Noch nicht angemeldet!   |   Neu Registrieren!   |  
   Passwort vergessen?

Testbericht vom 28.11.2009 - von Jörg

Brain Box - Rund um die Erde


Mit dem Moses Verlag verbinden viele Spieler die Reihe der „Black Stories“. Auch wir berichteten bereits über diese rabenschwarzen Rätsel, die sich keiner entgehen lassen sollte. Mit der BrainBox erscheint in 2009 ein rasantes Gedächtnisspiel für die ganze Familie. Dabei ist das von uns vorgestellte Spiel „Rund um die Erde“ eines von insgesamt drei veröffentlichten Boxen (Stand: Oktober 2009). Neben „Rund um Erde“ gibt es „Dinosaurier“ und „Wilde Tiere“. Für jeden Geschmack ist somit etwas dabei! Ob dieses schnelle Spiel auch hält was es verspricht zeigen wir euch in diesem Test.

Ziel des Spiels:
Spielt man mindestens zu Zweit versucht man innerhalb von 10 Minuten möglichst viele Karten zu bekommen. Spielt man alleine kann man auch eine Zeitvorgabe von 10 Minuten festlegen um zu prüfen wie viele Karten man gewonnen hat.

Spielaufbau:
Öffne die Box, ziehe eine Karte und lege die Sanduhr und den Würfel griffbereit.

Spielablauf:
Nach diesem ausreichenden Satz für den Aufbau folgt nun die Erklärung.

Dabei unterteilen wir den Ablauf in ein Solospiel und eine Runde mit mehr als zwei Spieler!

Ablauf für zwei oder mehr Spieler: Bevor man beginnt legt man ein Zeitfenster fest. 10 Minuten sollten es mindestens sein! Ein Spieler hält bereits die Karte in der Hand und gleichzeitig dreht ein anderer Spieler die Sanduhr um.

Der Spieler mit der Karte hat nun 10 Sekunden Zeit sich die Vorderseite mit Bildern und Begriffen zu merken.

Anschließend gibt er die Karte an einen anderen Spieler weiter und würfelt. Das Würfelergebnis gibt an welche Frage „dieser“ Spieler auf der Rückseite der Karte beantworten muss. Der andere Spieler liest die Frage laut vor und prüft gleichzeitig ob die Antwort stimmt. War die Antwort richtig bekommt der Spieler die Karte. War die Antwort falsch legt man die Karte zurück in die Box. Danach folgt der nächste Spieler.

Wer nach einer bestimmten Zeit die meisten Karten vorweisen kann gewinnt! Bei Gleichstand zieht jeder dieser Spieler erneut eine Karte und muss versuchen alle acht Fragen zu beantworten. Wer hier am meisten Fragen beantworten kann ist endgültig der Sieger.

Ablauf für einen Spieler: Hier dreht der Spieler selbst die Sanduhr um und versucht immer sämtliche (!) acht Fragen auf der Rückseite zu beantworten. Hierzu nimmt man am besten Stift und Papier um sich alle Lösungen zu notieren. Nur wenn man „alle“ Fragen richtig beantwortet darf man die Karte behalten. Ist nur eine Frage falsch wird die Karte zurück in die Box gelegt. Nach einer vorher bestimmten Zeit zählt man wie viele Karten man gewinnen konnte!

Strategie:

Strategie?? Gedächtnisexperten werden sich sicherlich die Bilder mit irgendwelchen Geschichten verknüpfen was innerhalb von 10 Sekunden gar nicht so einfach ist zumal nicht nur Bilder sondern auch Begriffe auf der Vorderseite zu sehen sind. Geschicklichkeit spielt hier auch keine Rolle. Entweder man weiß es oder eben nicht!

Interaktion:

Jeder hat seine eigene Karte und die anderen Spieler sollten möglichst ruhig sein, wenn man innerhalb von 10 Sekunden so viele Informationen aufsaugen muss!

Glück:

Glück gehört in diesem Spiel dazu und oftmals muss man raten. Gerade in einer Solopartie weiß man mit Sicherheit nicht alle Fragen!

Packungsinhalt:

Eine stabile Box und Karten in dickem Pappkarton! Hinzu kommen eine Sanduhr und ein hochwertiger W8. Die 71 Karten sind ausreichend genug (auf lange Sicht!) und auch von guter Qualität. Wer nun erwartet dass man die Anleitung auf ein Papier gedruckt hat liegt falsch. Aufgrund der kurzen Erklärung hat man die Regeln auch auf eine Karte gedruckt! Gute Idee! Das Spiel erhält man für ca. 15 Euro was nicht zu hoch ausfällt, da hier nicht nur junge sondern auch ältere Spieler ihren Spaß haben.

Spaß:

Und damit sind wir auch beim Spaßfaktor! Doch Vorsicht: 10 Sekunden sind nicht sehr viel um sich alles zu merken. Auch bei Kindern ist dieses Zeitfenster sehr knapp, da auch sie nicht alle Bilder und Begriffe kennen. Hier sollte man abhängig von den Spielern (insbesondere dem Alter) einen höheren Zeitrahmen festlegen. Mit 10 Sekunden ist der Schwierigkeitsfaktor zu hoch und die Gefahr besteht dass kein Spieler überhaupt eine Karte bekommt! 30 bis 60 Sekunden haben sich in unseren Runden als ausreichend erwiesen! Was mit einer Frage bei mehr als zwei Spielern noch reibungslos abläuft stellt sich in einer Solopartie als sehr schwer heraus! Alle acht Fragen zu beantworten ist nicht einfach und stellt jeden Spieler vor eine Herausforderung. Das Spiel macht allerdings trotz anfänglichem Frustfaktor Lust auf mehr und aufgrund der kleinen Box hat man das Spiel auch unterwegs gerne dabei! Die einfachen Abläufe sorgen dafür dass Jung und Alt auf Dauer ihren Spaß haben! Hinzu kommt dass gerade Kinder mit den Fragen einiges über die Erde lernen und in Gesprächen mit Erwachsenen weitere Infos erhalten.
Weiter zur Bewertung