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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Familienspiel, Kartenspiel, Kartenspiel: Musterspiel, Kartenspiel: Ziehen und Ablegen, Kinderspiel, Legespiel, Sammelkartenspiel

Spielmechaniken:
Aufnehmen und Legen, Set sammeln/einlösen, Zuordnen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
15

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 30.12.2011 - von Jörg

Monster-Alarm


Vorwort:

Im Herbst 2011 hat der Coppenrath Verlag bzw. Die Spiegelburg vier neue Kartenspiele veröffentlicht. In vier separaten Videos haben wir euch diese Spiele bereits vorgestellt und möchten nun einzeln und etwas genauer auf die jeweiligen Spiele eingehen.
Mit Monster-Alarm reihen sich etwas andere "Tierchen" in die Spielereihe ein, bei dem der Mechanismus sicherlich nicht neu, aber kindgerecht verpackt wurde. Ob das Spiel Spaß macht, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

Ziel des Spiels:

Die Spieler müssen im Verlauf einer Partie ihre Monsterkarten auslegen und erhalten bei einer 4er Reihe die jeweiligen Monster als Punkte. Das sollten möglichst nur Pluspunkte sein, denn am Ende gewinnt der Spieler, der die meisten Punkte vorweisen kann.

Spielaufbau:

Im Spiel befinden sich 104 Monster-Spielkarten in fünf Farben. Es gibt gelbe und grüne Monster mit „Minuspunkten“, sowie blaue und rote Monster mit „Pluspunkten“. Die lila Monster sind quasi Joker, die als Minus- bzw. Pluspunkt zählen können. Alle Karten werden gemischt und gleichmäßig an die Spieler verteilt. Jeder Spieler bildet aus seinen Karten zwei offen ausliegende Kartenstapel.

Spielablauf:

Ein Spieler beginnt, anschließend geht es reihum. Der Spieler legt eine seiner oberen Karten in die Tischmitte. Im Verlauf der Partie können sich bis zu vier Reihen in den Monsterfarben gelb, grün, blau und rot bilden. Die Monster müssen immer farbig passend in einer Reihe ausliegen. Sobald das vierte Monster in eine Reihe gelegt wird, muss der Spieler diese Karten nehmen und vor sich ablegen. Die positiven und negativen Monster bilden somit zwei weitere Stapel vor den Spielern, einen für Plus- und der andere für Minuspunkte. Die violetten Monster passen sich farblich der Reihe an.

Sobald die letzte Karte ausgespielt wurde, zählt jeder Spieler seine Punkte. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Strategie:

Da alle Kartenstapel der Mitspieler offen ausliegen, kann man schon etwas vorausplanen und abschätzen, welche Reihe ein Mitspieler bekommt. Um allerdings taktisch spielen zu können, sollte man auch über die passenden Karten verfügen. Bei zwei Karten zur Auswahl sind die Möglichkeiten allerdings begrenzt. So stufen wir auch den Strategiefaktor als nicht all zu hoch ein.

Interaktion:

Jeder Spieler entscheidet für sich, welche Karte er auslegen will bzw. muss. Durch die offene Auslage hat man durchaus die Möglichkeit den Mitspieler etwas zu ärgern.

Glück:

Etwas Glück bei der Auslage der Karten, aber auch beim eigenen Zugstapel gehört einfach dazu. Gerade wenn es um das Abräumen der Pluspunkte geht, hofft natürlich jeder auf eine passende Karte. So spielt Glück unabhängig von der Mitspieleranzahl eine durchaus wichtige Rolle

Packungsinhalt:

Wer unsere Testberichte zu den Coppenrath bzw. Spiegelburg Spielen kennt, weiß dass es an diesen Spielen kaum etwas auszusetzen gab, außer, dass sich die Spielschachtel nicht immer gut öffnen ließ. Jetzt fällt auch dieser Kritikpunkt weg, denn diese Kartenserie enthält einen einfachen Kartenschuber. Auch der Preis mit  6,95 Euro ist angemessen.
Die Grafik der Monster gefällt uns und den mitspielenden Kindern ziemlich gut. Die Anleitung ist sehr kurz, so dass bereits nach wenigen Minuten eine Partie beginnen kann.

Spaß:

Betrachtet man den Mechanismus, ist dieser nicht wirklich neu und wurde bereits bei etlichen Kartenspielen verwendet. Das ist den Kindern aber egal und mit den schönen Monstergrafiken macht ihnen das Spiel sehr viel Spaß! Dabei funktionieren Partien zu Zweit genauso gut wie zu Dritt und zu Viert. Die Spielregeln sind schnell verinnerlicht und nur das Zählen der Gesamtpunktzahl am Ende fällt manch einem Kind etwas schwer. So werden auch oft gleich zwei Partien hintereinander gespielt. Trotz hoher Glückfaktoren ergeben sich durchaus Möglichkeiten, bei denen die Kinder etwas überlegen, bevor sie eine Karte ausspielen.


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