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Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Familienspiel, Kinderspiel, Tiere & Pflanzen, Memory

Spielmechaniken:
Memoryprinzip, Plättchen legen

Release:
2010

Anzahl der Spieler:
2 bis 10 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 10.08.2011 - von Bernadette

Findevier


Vorwort:

Nach einem anstrengenden Tag haben sich auch die Waldtiere mal eine Abwechslung verdient. Und bei was könnte man sich besser amüsieren, als bei einer Runde Versteck. Die Schwierigkeit dabei ist, es reicht natürlich nicht aus ein Familienmitglied zu finden, sondern die ganze Familie muss gesucht werden. Ob sich hinter einem der Bäume wohl ein gutes Spiel versteckt?

Ziel des Spiels:

Ziel des Spiels ist es die meisten Tierfamilien im Laufe des Spiels zu finden. Eine Tierfamilie besteht immer aus vier Mitgliedern. Wer alle vier Mitglieder findet, erhält die Tierkarte und die Taler. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

Spielaufbau:

Aus den 10 Tier-Holzscheiben wird in beliebiger Reihenfolge ein Kreis in der Tischmitte gebildet. Der Kartenstapel wird gemischt und verdeckt neben den Kreis gelegt. Die Holztaler kommen zunächst in die Schachtel.

Spielablauf:

Die oberste Karte wird aufgedeckt und die Familie des aufgedeckten Tieres soll gesucht werden. Für jedes Mitglied der Familie, das nicht zu sehen ist, wird ein Holztaler zur Karte in den Kreis gelegt. Nun beginnt der erste Spieler und dreht eine Tierscheibe seiner Wahl um. Befindet sich unter dieser Tierscheibe eines der gesuchten Tiere, darf er sich einen Holztaler als Belohnung aus der Mitte nehmen. Befindet sich ein anderes Tier unter der Holzscheibe, ist sein Spielzug beendet. Findet ein Spieler das vierte Tier der gesuchten Familie, erhält er zusätzlich zu dem Holztaler auch noch die Tierkarte. Danach wird eine neue Karte aufgedeckt, neue Holztaler bereit gelegt und die Suche kann von Neuem beginnen.
Wird eine Waldwichtelkarte aufgedeckt, darf sich der Spieler, der die Karte aufdeckt, ein Tier aussuchen, nach dem gesucht werden soll.

Das Spiel endet, wenn der Kartenstapel leer ist. Am Ende des Spiels zählt jeder Taler und jede Tierkarte einen Punkt, Waldwichtel zählen zwei Punkte.

Casino Variante:

Für fortgeschrittene Spieler gibt es noch eine Casino Variante. Hier werden die Holztaler zu Spielbeginn gleichmäßig unter den Spielern aufgeteilt. Für jedes falsch aufgedeckte Plättchen müssen die Spieler nun einen Taler in die Mitte zahlen. Für jedes gefundene Tier erhält der Spieler einen Taler aus der Mitte. Jedes Mal wenn ein Spieler ein richtiges Tier umgedreht hat, kann er sich entscheiden, ob er die Suche fortsetzen möchte. Wer das vierte Familienmitglied aufdeckt, erhält die Karte und alle Holztaler. Am Spielende zählt jeder Taler einen Punkt, jede Tierkarte zwei Punkte und jeder Wichtel drei Punkte.

Strategie:

Bei Findevier kommt es vor allem auf eure Gedächtnisleistung an. Die Strategie lautet also, merkt euch welches Tiere auf den verdeckten Seiten sind oder wenn ihr das nicht gut könnt, merkt euch die Positionen, an denen die Tiere sind. Eine weitere Strategie gibt es bei den Waldwichteln. Hier ist es sinnvoll ein Tier zu wählen, wo man selbst sehr genau weiß, wo sich der Rest der Familie versteckt oder ein Tier zu wählen von dem man weiß, dass die Mitspieler keine Ahnung haben, wo es sein könnte.

Interaktion:

Interaktion gibt es bei dem Spiel recht wenig. Jeder versucht die vier Mitglieder der Familie zu finden. Man kann keinen Einfluss darauf nehmen, welche Scheiben der Mitspieler umdreht oder ob er weiß, wo sich die restlichen Tiere befinden. Jeder versucht für sich selbst, die Positionen der Tiere so gut wie möglich zu behalten.

 

Glück:

In der allerersten Runde ist es natürlich Glück, die richtigen Tiere umzudrehen und somit die gesuchte Familie zu finden. Aber spätestens ab der zweiten Runde gibt es beim Umdrehen der Plättchen keinen Glücksfaktor mehr.  Wie bei Memory kann man sich die Positionen und die Rückseiten der Tierscheiben merken. Beim Ziehen der Karten ist natürlich ein gewisses Glückselement enthalten, aber auch hier gilt, wer sich die Tiere gut merkt, kann mit jeder Karte Punkte machen. Gleiches gilt für die Waldwichtel. Wer also sein Gedächtnis besonders gut trainiert hat, weiß immer die richtigen Tierscheiben, die es umzudrehen gilt.

 

Packungsinhalt:

Was findet man nun wenn man die Schachtel öffnet: Schöne große Holzscheiben, in die auf beiden Seiten verschieden bemalte Tiere eingelassen sind. Dann erhält man ein Stoffsäckchen mit echten Holzscheiben von Bäumen und Ästen. Die 12 Tierkarten mit den gesuchten Tieren sind schön illustriert und eine Spielanleitung darf natürlich auch nicht fehlen.
Das Material ist hochwertig und haptisch sowie optisch äußerst ansprechend. Die Qualität hat auch ihren Preis. Mit 19€ ist das Spiel sicherlich nicht das Günstigste auf dem Markt.

Spaß:

Findevier ist ein Spiel, bei dem sowohl kleine als auch große Spieler ihren Spaß haben. Für Familien eignet es sich besonders. Aber auch Gelegenheits- und Vielspieler haben durchaus Spaß an einer schnellen Partie zum Ausklang des Spieleabends.


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