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Details
Verlage:
Illustratoren:
Genres:
Berühmte Vorlage, Familienspiel, Memory

Spielmechaniken:
Memoryprinzip

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
15 - 20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 05.08.2011 - von Jörg

DUCKOMENTA Memo


Vorwort:

DUCKOMENTA Memo? Was ist denn das?
„In 2011 stehen bei Pegasus Spiele alle Zeichen auf Ente: Die interDucks, bekannt von der „Enten“-Ausstellung DUCKOMENTA, werden mit einem eigenen Memo-Spiel gewürdigt. Das Spiel wird 30 der berühmtesten Werke aus der Erpel-Sammlung der interDucks für alle irdischen Enten-Liebhaber enthalten. Dabei erinnern die interDuck-Motive alle an die bekanntesten und großartigsten Kunstwerke, Künstler und Persönlichkeiten aus allen Epochen der Weltgeschichte. Und zwar immer so, als ob diese in der Welt der berühmtesten Comic-Erpel entstanden wären. So ziert schon die Schachtel die bekannteste interDuck-Büste des Altertums: Königin Duckfretete.“ (Quelle: Pegasus Spiele)

Jetzt sind wir schon etwas schlauer und da dieses Memo-Spiel Jung und Alt ansprechen sollte, haben wir es auch mit unterschiedlichen Spielgruppen ausprobiert. Die jüngste Spielerin war dabei sogar vier Jahre alt.

Ziel des Spiels:

Die Spieler müssen nach den Memory Regeln die richtigen Paare herausfinden. Wer die meisten Bildkarten sammeln konnte, gewinnt.

Spielaufbau:

Alle 60 Bildkarten werden mit der Rückseite nach oben gemischt und nebeneinander ausgelegt.

Spielablauf:

Beginnend mit einem Startspieler und anschließend reihum deckt der aktive Spieler zwei Karten auf, so dass jeder die Motive erkennen kann. Sofern beide Karten dasselbe Motiv anzeigen, darf man sich die Karten nehmen, verdeckt vor sich ablegen und gleich zwei neue Bildkarten aufdecken. Hat der Spieler aber zwei unterschiedliche Karten aufgedeckt, dreht er sie wieder um und der nächste Spieler ist am Zug.

Das Spiel ist zu Ende, sobald keine Karten mehr in der Tischmitte liegen. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Bildkarten.

Strategie:

Jedes Memory Spiel bietet strategische Möglichkeiten. Das ist kein Scherz, denn auf einer deutschen Memory Meisterschaft lernten auch wir die professionelle Spielweise kennen.

Beim typischen Memory Spiel decken die Spieler jedes Mal zwei neue Plättchen um. Profis dagegen decken erst ein neues und dann ein bereits bekanntes Plättchen um. Gleichzeitig können sie sich die bereits aufgedeckten Bilder und Positionen zu 100% im Kopf einprägen, so dass ein Laie kaum Chancen hat zu gewinnen. Aufgrund dessen stufen wir auch „mittlerweile“ den Strategiefaktor durchaus hoch ein.

Interaktion:

Interaktion auf dem Tisch in Form von Aufklappen und genauer Beobachtungsgabe sind durchaus zu erkennen. Oft orientiert man sich an den zuvor aufgedeckten Plättchen der Mitspieler, um dadurch das richtige Paar auszuwählen.

Glück:

Trotz vorhandenem Strategiefaktor spielt Glück, gerade bei mehreren Mitspielern, durchaus eine wichtige Rolle. Gleich anfangs die richtigen Paare oder gegen Ende hin mehrere Paare in Folge auszuwählen, gehört einfach dazu.

Packungsinhalt:

Ob als Trojanische Ente oder als Martin Luther verkleidet, die Bilder sind wirklich klasse und falls man eine Ente mal nicht erkennt, kann man einen Blick auf den Flyer werfen. Dort werden die einzelnen Bilder kurz erklärt.

Die Plättchen sind dick und passen sehr gut in die Spielschachtel hinein. Eine kleinere Spielschachtel hätte aber völlig ausgereicht. Zu einem fairen Preis von etwa 13 Euro erhält man ein ungewöhnliches Memoryspiel.

Spaß:

Packt doch mal zu einem Spieleabend ein Memoryspiel auf den Tisch! Große Augen bei manch einem Vielspieler, der vielleicht gar nicht mehr weiß, wie Memory funktioniert! Durch die Grafik ist Duckomenta attraktiv zu spielen und macht einfach Spaß. Ohne diese witzigen Bilder würde es gar nicht seinen Reiz entwickeln. Zumindest hätte man dann gleich zu einem Standardmemory greifen können.

Schwieriger wird es allerdings in Spielrunden mit Kindern, da diese ständig nachhaken, was sich denn hinter diesen Enten verbirgt. Mithilfe des Flyers und der geschichtlichen Erklärung kann man Kinder aber an die Hintergründe heranführen und mit einem Originalbild (aus dem Internet) einen Vergleich anstellen. Zeit braucht man hierfür, aber auf jeden Fall und diese nimmt man sich auch gerne.


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