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Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2013

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
2.5/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 29.06.2013 - von Jörg

Star Wars Bounty Hunter - Das Würfelspiel



Vorwort:

Stars Wars und Bounty Hunter, wie passt denn das zusammen? Als Zocker für diverse Konsolen weiß ich da sofort bescheid, denn diesen Bounty Hunter gab es im Jahr 2002 und dabei übernimmt der Spieler die Rolle des Kopfgeldjägers Jango Fett. Zum damaligen Zeitpunkt landete das Spiel bei der Alterseinstufung mit „16“ recht weit oben, doch keine Sorge, das vor uns liegende Würfelspiel ist ab 8 Jahre eingestuft und orientiert sich nicht am damaligen Shooter, sondern an der Rolle im Blockbuster. Schauen wir uns das Spiel einmal näher an!

Ziel des Spiels:

Die Spieler wurden von Darth Vader gerufen und mithilfe der Würfel versuchen sie möglichst viele Kombinationen und somit Auftragskarten für sich zu gewinnen.

Spielaufbau:

Jeder Spieler bekommt eine Bounty-Hunter Karte (lediglich symbolischer Charakter) und einen Verstärkungschip (auf Kartenfeld platzieren).
Der Rest an Karten, Würfel und Plättchen legt man zur Seite.

Spielablauf:

Auf den Auftragskarten erkennt man die Kombinationen von Farbsymbolen, die man als Spieler erfüllen muss. Mithilfe der Verstärkungschips kann man weitere (graue Würfel) erhalten und somit erhöht sich die Chance entsprechende Kombinationen zu erzielen.

Anfangs wird die oberste Auftragskarte aufgedeckt und der Startspieler würfelt mit den fünf schwarzen Würfel. Je nach Wurf wird es somit einfacher oder schwieriger den Auftrag zu erfüllen. Für diese erste Phase (=Ziel-Scan) muss allerdings eine Abweichung zum Auftrag vorliegen (ggf. neu würfeln).
In der zweiten Phase, der Angebotsrunde nehmen sich die Spieler einen Angebotsmarker. Die Zahl darauf gibt an, wie viele Würfelwürfe der Spieler glaubt zu benötigen, um den Auftrag zu lösen.
Der Spieler, der am Ende den niedrigsten Marker vor sich liegen hat, beginnt.
In der dritten Phase, der Jagdphase, versucht der Spieler den Auftrag zu erfüllen, kann dazu aber bereits passende Würfel aus dem Ziel-Scan zur Seite legen. Mit jedem weiteren Wurf kann der Spieler neue Würfel zur Seite platzieren. Der Auftrag gilt als erfüllt, sobald alle Symbole der Auftragskarte mit den Würfeln übereinstimmen.
Zu einem beliebigen Zeitpunkt kann der Spieler Verstärkungswürfel einkaufen und bezahlt hierfür einen Chip.
Gelingt dem Spieler der Auftrag, erhält er die Karte und es beginnt eine neue Runde.
Misslingt dem Spieler der Auftrag, bekommt jeder Mitspieler einen Verstärkungschip (max. 3 pro Spieler) und es folgt der Spieler mit dem nächst niedrigen Angebot. Sollte es vorkommen, dass kein Spieler den Auftrag erfüllt, beginnt eine neue Angebotsrunde.

Das Spiel ist zu Ende, sobald die letzte Auftragskarte erfüllt wurde. Der Spieler mit den meisten erfüllten Auftragskarten gewinnt.

Strategie:

In Anbetracht der geringen Anzahl an Aufträgen, sollte man durchaus seine Verstärkungschip zeitnah nutzen. Hier von strategischen Faktoren zu sprechen wäre aber wohl zu viel des Guten.

Interaktion:

Man muss schon etwas riskieren, um als Erster zu würfeln. So überlegen die Spieler genau, welche Chancen sich bieten.

Glück:

Der Glücksfaktor ist sehr hoch, da nur mit Würfeln und den richtigen Symbolen das Ziel erreicht werden kann. Zwar steigen mit den Zusatzwürfeln die Chancen, doch 100%ige Sicherheit gibt es nicht.

Packungsinhalt:

In alt bekannter handlicher Verpackung und für knapp unter 10 Euro gibt es das Spiel. Die Grafik orientiert sich am Film und die Würfel sind in ihrer Qualität recht gut. Die Anleitung ist allerdings auf den ersten Blick sehr umfangreich und im Hinblick auf die leichten Regeln zu ausführlich.

Spaß:

Zocken, Würfeln und Hoffen auf die richtige Kombination. So geht es jede Runde und mit jeder weiteren Partie wird das Ganze langweiliger. Das Thema ist aufgesetzt und der nüchtern betrachtete Mechanismus zieht wohl eher nur die Gelegenheitsspieler an den Tisch. Würfelspiele sollen knackig sein, ihren Reiz haben und Motivation für viele weitere Runden bieten. All das vermissen wir hier. Zu Zweit ist man zwar schnell am Zug, doch der Spaß hält sich in Grenzen. Zu Fünft muss man schon mehr riskieren, denn sonst steht man recht frühzeitig als Verlierer fest. Doch auch zu Dritt oder zu Viert sorgt das Ganze nicht dafür, es öfters zu spielen.

`s Meinung:

Wieder so ein Star Wars Spiel und irgendwie will man wohl genau diese Zielgruppe anvisieren. Denn als Spiel überzeugt das Ganze doch kaum und insbesondere Vielspieler finden es mit der Zeit schnell langweilig. Da muss man schon Fan des Films sein und sich auf gedankenloses Würfeln einlassen, um die richtige Kombination gemäß Karte zu erwischen. All das funktioniert, doch unter Spaß und spannende Würfelrunden verstehen wir etwas anderes.

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Kosmos für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
0 von 10
Nicht vorhanden!
INTERAKTION
4 von 10
Nur ein niedriges aber oft riskantes Gebot sichert einem den Startspieler!
GLÜCK
8 von 10
Würfelglück gehört dazu!
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Lange Anleitung für ein einfaches Spiel!
SPAß
2 von 10
Lediglich bei Gelegenheitsspielern einen Tick höher!
GESAMT-
WERTUNG:
3/10
"Versuch das zu Würfeln, was die Karten anzeigt! Na, wie viele Versuche brauchst Du als Spieler dazu? >>Auf Dauer zu wenig, um es öfters zu spielen!"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

`s Meinung:

Star Wars ist eine gute Lizenz und es ist offensichtlich das sich Spiele mit Star Wars, Star Trek oder Herr der Ringe gut verkaufen. Leider verbergen sich hintern machen Lizenzprodukten schlechte Spiele und das sorgt meiner Meinung nach für den schlechten Ruf von Lizenzspielen. Zum Glück werden wir oft genug auch vom Gegenteil überzeugt (wie z.B. bei Säulen der Erde oder Der Herr der Ringe - Das Kooperative Spiel). Das vorliegende Star Wars Spiel ist für kurze Runden zwischendurch gedacht, hat uns aber leider überhaupt nicht überzeugt. Die Regel, dass man die Würfel das vorherigen Spielers so übernehmen kann, führte bei uns eigentlich bei jeder Partie dazu, dass man dies auch ohne Risiko tut. Das Ganze fühlt sich ähnlich unspannend an wie z.B. "Next!" von Gigamic und beide Spiele werden bei mir nicht mehr auf den Spieltisch landen.

Schade um die Star Wars Lizenz.

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

STRATEGIE
0 von 10
Keine.
INTERAKTION
1 von 10
Würfel übernehmen.
GLÜCK
10 von 10
Hohes Würfelglück.
PACKUNGSINHALT
5 von 10
Ok.
SPAß
1 von 10
Kein Spaß vorhanden.
GESAMT-
WERTUNG:
2/10
"Das Spiel wird leider sowohl Star Wars Fans als auch Familien und Vielspieler nicht begeistern. Schade um die Lizenz."
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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Samstag 29.06.2013

Spieltest: Star Wars - Bounty Hunter (Kosmos)

Nachricht von 21:14 Uhr, Jörg, - Kommentare

Stars Wars und Bounty Hunter, wie passt denn das zusammen? Als Zocker für diverse Konsolen weiß ich da sofort bescheid, denn diesen Bounty Hunter gab es im Jahr 2002 und dabei übernimmt... ...

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