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Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Geschicklichkeitsspiel und/oder Aktionspiel, Kinderspiel, Magnetspiel, Fantasyspiel

Spielmechaniken:
Körpereinsatz, Zuordnen, Transportieren, Modulares Brett

Release:
2010

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
20 bis 25 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 5 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 24.07.2011 - von Jörg

Die kleinen Zauberlehrlinge


Vorwort:

Magische Kipp-Effekte, Pop-up Feuer und ein variabler Spielaufbau durch eine Schüttelbox stecken in dieser geheimnisvollen Spielschachtel. Wieder einmal macht einem alleine schon der Blick auf die Vorder- und Rückseite des Spiels „Die kleinen Zauberlehrlinge“ neugierig.
Nach einem bereits veröffentlichten Video zum Spiel wollen wir euch mit viel Spielerfahrung im Gepäck die Abläufe einmal näher vorstellen.
Ob dieser Zauberspaß auch lange Zeit anhält und welche Herausforderungen das Spiel bietet, erfahrt ihr im Bericht.

Ziel des Spiels:

Die Spieler befinden sich in der Rolle eines Zauberlehrlings in einer Zauberküche und lernen dabei die Kunst des Zaubertrank-Brauens. Keine leichte Aufgabe wartet auf die Kinder, denn einige Stolpersteine müssen sie dabei überwinden. Wem es als Erster gelingt, die Zutaten zu verteilen und Feuer zu machen, der gewinnt.

Spielaufbau:

Die Spielschachtel wird mit der darauf zu erkennenden Zauberküche in die Tischmitte gestellt. Doch zuvor schüttelt man diese noch ein paar Mal hin und her, so dass sich die darunter befindlichen Magnetkugeln verteilen und so jedes Mal eine neue Ausgangsposition einnehmen.
Erst jetzt baut man die Feuerstelle in der Mitte auf und legt die Feuerkugel darauf.
Jeder Spieler nimmt sich einen Zauberstab und einen Zauberlehrling, der zur entsprechenden angezeigten Seite gestellt wird.
Die Zaubertrankzutaten werden in die Vorratsgläser gelegt und das Spiel kann beginnen.

Spielablauf:

Die Spieler versuchen reihum die vier Zutaten in die entsprechenden Zauberkessel in den Eckfeldern zu bringen. Hierzu nimmt man sich den Zauberlehrling und setzt dieses auf sein Startfeld.
Eine der Zutaten legt man in die Schale des Zauberlehrlings. Hat ein Mitspieler bereits all seine Zutaten verteilt, darf sich der Spieler gleich eine zweite eigene Zutat aufladen.
Der Spieler muss jetzt mithilfe des Zauberstabes den Zauberlehrling mit der Zutat zum gleichfarbigen Kessel (bei zwei Zutaten zu einem der beiden) schieben.

Dabei schiebt man immer im unteren Bereich der Figur, wie es auf unseren Photos auch ersichtlich ist. Im Video wurde die Figur im oberen Bereich geschoben!

Steht der Zauberlehrling vor dem Kessel, wird die Zutat wie von alleine (durch magnetischen Kipp-Effekt) in den Kessel geworfen.
Ist die Zutat auch im richtigen Kessel gelandet, nimmt man den eigenen Zauberlehrling wieder vom Plan und der nächste Spieler ist an der Reihe.
Hat man den Kessel nicht getroffen oder die Zutat auf dem Weg dorthin verloren, ist der Spielzug beendet und der nachfolgende Spieler folgt. Die Zutat wird zurück ins Vorratsglas gelegt.

Unter der Küche sind vier Stolperstellen (Erinnert ihr euch ans anfängliche Schütteln?) versteckt und kein Spieler weiß anfangs, wo sich diese genau befinden.

Das Spiel ist zu Ende, wenn die letzte Zutat in den richtigen Kessel gebracht wurde. Dann darf der Spieler im nächsten Zug die Feuerkugel nehmen, um sie in die Feuerstelle zu kippen. Hierzu schiebt man den Zauberlehrling auf direktem Weg zur Feuerstelle.
Schafft man es nicht, ist der nächste Spieler an der Reihe. Ansonsten gewinnt man mit dieser letzten Aktion das Spiel.

Strategie:

Hier heißt es nicht „Top die Wette gilt!“ sondern mit Ruhe und Gelassenheit ans Werk zu gehen. Vorsichtig schiebt man seine Figur entlang des Bodens und hofft dabei auf keinen Stolperstein.

Interaktion:

Die Mitspieler blicken gebannt auf den aktiven Spieler bzw. dessen Figur, um sich bei einem eventuellen Stolpern die Position auf dem Plan zu merken. Insgesamt gesehen spielt man aber alleine mit seiner Figur und hofft auf Fehler seiner Mitspieler.

Glück:

Da man am Anfang nicht genau weiß, wo sich die Stolpersteine befinden, verlaufen die ersten Runden doch etwas glücksbetont. Doch auch wenn man im weiteren Verlauf diese Stellen umgeht, muss man erst einmal die Zutat in den Kessel werfen. Etwas Glück gehört einfach dazu und das zeigt sich auch bei der Feuerstelle.
Mit etwas Spielerfahrung sinkt zumindest dieser Faktor etwas, doch mit jeder Partie gilt es neue Stellen zu erkennen.

Packungsinhalt:

Der Zauber- und Magier-Reihe bleibt der Verlag Drei Magier weiterhin treu und die Illustration gefällt uns nach wie vor sehr gut. Auch das Material ist qualitativ sehr gut, was sich auch zeigt, wenn man einmal einen Blick unter die Zauberküche wirft.
Für gute Qualität zahlt man dann auch einmal gerne knapp 30 Euro, zumal auch die Anleitung, wenn auch wieder umständlich aufgeteilt in diverse Ländersprachen, sehr verständlich und gut aufgebaut ist.

Spaß:

Anfangs mit Hilfe eines Erwachsenen errichtet man die Hexenküche und kann somit auch relativ zügig mit einer Partie beginnen. Schnell haben die Kinder verstanden, wie sie ihre Figur über das Feld schieben und welches Ziel sie dabei ansteuern müssen.
Motiviert schiebt man Zentimeter um Zentimeter, bis irgendwann durch einen Stolperstein die Zutat herunter fällt. Erst lachend und dann doch etwas frustriert lässt man den nachfolgenden Spieler ans Werk. Die Erwartungshaltung ist hoch und so freuen sich die Kinder gleich auf ihren nachfolgenden Zug, um es da etwas besser zu machen und dabei den gefährlichen Stellen aus dem Weg zu gehen.
Das macht Spaß und motiviert, doch mit dem Kipp-Effekt wartet gleich die nächste Herausforderung. Etwas Glück gehört somit durchaus dazu und mit der Zeit werden die Kinder auch immer besser.
Durch einfache Regeln und dem tollen Überraschungseffekten in jeder Partie bleibt das Spiel auf Dauer attraktiv und beliebt bei den Kindern. Dabei ist natürlich auch das attraktive Thema perfekt auf den Mechanismus zugeschnitten.


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