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Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Kinderspiel, Kooperatives Spiel

Spielmechaniken:
Würfeln, Sammeln, Zuordnen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
1 bis 3 Spieler

Spielzeit:
10 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 2 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 22.07.2012 - von Jörg

Wo ist mein Futter?


Vorwort:

Mit Blick auf das Alter muss man schon etwas durchatmen, denn solche Spiele, erfordern nicht nur elterliches Beisein sondern auch Geduld. Denn nicht jedes Kind in diesem Alter hat die Lust sich an Regeln zu halten.

Laut Verlag stehen folgende Punkte als Fördergedanke im Mittelpunkt:

>Freies Spiel

>Farben und Formen

>Erkennen und Benennen

>Wir-Gefühl stärken

>Erstes Regelverständnis

Im Fazit werden wir auf die Punkte genauer eingehen.

Ziel des Spiels:

Das Vorwort richtet sich gleich an die Eltern, schließlich sind sie ja auch für das Regelerklären verantwortlich. So werden gleiche weitere Fördergedanken angesprochen in denen auch das Rollenspiel rund um das Thema Bauernhof genannt wird. Denn in diesem kooperativen Sammelspiel müssten die Kinder mit ihren Tieren die Futterkörbe einsammeln und rechtzeitig, bevor es Nacht wird, in den Stall bringen.

Spielaufbau:

Den Spielplan legt man auf den Tisch oder auf den Boden. Den Stall klappt man auf und befestigt diesen in die Raster. Das Dach legt man anschließend darüber. Jeder Spieler nimmt sich ein Tier und stellt es auf die Weide, auf der es abgebildet ist. Die Futterkörbe legt man auf die passenden Spielplanecken und die Strohhaufen mit der Sonnenseite platziert man neben den Spielplan. Den Würfel legt man zur Seite.

Spielablauf:

Das Spiel verläuft im Uhrzeigersinn. Der aktive Spieler würfelt. Wird eine Farbe gewürfelt, zieht man mit dem Tier auf das nächste freie Feld dieser Farbe.
Bei der Sonne darf sich der Spieler das Feld aussuchen und das Tier dort platzieren. Wird das Mond-Symbol gewürfelt, dreht man ein Strohhaufen-Plättchen auf die Nachtseite und mit jedem umgedrehten Haufen wird es dunkler.
Betritt ein Tier eine Weide oder den See und dort ist ein Korb mit dem passenden Futter (Abbildung des Tieres auf der Rückseite), darf man das Plättchen nehmen und vor sich ablegen. Ziel ist es dann den Stall zu erreichen, um das Plättchen dort abzustellen und anschließend sich wieder auf Futtersuche zu begeben. Hat der Spieler den dritten Futterkorb in den Stall gebracht, bleibt das Tier dort stehen. Ist man wieder an der Reihe würfelt man und zieht jetzt mit dem Tier eines Mitspielers, um Plättchen einzusammeln.
Schafft man es gemeinsam, alle Futterkörbe in den Stall zu bringen, bevor man den letzten Strohhaufen umdreht, gewinnt man das Spiel. Dreht man allerdings vorher den letzten Strohhaufen um, ist es Nacht geworden und alle Spieler verlieren.
Weitere kleinere Varianten werden in der Anleitung aufgeführt.

Strategie:

Strategische Möglichkeiten sind insgesamt gesehen nicht vorhanden!

Interaktion:

Die Kinder kommunizieren munter und fröhlich, schließlich will man ja auch gemeinsam gewinnen und gibt dabei auch gerne Hinweis an die anderen. Sofern durch das Spielen ein Rollenspiel zustande kommt, ist der Kommunikationsfaktor natürlich höher! Lediglich durch das Mondsymbol ist etwas Interaktion vorhanden.

Glück:

Der Würfel spielt eine sehr wichtige Rolle und so kann das Spiel auch relativ früh zu Ende sein. Denn all zu viele Möglichkeiten hat man aufgrund der Farbvorgabe nicht.

Packungsinhalt:

Um die 20 Euro kostet das Spiel, in Anbetracht der wieder einmal guten Qualität der Firma Haba stimmt der Preis. Die Figuren sind groß und massiv, was auch auf den kindgerechten großen Würfel zutrifft. Auch der Spielplan fällt recht groß aus und ist liebevoll illustriert. Nur der Bauernhof könnte in den Rastern etwas stabiler stehen.
Die Abläufe hätte man durchaus etwas besser strukturieren können, auch wenn sie relativ kurz abgefasst sind. Etwas fragwürdig erscheint uns die Altersangabe mit 2 Jahre, doch hierzu werden wir uns noch im Bereich Spielspaß äußern.

Spaß:

Nicht jedes Kind in diesem Alter hält sich an die Regeln und auch in diesem Spiel erlebten wir solche Fälle. Das schöne Material und der Stall laden gerade zu ein für ein Rollenspiel. Die Abläufe werden schnell zur Nebensache, denn diese sind für ein 2-jähriges Kind etwas komplex. Da taten sich die etwas älteren Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren doch etwas leichter und hatten dann auch durchaus ihren Spaß. Als Außenstehende kann man schön beobachten, wie gerne die Kinder zusammen spielen und den Ehrgeiz entwickeln, alles vor Einbruch der Dunkelheit zu erledigen. Eine schöne Aufgabe, die auch gerade einmal 15 Minuten andauert. Genug Zeit, in der die Kinder auch konzentriert sind.


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