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Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Familienspiel, Kartenspiel, Abstraktes Spiel, Legespiel, Echtzeit-Gleichzeitig, Knobelspiel, Puzzle, Logikspiel

Spielmechaniken:
Gleichzeitiges Handeln, Plättchen legen, Zeitdruck

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
3.5/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 17.11.2011 - von Jörg

Ubongo: Das Kartenspiel


Vorwort:

Ubongo, Ubongo – Die Erweiterung, Ubongo 3 D und Ubongo Extrem. Den meisten Spielern ist das ursprüngliche Ubongo mit Sicherheit bekannt, in dem jeder Spieler eine Legetafel und 12 Legeteile vor sich ausliegen hat. Die Spieler versuchen innerhalb bestimmter Zeit ihre Tafel mit vorgegebenen Teilen zu belegen und werden dafür mit Edelsteinen belohnt. Die Regeln sind einfach und ein schneller Spieleinstieg ist möglich. Ein lohnenswertes Spie für Jung und Alt!
Cliquenabend stellt euch ein weiteres Spiel der Reihe vor und wie bei vielen Brettspielen mittlerweile üblich, wird irgendwann ein Kartenspiel daraus - Ubongo: Das Kartenspiel. Auch dieses Spiel knüpft an den Mechanismus an und soll für mindestens genau so hohen Spielspaß sorgen. Wir sind sehr gespannt, zumal das ursprüngliche Spiel bei uns nach wie vor sehr beliebt ist.

Ziel des Spiels:

Die Spieler versuchen so schnell wie möglich ihre Karten passend aneinander zu legen, wobei immer genau zwei übereinstimmende Symbolpaare nebeneinander liegen müssen. Nach jeder Runde gibt es dafür Punkte und am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Spielaufbau:

Die 108 Karten mit Vorder- und Rückseite sind für sechs Runden vorgesehen. Die Zahl auf der Karte gibt die Runde vor, so dass die Karten erst einmal entsprechend sortiert werden. Jeder Stapel wird dann gemischt.

Spielablauf:

In der ersten Runde erhält jeder Spieler 9 Karten des 1er Stapels auf die Hand. Übrige Karten des Stapels kommen aus dem Spiel.
Alle Spieler versuchen gleichzeitig so schnell wie möglich 7 ihrer 9 Karten passend aneinanderzulegen. Ein paar Regeln müssen dabei allerdings beachtet werden.

Jeder spielt für sich, so dass die ausliegenden Karten die der Mitspieler nicht berühren dürfen. Hinzu kommt Regel 2, die besagt, dass immer genau zwei übereinstimmende Symbolpaare miteinander verbunden sein müssen. Zuletzt noch Regel 3, die sich aus der Vorherigen ergibt, denn alle Karten eines Spielers müssen zusammenhängend aneinandergelegt werden.

Sobald der erste Spieler 7 seiner 9 Karten passend aneinanderlegt, ruft er Ubongo und die Spielrunde endet sofort. Die Spieler kontrollieren noch einmal ihre ausliegenden Karten. Bei einem Fehler erhält der betreffende Spieler 0 Punkte. Der Spieler, der Ubongo gerufen hat, erhält 10 Punkte, alle anderen Spieler jeweils so viele Punkte, wie sie Karten anlegen konnten. Die Punkte werden auf einem Blatt notiert, bevor man in die nächste Runde übergeht.

Das Spiel endet nach der sechsten Runde. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

Strategie:

Strategische Möglichkeiten gibt es nicht. Ein schneller Blick und vorausschauende Spielweise ist erforderlich, um möglichst schnell 7 passende Karten vor sich auszulegen.

Interaktion:

Die Spieler sind ruhig und konzentriert und da sie sich nicht in die Quere kommen, ist auch hier keine Spur von Interaktion vorhanden.

Glück:

Etwas Glück gehört schon dazu, in Windeseile die passenden Karten auszulegen. Je nach Level braucht man dafür mehr oder weniger Zeit. Mit etwas Spielerfahrung sinkt dieser Faktor und bei erfahrenen Ubongo Spielern liegen die Spieler zeitlich sehr eng zusammen.

Packungsinhalt:

Hinsichtlich des Covers hat man sich am großen Bruder orientiert. Die Anleitung ist übersichtlich und die Kartenqualität entspricht vergleichbarer Kartenspiele. Auch der Preis mit ca. 6 Euro geht in Ordnung.

Spaß:

Wie war das noch mal im Vorwort? Das Spiel Ubongo ist bei uns sehr beliebt. Ja, das stimmt und trotz einer Vielzahl an Spielen greifen wir gerade bei Familienrunden gerne danach.
Kein Vergleich zu diesem Kartenspiel, das sich zu Zweit, zu Dritt und zu Viert genauso langweilig spielt. Spaß sieht etwas anders aus und den hatten wir nicht. Zu eintönig, langweilig und das alleinige vor sich hin spielen war uns dann doch auf Dauer zu doof.
Doch was haben wir erwartet? Ein actionreiches Kartenspiel, in dem alle ihre Karten aneinanderlegen und sich dabei öfters in die Quere kommen? Vielleicht ja, denn diese Abläufe langweilen uns bereits nach der ersten Partie. Und mit jeder weiteren wird es nicht besser.


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