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Details
Verlage:
Genres:
Geschicklichkeitsspiel und/oder Aktionspiel, Kinderspiel, Elektronisches Spiel

Spielmechaniken:
Geschicklichkeit, Werfen von Gegenständen/Spielelementen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
1 bis 6 Spieler

Spielzeit:
20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 4 Jahre

Durchschnittswertung:
5.5/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 18.02.2012 - von Jörg

Robby Robbe


Vorwort:

Erinnert sich noch jemand an das Spiel „Kackel Dackel“, welches wir euch vor einigen Monaten vorgestellt haben? Mit Sicherheit, denn dieses Spiel stand aufgrund der doch sehr ungewohnten Spielweise regelmäßig in den Medien und wurde auch bei uns als Video und Testbericht vorgestellt. Irgendwie schwappte das Spiel dann auch nach Großbritannien rüber und schlug ein wie eine Bombe. 2011 wurde es dort zum Spiel des Jahres gekürt!
Verrückte Spielewelt und mit Robby Robbe steht gleich das nächste „große“ Spiel dieses Verlages auf dem Tisch bzw. Boden. Dieses Mal wird allerdings nicht gepumpt, da die Bewegungen der Robbe durch Batterien ermöglicht werden. Bereits auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2011 wurde das Spiel mit echten Robben dem Publikum präsentiert. Noch heute können sich viele Besucher an dieses tolle Erlebnis erinnern und nach einigen Monaten war das Spiel auch im Handel erhältlich. Mittlerweile ist die Robbe auch in unseren Haushalt eingezogen und wir sind gespannt, wie Kinder auf dieses Spiel reagieren.

Ziel des Spiels:

Ziel ist es, Ringe um Robby’s Hals zu werfen. Wem dies insgesamt dreimal gelingt und dadurch die Fische als Belohnung vor sich liegen hat, gewinnt.

Spielaufbau:

Zuerst einmal werden drei Batterien in die Robbe eingelegt, damit diese auch beim Start entsprechende Bewegungen vollführen kann. Dann wird die Robbe, bestehend aus mehreren Plastikelementen, zusammengebaut. Die Ringe werden zusammengesteckt, sofern nicht bereits geschehen. Die Robbe stellt man auf den Tisch oder wie wir auf den Boden.

Spielablauf:

Die Robbe wird „aktiviert“ (ON-Schalter) und sie beginnt sich zu bewegen. Die Spieler halten etwa einen Meter Abstand und werfen immer einen Ring in Richtung der Robbe. Der Ring muss dabei um Robby’s Hals getroffen werden, was durch ein freundliches Geräusch und Beifall Klatschen der Flossen deutlich wird. Schafft es ein Spieler, bekommt er als Belohnung einen Fisch.

Wer zuerst drei Fische gesammelt hat, gewinnt.

Strategie:

Nicht vorhanden!

Interaktion:

Nicht vorhanden!

Glück:

Da sich die Robbe mit ihrem Hals bewegt, gehört natürlich Glück dazu, den Ring im passenden Moment zu werfen und dann auch noch zu treffen. Der Faktor ist entsprechend hoch!

Packungsinhalt:

Trotz vieler Plastikelemente wirkt die Robbe recht robust, wobei wir mit Kindern eher den Boden als Position für die Robbe ausgewählt haben. Dort kann nichts kaputt gehen und die Kinder können relativ schnell zu den geworfenen Ringen greifen. Diese Ringe sind zusammengesteckt, können aber auch mit der Zeit wieder aufgehen. Das etwas laute Geräusch der Robbe stört nur einige Eltern, die mit uns und ihren Kindern das Spiel ausprobiert haben. Toll ist allerdings das Soundgeräusch, wenn der Ring den Hals der Robbe trifft. Die Anleitung, eigentlich fast überflüssig, und der Preis mit knapp 30 Euro, gehen aus unserer Sicht in Ordnung.

Spaß:

Die Vorfreude der Kinder war groß, als sie nur die Verpackung gesehen haben. Schnell konnte man mit einer Partie beginnen und es wurden unterschiedliche Abstände zur Robbe gewählt. Nach ca. 10 Minuten war der Spaß aber zu Ende, denn dann verloren zumindest in unseren Runden die Kinder die Lust am Spiel.
Ok, erst einmal eine Pause und ein paar Tage spätern nochmals ausprobieren. Auch hier war der Wurfspaß vielen nach wenigen Minuten genug und man wollte was anderes spielen. Mit der Zeit wurden es immer weniger Partien und irgendwann hatten wir das Gefühl, dass der Spielreiz einfach am Ende war. Viel Abwechslung bietet das Spiel ja auch nicht. Für Zwischendurch mit gleichaltrigen Kinder ganz nett, mehr aber auch nicht.


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