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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Elektronisches Spiel, Denkspiel, Kinderspiel, Legespiel, Lernspiel, Memory

Spielmechaniken:
Memoryprinzip, Lernen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
1 bis 4 Spieler

Spielzeit:
20 - 30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 5 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 1 Bewertungen



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Selbe Spielefamilie

Testbericht vom 24.06.2012 - von Jörg

tiptoi - memory - Rekorde im Tierreich


Vorwort:

Über Memory Spiele haben wir auf unserer Seite schon berichtet und bei der Vielzahl an solchen Spielen, muss man schon genau hinschauen, welche ausgewählte Spiele dieses Genre man präsentiert. Aufgrund unserer bisherigen tiptoi Reihe darf dieses Memory aber nicht fehlen, zumal die elektronische Komponente für alternative Spielideen sorgt. Bereits im Video haben wir euch einzelnen Bereiche vorgestellt, die wir jetzt auch textlich darstellen und durch weitere Bereiche ergänzen.

Ziel des Spiels:

Die Aufgabe bzw. das Ziel bei Memory dürfte wohl jedem klar sein, denn es gilt möglichst viele Bildpaare zu finden.

Spielaufbau:

Vor dem ersten Spiel muss man sich die passende Audiodatei herunterladen.

Anschließend kann man sich je nach Spielerfahrung der Kinder die einzelnen Tafeln (24 Paare) etwas genauer anschauen. Die Steuerungsscheibe legt man erst einmal zur Seite.
Im Entdeckermodus kann man anschließend Wissenswertes über die Tiere erfahren und mit diesem Wissen fällt der Einstieg in die einzelnen Spiele noch einfacher.

Spielen kann man natürlich auch nach den klassischen Spielregeln (ohne Stift) und das wird in der Anleitung auch angegeben. Diese Regeln dürften aber mit Sicherheit jedem bekannt sein, so dass wir uns gleich den einzelnen tiptoi Spielen widmen.

Spielablauf:

Ergänzend zum klassischen Memory sind folgende Spiele möglich:

Spiel 1: tiptoi – der Helfer
Entsprechend den klassischen Regeln darf jeder Spieler pro Zug einmal den tiptoi Stift zur Hilfe nehmen. Vor dem Aufdecken der ersten oder zweiten Karte kann er damit eine verdeckte Karte mit dem Stift antippen. Vor Spielbeginn wählt man aus, ob der Stift den Tierlaut oder den gesprochenen Hinweis zum verdeckten Tier abspielen soll. Der Spieler kann so entscheiden, ob er die Karte dann wirklich aufdecken will. Wurde der Stift genutzt und hat der Spieler dadurch ein gleiches Paar gefunden, darf er es sich nehmen, doch damit ist sein Zug zu Ende.
Verzichtet der Spieler auf den Stift und findet ein Paar, ist er allerdings weiterhin am Zug.

Spiel 2: tiptoi – das Sound Memory
In diesem Spiel werden die Karten nicht aufgedeckt, denn hier tippt der Spieler während seines Zuges zwei verdeckte Karten an. Auch hier entscheidet man vor der Partie ob man Tierlaute oder Hinweise abspielen will. Wird dadurch ein identisches Bildpaar entdeckt, darf der Finder diese Karten aufdecken, zu sich nehmen und so lange weiterspielen, bis er kein Paar mehr findet.

Spiel 3: tiptoi – die Herausforderung
Spiel 2 geht in Spiel 3 über, doch die Herausforderung besteht darin, dass der tiptoi beim Antippen einer Karte nur einen Tipp zum verdeckten Tier gibt, der nicht eindeutig ist. Man muss sich Tipps merken und kombinieren. Denn erst zu einem späteren Zeitpunkt weiß man welches Tier sich dahinter verbirgt.

Strategie:

Bereits im klassischen Memory stecken durchaus strategische Faktoren. Je nach Spielwahl mit dem tiptoi bekommt der Spieler aufgrund der Geräusche oder Hinweise weitere Möglichkeiten zu agieren.

Interaktion:

Kommuniziert wird, allerdings durch den tiptoi Stift, der nicht nur Geräusche der Tiere sondern auch Hinweise wiedergibt. Je nach Alter und Zusammensetzung der Spieler wird über die Tiere gesprochen, so dass wir den Interaktionsfaktor durchaus etwas höher ansetzen.

Glück:

Je nach Spielauswahl und Wahl der Kärtchen stecken durchaus kleinere Glücksfaktoren dahinter. Wenn man das Spiel öfters gespielt hat, sinkt dieser Faktor etwas.

Packungsinhalt:

Ein gutes Bedienfeld und stabile Karten sind schon einmal vorhanden und mit den schönen Bildern der Tiere kann kaum noch etwas schief gehen. Die Abläufe sind in der Anleitung gut erklärt und die sprachliche Qualität ist wie immer gut. Der Preis mit etwa 15 Euro ist angemessen.

Spaß:

Zuerst einmal ist die Mischung der gewählten Tiere gut. Das Material ist ansprechend und mit der Möglichkeit auch ein klassisches Memory zu spielen bekommt man einen guten Einstieg. Wer Zeit hat und diese sollt man sich nehmen, geht erst einmal die einzelnen Karten mit den Tieren durch. Hier erfährt man bereits sehr viel über die Tiere, bevor man mit den einzelnen tiptoi Spielen fortfährt.
Zeit wird schnell zur Nebensache, denn je nach Alter und Lust der Kinder verbringt man im Vergleich zum klassischen Memory doch etwas mehr mit dem Spiel.
Aufgrund der Geräusche und Möglichkeiten ist der Spielspaß auch über längere Zeit vorhanden, zumal die Kinder hier noch etwas dazulernen.


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