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Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Brettspiel, Familienspiel, Würfelspiel, Abstraktes Spiel

Spielmechaniken:
Würfeln, Can't Stop Mechanismus

Release:
2012

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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Ähnliche Spiele

Testbericht vom 27.01.2012 - von Jörg

Step by Step


Vorwort:

Die erfolgreiche Reihe der easy play Spiele findet 2012 mit Step by Step eine Fortsetzung. Über die bisherigen easy play Reihe haben wir „komplett“ berichtet und nach den etlichen Runden mit dem Prototyp von Step by Step im Juli 2011 sind wir gespannt, wie es sich am Ende und in der Praxis in unseren Runden schlägt.
Dabei wird das Prinzip des Can’t Stop Mechanismus aufgegriffen, so dass sich Kenner dieses Spiels recht schnell mit den Abläufen auskennen.

Ziel des Spiels:

Die Spieler versuchen ihre Spielsteine in fünf Spalten soweit wie möglich nach oben zu ziehen und dabei wollen sie natürlich auch viele Chips einsammeln. Je nach Spalte gibt es unterschiedlich viele Würfel und es bleibt dem Spieler überlassen, wie oft er würfelt. Doch wer zu viel zockt, geht am Ende seines Zuges vielleicht leer aus.

Spielaufbau:

Je nach Spieleranzahl wählt man eine Spielplanseite aus. Die Chips werden auf die Markierungen gelegt und jeder Spieler nimmt sich Figuren einer Farbe und setzt diese in jede Spalte mit dem Wert -5. Die Würfel und die weiße Spielfigur hält man parat.

Spielablauf:

Es wird reihum gespielt und der aktive Spieler entscheidet sich für eine Spalte, in der er bzw. seine Spielfigur vorankommen soll. Die weiße Spielfigur wird somit auf die eigene gestellt und die Spalte gibt vor, mit wie vielen Würfeln der Spieler in dieser Runde seinen Zug beginnt. Je nach Spalte sind das zwei bis sechs Würfel. Der erste Wurf bildet die Grundlage für weitere Züge. Denn nach diesem Anfangswurf muss sich der Spieler entscheiden, ob er für den Rest seines aktuellen Zuges größer/gleich oder kleiner/gleich würfeln will. Das sagt er vor seinem nächsten Wurf laut an und nimmt sich aus seinem Würfelwurf einen Würfel seiner Wahl und würfelt. Das neue Ergebnis muss der Aussage entsprechen. Alternativ kann sich der Spieler auch dafür entscheiden, mit mehreren Würfeln gleichzeitig zu würfeln, so dass die Werte addiert werden.
Wird die vorherige Ansage durch den Wurf bestätigt, zieht die weiße Figur auf der gewählten Spalte um ein Feld voran. Felder, auf denen ein gegnerischer Stein sitzt, werden einfach übersprungen.
Nach jedem Wurf kann der Spieler aufhören oder erneut würfeln. Beendet der Spieler seinen Zug, ersetzt er die weiße Figur durch seinen Spielstein. In der folgenden Runde kann er jetzt von diesem neuen Feld starten sofern er auch diese Spalte wählt. Liegt auf dem „beendeten“ Feld ein Chip, nimmt er diesen zu sich, denn Chips bringen am Ende Extrapunkte.
Riskiert der Spieler zu viel und stimmt die Anfangsaussage nicht mit dem Wurf überein, bleibt der Spieler mit seiner Figur auf der bisherigen Position stehen.
Im Spiel gibt es Barrieren, die auch farblich unterteilt sind. Eine solche Barriere darf nur überquert werden, wenn der Spieler schon in mindestens drei Spalten vom Startfeld heruntergezogen ist.
Das Spiel ist zu Ende, sobald in jeder Spalte mindestens ein Spielstein (egal von welchem Spieler) den oberen Bereich der Barriere überschritten hat. Jetzt werden die Punkte der Spielsteine gezählt und je nach Anzahl von gesammelten Chips kommen vielleicht noch weitere Punkte dazu.

Strategie:

Strategie spielt hier keine Rolle auch wenn man je nach Auslage überlegt, mit welcher Spalte man in der nächsten Runde vorlieb nimmt.

Interaktion:

Etwas Interaktion ist vorhanden, zumindest wenn es um das Überspringen anderer Spielsteine geht. Ansonsten ist jeder Spieler für seinen Zug oder besser gesagt seinen Wurf verantwortlich.

Glück:

Es wird gewürfelt und nicht nur einmal und so ist der Zug des Spielers mit vielen Glücksfaktoren verbunden. Das Zockerelement des Spielers ist hier gefordert und manche Spieler können einfach nicht genug bekommen.

Packungsinhalt:

Beginnen wir diesen Abschnitt mit einem Ausschnitt aus der Spielanleitung:

„Der jüngste Spieler beginnt, bei Zwillingen entscheidet die Uhrzeit“

So etwas zu lesen, sorgt doch immer wieder für ein breites Grinsen, doch ansonsten fasst die Anleitung eher nüchtern, aber detailliert, die Abläufe zusammen.
Grafisch und im Hinblick auf die Schachtel orientiert es sich an den bisherigen easy play Reihen und kostet knapp über 10 Euro.

Als „kleines Problem“ stellten sich nur die Würfel dar, die einfach nicht immer so liegen bleiben wollten wie sie sollten (vgl. Bilder). Nein, absichtlich haben wir die nicht so platziert, doch etwas bessere Würfel hätten wir schon erwartet, zumal dieses Problem auf Tischdecken öfters zum Tragen kam.

Spaß:

Bereits im Vorwort haben wir das Spiel Can’t Stop angesprochen und gerade diese Spielgruppe wird von Step by Step etwas enttäuscht sein. Denn all zu viele Unterschiede findet man hier nicht vor und manch einer bleibt dann doch lieber beim erstgenannten Spiel.

Genau das trifft auch auf uns zu. Zwar funktionieren die Partien unabhängig von der Spieleranzahl gut und machen Spaß, doch dieses immer noch bekannte und bessere Spiel bleibt einem ständig im Hinterkopf.


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