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Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Würfelspiel, Familienspiel, Tiere & Pflanzen, Humor

Spielmechaniken:
Würfeln

Release:
2012

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
5.5/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 12.04.2012 - von Jörg

Wanzen Tanzen


Vorwort:

Wanzen Tanzen ist eines von drei (in 2012) neuen Würfelspiele, die AMIGO in attraktiver Größe und gleich praktisch als Würfelbecher präsentiert. Bei diesen Spielen soll der Würfelspaß mitsamt einfachen Spielregeln im Vordergrund stehen.

Ziel des Spiels:

Die Wanzen oder besser gesagt Aufgabenkarten geben vor, welche Zahlen und Kombinationen (z.B. Full House, Straße, Drilling) die Spieler erwürfeln müssen. Je nach Aufgabenkarte kann sogar unterschieden werden, doch Punkte gibt es nur beim Lösen aller Aufgabe. Erfolgloses Würfeln wird mit Wanzen bestraft, die unter Umständen auch am Ende zu Minuspunkten führen können. Sieger ist der Spieler, der am Ende die meisten Punkte hat.

Spielaufbau:

Von den 28 Aufgabenkarten werden zufällig 15 Karten genommen und als Stapel in die Tischmitte gelegt. Die oberste Karte wird aufgedeckt und die Strafkarten absteigend nach Wert zur Seite gelegt. Daneben legt man die vier Abdeck-Chips, fünf Würfel und die Babychips.

Spielablauf:

Ein Spieler beginnt und würfelt mit allen fünf Würfeln. Er muss dabei versuchen, eine der aufgeführten Aufgaben zu erfüllen. Nach jedem Wurf hat der Spieler eine von zwei Möglichkeiten:


>Würfel rauslegen
Der Spieler legt eine beliebige Anzahl von Würfel (mind. 1) zur Seite, mit denen bis zum Ende des Spielzugs nicht mehr gewürfelt werden darf.

>Wurf wiederholen
Der Spieler nimmt sich eine Babywanze (Plättchen) aus der Tischmitte und legt diese vor sich ab. Hierfür wird der Wurf mit genau denen gerade eben gewürfelten Würfel wiederholt.

Schafft es ein Spieler am Ende eines Spielzuges eine der genannten Aufgaben auf der Karte zu erfüllen, wird diese mit einem Abdeck-Chip verdeckt. Es darf immer nur „eine“ Aufgabe pro Zug verdeckt werden. Anschließend hat er die Wahl, ob er einen weiteren Spielzug mit allen Würfeln ausführen möchte oder aufhört und den nächsten Spieler den Vorzug lässt.
Kann der Spieler am Ende eines Spielzuges keine Aufgabe auf der Karte erfüllen, muss er sich „zwei“ Babywanzen (Plättchen) nehmen. Der Spielzug ist beendet und der nächste Spieler am Zug.

Gelingt es einem Spieler, die letzte aufgeführte Aufgabe auf der Karte zu erfüllen, erhält er die Karte mit den Pluspunkten. Dann wird die nächste Karte mit neuen Aufgaben aufgedeckt und der nächste Spieler ist am Zug.
Sollte ein Spieler im Spielverlauf die fünfte Babywanze bekommen, wird das Spiel unterbrochen und dieser Spieler nimmt sich die oberste Strafkarte. „Alle“ Spieler geben dann ihre Babywanzen zurück und der nächste Spieler folgt.

Das Spiel ist zu Ende, wenn entweder der Stapel mit den Aufgabenkarten oder der Stapel mit den Strafkarten aufgebraucht ist. Alle Spieler zählen ihre Punkte und es gewinnt der Spieler mit der höchsten Punktzahl.

Strategie:

Strategische Faktoren findet man nicht vor. Entweder wird ein Spieler für seinen Zockermut belohnt oder bestraft.

Interaktion:

Interaktion spielt keine Rolle.

Glück:

Auch in diesem Würfelspiel kommen die Zocker voll auf ihre Kosten. Allerdings ist man natürlich auch zum Würfeln gezwungen und hofft nach jedem Wurf auf eine möglichst attraktive Kombination.
Der Glücksfaktor ist entsprechend hoch!

Packungsinhalt:

Die Idee, gleich einen Würfelbecher als Verpackung zu integrieren ist gut und wird logischerweise auch gleich genutzt. Auch die Illustration ist witzig und schön gemacht und hinsichtlich der Qualität der Karten und Würfel kann man auch nichts aussetzen. Mit einem Preis von ca. 10 Euro ein Ergebnis, was sich sehen lassen kann.

Spaß:

Ein Würfel- und gleichzeitiges Zockerspiel und gerade solchen Spielen sind wir bekannter maßen nicht abgeneigt. Gerade zu Viert kann man es kaum erwarten, endlich wieder seinen Zug ausführen zu dürfen. Das regelmäßige Würfeln birgt natürlich einen hohen Glücksfaktor, doch die Vielzahl an gespielten Runden beweist, dass es keinesfalls ein schlechtes Spiel ist. Gerade als Familienspiel ist es gut geeignet, doch auch wir Vielspieler sind einer Partie nie abgeneigt. So würden wird das Spiel in Punkto Spielspaß auch keinesfalls als Durchschnittsspiel abstempeln!


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