonuskärtchen aus. Ich bin doch kein Lehrling, sondern Chefkoch, auch wenn in meiner ersten Partie gleich frühzeitig alle Gegenstände vom Grill fliegen.
Abhängig vom der Spielgruppe (Familien mit Kindern, reine Vielspieler, etc.) fällt der Spaßfaktor unterschiedlich hoch aus. Allerdings nie negativ, denn Freude und Spaß am Stapeln haben alle Spieler. Die gerade zu einfachen Regeln lassen es zu, dass man zu Beginn einer Partie neben dem Spielen alle Regeln erklärt. Das Spiel ab fünf einzustufen ist allerdings eine Ansage, denn mit der Zange umzugehen schafft nicht jedes Kind.
Insgesamt steht hier eindeutig der Spaß im Vordergrund und nicht der Wille, das Spiel unbedingt zu gewinnen. Wer sich darauf einlässt hat mit Sicherheit seine Freude!

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
6/10
Hochwertiges Material in einem Geschicklichkeitsspiel! Reizvoll und mit einfachen Regeln gespickt.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder









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