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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Denkspiel, Logikspiel, Reisespiele

Spielmechaniken:
Zuordnen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
1 Spieler

Spielzeit:
ab 5 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 09.01.2012 - von Jörg

Race around the World


Vorwort:

Wenn wir über Denkspiele berichten, kommen immer wieder die gleichen Fragen: Ist das Spiel spannend? Wie lange dauert es, bis man alle Rätsel gelöst hat? Auf beide Fragen wollen wir natürlich auch wieder eingehen, denn so viel sei verraten, es lohnt sich, sich näher mit dem Spiel zu befassen.
Dabei stammt die Spielidee von vier jungen Mädchen im Alter zwischen 11 und 12 Jahren. Das ist aber sicherlich nicht der Grund, warum Race around the world 2011 in Australien einen Preis nach dem anderen absahnte. Denn dieses Spiel oder Puzzle, wie manche es liebevoll nennen, soll wirklich mehr als nur eine Herausforderung bieten.
Nachdem wir in unserem Video bereits auf die Abläufe eingegangen sind, wollen wir euch jetzt auch verraten, ob dieses Spiel auch spielerisch und in Punkto Spielspaß überzeugt.

Ziel des Spiels:

24 Aufgaben mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad gilt es zu lösen. Dabei müssen gekennzeichnete Gebiete durch unterschiedlich verlaufende Routen verbunden werden. Wer schafft es, innerhalb vorgegebener Zeit die einzelnen Rätsel zu lösen?

Spielaufbau:

Der Spieler nimmt sich das Klemmbrett, den abwaschbaren Marker (Stift) und den Radierer (ja, der heißt wirklich so) zu sich. Anschließend wählt er eine Landkarte aus. Dabei empfiehlt es sich mit Nummer 1, den einfachen Gebieten, zu beginnen. Die Landkarte wird am Klemmbrett befestigt und die transparente Folie darüber gelegt.

Spielablauf:

Jede Aufgabe gibt ein Zeitfenster vor, in dem man die Aufgabe lösen muss. Wobei man bei der ersten Aufgabe aus unserer Erfahrung nicht gleich diesen Zeitdruck verspüren sollte und lieber ohne dem Zeitfenster spielt.
Der Spieler wählt eine Start-Stadt, sofern nichts anderes angegeben ist und verbindet alle Städte durch eine geschlossene Linie. Auch hier kann es je nach Aufgabe vereinzelt Anpassungen geben. Der Spieler folgt dabei immer den Wegweisern (Pfeile) und darf sich nur in die angezeigte Richtung bewegen. Die zu besuchenden Orte sind durch rote Quadrate gekennzeichnet. Erreicht man einen solchen Ort, darf man in jede Richtung zum nächsten Quadrat gehen.
Viele Landkarten sind auch mit blauen Quadraten versehen, von welchen aus man in jede Richtung zum nächsten Quadrat gehen darf. Diese Quadrate dürfen öfter besucht werden (im Gegensatz zu den Orten). Die Wege dürfen sich kreuzen und mehrfach genutzt werden. Wer eine Aufgabe schafft, kann gleich zur Nächsten übergehen.

Strategie:

Hat es was mit Strategie zu tun, die Wege und Möglichkeiten zu überschauen oder ist das einfach nur Können? Schön wäre es, denn nicht immer gelingt es uns, die Wege und Ziele in gewünschter Abfolge zu erreichen. Etwas Spielerfahrung ist von Nöten und mit jeder weiteren Aufgabe bekommt man ein Gefühl für die Wegweiser.

Interaktion:

Interaktion spielt keine Rolle.

Glück:

Nicht jeden Ort und auch nicht jedes Ziel erreicht man auf Anhieb. Etwas Glück beim Auswählen des richtigen Ausgangspunktes oder dem jeweiligen Wegweiser gehört dazu.

Packungsinhalt:

Spiele, die eine Folie, einen hierzu passenden Stift und einen Radierer vorweisen, sind uns doch immer etwas suspekt, da man nie weiß, ob die Qualität stimmt. Hält die Folie auf Dauer, schmiert der Stift oder gibt der Radierer irgendwann seinen Geist auf?
Fragen, die wir alle mit „Nein“ beantworten können und das nach etlichen Spielpartien. Der Radierer wird zwar irgendwann leicht rötlich, wischt aber „fast“ genauso gut wie beim ersten Mal. Das Klemmbrett ist geradezu ideal, zumal dort auch die Anleitung abgedruckt wurde. Das Cover wirkt mit den orangenen Tönen etwas seltsam und man weiß erst einmal überhaupt nicht, was hier auf einen wartet. Preislich ist das Spiel der Hammer, denn ca. 15 Euro dafür zu verlangen, ist recht günstig! Schade nur, dass kein Lösungsheft beigefügt wurde, denn die Aufgaben haben es ganz schön in sich.

Spaß:

Wer erinnert sich noch an unsere Fragen aus dem Vorwort? Wir geben hierzu jetzt die passenden Antworten: Spannend ist das Spiel auf jeden Fall und auch wenn nur 24 Aufgaben hinterlegt sind, benötigt man für die erste Aufgabe bei mehreren Anläufen durchaus 40 bis 60 Minuten. Spielt man auf Zeit, ist es natürlich noch nervenaufreibender. Rechnet man jetzt dieses Zeitfenster auf 24 Aufgaben hoch, beträgt die Spielzeit mindestens 20 Stunden, wenn nicht noch länger, denn diese Zeitangabe haben wir bei noch übrigen ungelösten Aufgaben schon längst überschritten.
Fesselnd, aber zum Teil auch frustrierend ebnet man sich den Weg durch die einzelnen Aufgaben und glaubt zum Teil schon, dass es hier gar keine Lösung gibt. So beschäftigt man sich oft nur mit einer Aufgabe und das über einen längeren Zeitraum. Dabei sind junge, aber auch ältere Spieler sehr von diesem simplen Spielprinzip angetan, was dank sehr gutem Material auch möglich ist. Ein Spaß, der lange Zeit anhält.


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