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Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2009

Anzahl der Spieler:
2 bis 6 Spieler

Spielzeit:
60 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 17.06.2009 - von Jörg

Mamma Mia! Plus



vorstellung vom 10.04.2009

Videospezial Nürnberg 2009 - ABACUSSPIELE (Mamma Mia Plus!)


Video zum herunterladen: hier

Mamma Mia! Plus! Dieses Spiel kennen wir doch bereits mit dem Namen Mamma Mia! Das stimmt, doch der Verlag hat dieses Spiel 2009 neu aufgelegt. In der Jubiläumsausgabe (natürlich als Metalldose) befinden sich 180 Karten!! In dieser überarbeiten Version besteht nun auch die Möglichkeit, sich zu Sechst an den Pizzaofen zu setzen und mit gleich sechs verschiedenen Zutaten eine Pizza zu kreieren. Der Pizzateig ist bereits gerichtet und der Backofen warm, so dass wir euch nicht länger auf die Folter spannen und in das Spiel einsteigen.

Ziel des Spiels:
Die Spieler schlüpfen während des Spiels in die Rolle eines Pizzabäckers. Mit Hilfe von Bestellungen und Zutaten versuchen sie eine Pizza zu backen. Wer nach der dritten Runde die meisten Pizzas vorweisen kann hat gewonnen.

Spielaufbau:
180 Karten sind eine Menge an Material für ein Kartenspiel! 90 Karten davon bezeichnet man als Zutaten (Ananas, Oliven, Peperoni, Pilze, Salami und Shrimps), die je 15 Mal vorkommen. Die restlichen 90 Karten bestehen aus den Bestellungen (je 15 Bestellungen in sechs Spielerfarben). Die Bestellungen: >Pizza Normale = Kombination aus verschiedenen Zutaten >Pizza Bombastica = 15 beliebige Zutaten >Pizza Monotoni = eine eigene Zutat und sechs Karten von einer beliebigen anderen Zutat >Pizza Ghiottona = eine eigene Zutat und vier Karten von zwei beliebigen anderen Zutaten >Pizza Montoni junior = fünf Karten von einer beliebigen Zutat und die durchgestrichene Zutat darf nicht dabei sein! >Minipizza = drei Karten der angegebenen Zutat und die durchgestrichene Zutat darf nicht dabei sein! >Pizza Minimale = eine eigene Zutat und eine weitere Zutat, für die am wenigsten Karten bei den unverbrauchten Zutaten ausliegen. >Pizza Mamma Mia = eine eigene Zutat und genau fünf Karten von eine der beiden anderen angegebenen Zutaten. Sofern weniger als sechs Spieler mitspielen werden Zutaten aussortiert. Bei vier Spielern werden von jeder Zutat drei Karten entfernt (zurück in die Spielschachtel). Die restlichen Zutaten werden gemischt und jeder erhält vom verdeckten Nachziehstapel (Vorrat) acht Karten auf die Hand. Jeder Spieler bekommt einen Satz von 15 Bestellungen (gleichfarbige Rückseite). Auch diese Karten werden gut gemischt und verdeckt vor sich abgelegt. Von diesem Kellnerstapel zieht man gleich eine Karte und nimmt sie auf die Hand. Die im weiteren Verlauf ausgespielten Karten legt man in die Mitte des Tischs (=Ofen).

Spielablauf: Beginnend mit einem Startspieler (anschließend reihum) muss jeder Spieler mindestens eine Zutatenkarte in den Ofen legen. Natürlich kann man auch mehrere Karten hineinlegen, aber immer von der gleichen Zutat. Dann sagt man laut die Anzahl und die Zutat (zum Beispiel: „4 mal Peperoni“). Anschließend darf dieser Spieler noch eine Bestellung (von seiner Hand) in den Ofen legen, wenn er glaubt, dass mit den bisherigen Zutaten die Pizza erstellt werden kann (hierzu später mehr). Zum Schluss zieht der Spieler Karten nach, entweder vom Vorrat oder von seinem Kellnerstapel. Anschließend hat er somit wieder (bis zu) neun Karten auf der Hand. Allerdings dürfen höchsten fünf Karten nachgezogen werden. Es folgt der nächste Spieler, bis die letzte Karte vom Vorrat gezogen wird. Je nach Situation kann dieser Spieler somit seine Kartenhand nicht auffüllen und beginnt die nächste Runde (als Startspieler) mit weniger Karten auf der Hand. An dieser Stelle kommen wir nach Teil 1 Ausspielen der Karten zum zweiten Teil:
Pizzas aus dem Ofen nehmen! Ein Spieler nimmt den Riesenberg an Karten und dreht in herum, so dass man nur die Kartenrückseiten sieht. (Die Reihenfolge darf man nicht verändern!) Die Karten werden einzeln aufgedeckt um zu prüfen, welche Pizza gebacken wurde. Beim Aufdecken werden die Zutaten sortiert und offen ausgelegt. Sobald eine Bestellung ausliegt wird geprüft ob die ausliegenden Zutaten für diese Pizza ausreichen. Ist dies der Fall kommen die Zutaten zur Seite und der Spieler (erkennt man an der Kartenrückseite) erhält diese Karte (oder man bildet einen Stapel und verteilt die Karten anschließend). Fehlen allerdings Zutaten kann der Spieler die fehlenden Zutaten mithilfe seiner Karten auf der Hand ergänzen. Er kann aber auch seine Mitspieler um Hilfe bitten und fragt reihum, welche und wie viele Zutaten er benötigt. Der helfende Spieler legt die gefragten Zutaten in den Ofen so dass auch diese Pizza fertig wird. Als Belohnung erhält der Spieler die oberste Bestellung seines Kellnerstapels (die er zu sich oder zu dem fertigen Pizza-Bestell-Stapel legt). Kann ein Spieler nicht helfen (bzw. will er nicht) oder die Pizza kann aufgrund bestimmter Zutaten nicht gebacken werden, schiebt der Spieler seine Bestellung wieder unter seinen Stapel. (Die Spieler sollten sich vor Spielbeginn einigen, ob mit „Helfen“ gespielt wird!) Die unverbrauchten Zutaten bleiben liegen! Denn nachfolgende Pizzabestellungen können davon vielleicht profitieren. Sind alle Zutaten und Bestellungen abgehandelt, werden die unverbrauchten Zutaten zu einem Stapel zusammengelegt, der gleich offen im Ofen liegen bleibt! Der Stapel mit den verbrauchten Zutaten wird wieder gemischt und bildet den neuen Vorrat für die nächste Runde. Nach der dritten Runde ist das Spiel zu Ende und die Bestellungen (entweder aus einem gebildeten Stapel) oder die Karten vor den Spielern werden gezählt. Es gewinnt der Spieler mit den meisten erledigten Bestellungen.

Strategie:

Eine gute Mischung aus Zutaten und Bestellungen auf der Hand ist wichtig. Zwar muss man in jeder Runde mindestens eine Zutat ausspielen, doch im Kopf summiert man (zumindest am Anfang) die Zutaten, welche im Ofen sind. Spätestens nach der zweiten Runde kann man sich dies aber nicht mehr merken („Man ist total verwirrt!“) und man muss gut abschätzen ob bzw. wann es Sinn macht, eine Bestellung in den Ofen zu legen. Dabei sollte man nicht zurückhaltend sein, denn die Erfahrung zeigt, dass gerne ein paar Zutaten übrig bleiben. Sofern man einem Mitspieler helfen will, sollte man natürlich eine Mischung aus diversen Zutaten am Ende in der Hand halten. Dies zu steuern ist allerdings nicht gerade einfach. Denn vielleicht braucht man diese Zutaten auch um seine eigene unfertige Pizza zu erledigen.

Interaktion:

In die Quere kommt man sich nur mit den Bestellungen. Liegen viele Zutaten offen aus, ist es nur eine Frage der Zeit bis die nächste Bestellung im Ofen liegt. Nicht selten glaubt man dem Spieler zuvor allerdings nicht und wirft gleich seine Bestellung (nach einer weitern Zutat) hinterher. Schnelligkeit ist somit nicht gefragt und nur wer clever genug und zum richtigen Zeitpunkt Bestellungen ausspielt hat Chancen die Pizza fertig zu stellen. Die gute Laune der Spieler kennt dabei keine Grenzen, denn jeder verfolgt die Aktionen der Spieler genau und kann sich einen Spruch („Was, Du legt schon wieder eine Bestellung, bist Du verrückt!“) nicht verkneifen.

Glück:

Natürlich ist ein große Portion Glück dabei, denn spätestens in der zweiten Runde (eines Spiels) kann man sich die Zutaten nicht mehr merken. Man orientiert sich dann an den vorherigen drei bis vier Zügen der Mitspieler um vielleicht doch noch eine richtige Bestellung hineinzuwerfen. Erst mit der Auszählung steigt der Puls, denn keiner weiß genau, ob er bzw. wie viele Pizzas man fertig gestellt hat. Nicht selten fehlt einem nur eine bestimmte Zutat, die man vielleicht nicht einmal auf der Hand hält. Wer einige Pizzas nach der ersten Runde produziert hat, darf sich sicherlich freuen. Wissentlich, dass hier auch ein bisschen Glück dabei war!

Packungsinhalt:

Metalldosen sehen nicht nur genial aus, sie halten auch materialtechnisch länger als die Spielschachteln, die nach einigen Monaten (sofern man sie oft unterwegs dabei hat) stark abgegriffen aussehen. Mit 180 Karten sprengt man zusätzlich bei weitem den Rahmen üblicher Kartenspiele. Die Qualität der Karten ist ausreichend gut und die Grafik einfach aber ausreichend. Die Anleitung ist auf den ersten Blick etwas umfangreich, was allerdings daran liegt, dass die Kartenbestellungen einzeln erklärt werden und zusätzlich einige Beispiele zu den Abläufen enthalten sind. Preislich muss man schon etwas mehr investieren, denn das Kartenspiel kostet ca. 15 EUR!

Spaß:

Mamma Mia! Plus lässt sich bereits mit zwei Personen spielen, was dazu führt, dass man natürlich genauer darauf achtet, welche Zutaten man in den Ofen legt. Doch auch nach fünf Kartenrunden hat man den Überblick verloren (was auch die Absicht des Spieles ist). Umso mehr Spieler es allerdings sind, desto mehr Spaß macht es! Damit meinen wir mindestens vier Personen, denn gerade die Pizzaherstellung (Prüfung der Zutaten) bringt viele überraschende Momente mit sich und auch die Annahme einer Hilfe macht mehr Sinn. Denn zu zweit spielt man mit dieser Regel nicht, da der gegnerische Spieler durch die Hilfe auch eine Bestellung fertig bekommt. Mit einer Spieldauer von 60 Minuten wirkt das Kartenspiel recht lang, doch in Wirklichkeit dauert das Spiel mit Mitspielern die nicht so lange überlegen gerade mal 30 Minuten! Das Spiel ist zwar ab 10 Jahre, doch mithilfe der Symbole kann man das Spiel auch mit 8-jährigen spielen! Da die Abläufe sehr einfach sind, landet das Spiel auch öfters auf dem Tisch. Zum Leidwesen einiger Spieler, die währenddessen fast immer Hunger (auf Pizza) bekommen!

`s Meinung:

Mamma Mia! Plus gab es bereits vor einigen Jahren unter dem Namen Mamma Mia! In neuer Version mit weiteren Zutaten und der Möglichkeit das Spiel zu Sechst zu spielen werden die Karten in einer Metallbox verstaut!
Durch die einfachen Abläufe kommt es zu lustigen Runden, in denen man nie genau weiß, welche Pizzas am Ende fertig gestellt werden. Um den Spielspaß hoch zu halten sollten dabei mindestens vier Spieler am Tisch sitzen, denn erst mit einer hohen Spieleranzahl zeigt sich der Reiz dieses Kartenspiels mit insgesamt 180 Karten!

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an ABACUSSPIELE für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
5 von 10
Die anfängliche Strategie entwickelt sich zu einem Glücksspiel!
INTERAKTION
3 von 10
Wer war schneller mit seiner Bestellung?
GLÜCK
7 von 10
Alleine oder mithilfe der Mitspieler gelingt einem die eine oder andere Bestellung!
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Nur der Preis erscheint uns etwas hoch!
SPAß
6 von 10
Einfache Abläufe die gerade in großer Runde Spaß machen!
GESAMT-
WERTUNG:
6/10
"Neuauflage in schöner Metallbox und jetzt sind auch Runden für bis zu 6 Spieler möglich! Lustige Partien sind garantiert, in der man nie genau weiß ob man sein Ziel (viele Pizzas zu backen) am Ende erreicht!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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