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Testbericht vom 31.05.2012 - von Jörg

1000 und ein Schatz




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
10 -15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 5 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 1 Bewertungen



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regelerklaerung vom 31.01.2012

Video: Spielvorstellung 1000 und ein Schatz (Haba) - Essen 2011

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort:

Taktische Überlegungen, Vorausschauendes Denken und Spielspaß für die ganze Familie. All das soll 1000 und ein Schatz bieten, inkl. einer Einstiegsvariante für jüngere Spieler.
Wir haben uns das Spiel, welches im Jahr 2011 auf der Empfehlungsliste zum Kinderspiel des Jahres aufgelistet wurde, einmal näher angeschaut.

Ziel des Spiels:

Ali Baba und seine Freunde haben die geheime Schatzhöhle der 40 Räuber entdeckt. Glänzendes Gold und Edelsteine befinden sich in der Höhle und jeder will so viel wie möglich davon haben. Gleichzeitig nähern sich bereits die Räuber in der Ferne, so dass man möglichst viele Schätze in kurzer Zeit erbeuten will.

Spielaufbau:

Den Spielplan legt man in die Tischmitte und den Räuberhauptmann stellt man auf das Räuberzelt. Die Höhlenkarten werden mit den 19 Karten des Höhleneingangs aussortiert und umgedreht auf die vorgesehenen Felder platziert. Die restlichen Höhlenkarten werden gemischt und verdeckt neben den Spielplan gestapelt. Jeder Spieler wählt eine Holzfigur und stellt diese auf eine beliebige Höhlenkarte des Spielplans. Den Würfel benötigt man lediglich für die Variante, zu der wir später kommen.

Spielablauf:

Es wird reihum im Uhrzeigersinn gespielt. Der aktive Spieler zählt zuerst einmal, wie viele Schätze auf seiner Figur stehen. Entsprechend dem Wert bewegt er seine Figur auf den Höhlenkarten weiter.

Folgende Regeln müssen dabei beachtet werden:

>Die Figur darf nur waagrecht oder senkrecht ziehen.
>Auf jeder Höhlenkarte darf nur eine Figur stehen.
>Felder, auf denen Figuren stehen, dürfen übersprungen werden (Feld zählt dabei mit).
>Jedes Feld darf in einem Zug nur einmal betreten werden.
>Höhlenwände darf man nicht überspringen.
>Kann man seine Figur nicht bewegen, hilft einem der Flaschengeist und so platziert man die Figur einfach auf ein freies Feld innerhalb der Höhle.
>Verlässt man die Höhle, verfallen restliche Laufpunkte und man darf diese nicht wieder betreten.

Schätze bekommt man durch das Verlassen eines Feldes. Diese Karte nimmt man und legt sie vor sich ab. Anschließend zieht man eine Karte vom Nachziehstapel und legt sie offen und in beliebiger Ausrichtung an die leere Stelle in der Höhle.
Einige Karten zeigen außer den Schätzen auch den Kopf des Räuberhauptmanns an. Somit muss diese Figur um ein Feld in Richtung Höhleneingang gezogen werden.

Das Spiel endet, wenn der letzte Spieler zurück zum Höhleneingang gelangt ist oder der Räuberhauptmann am Höhleneingang ankommt. Ist zu diesem Zeitpunkt noch eine Figur in der Höhle, verliert sie sofort alle Schätze und dieser Spieler scheidet aus dem Spiel aus.
Spieler, welche rechtzeitig aus der Höhle gekommen sind zählen ihre Schätze auf den gesammelten Karten. Der Spieler mit den meisten Schätzen gewinnt.

Variante für Jüngere:
Vor jedem Spielzug wird gewürfelt und der Spieler setzt seine Figur entsprechend der gewürfelten Punkte weiter. Die Höhle muss man zudem nicht verlassen, so dass das Spiel erst endet, wenn der Räuberhauptmann die Höhle erreicht. Der Spieler mit den meisten Schätzen gewinnt.

Strategie:

Die Gier der Spieler ist doch manchmal etwas groß. Oft bleiben einige Spieler so lange wie möglich in der Höhle und ärgern sich, wenn der Räuber dann schneller war und alle Schätze verloren sind.
Natürlich versucht jeder Spieler die hochwertigen Schätze anzusteuern und manch ein Spieler/Kind plant im Kopf sogar schon seinen nächsten Zug. Gerade bei voller Spielerbesetzung ändert sich aber regelmäßig die Auslage, so dass Wege verbaut werden oder neue Wegen entstehen.
Durch einen Blick auf den Mitspieler und deren Schätze kann man teilweise auch erahnen, ob man zum Gewinnen noch Schätze benötigt oder doch lieber rechtzeitig den Ausgang nimmt.

Interaktion:

Der Interaktionsfaktor ist hoch, zumal sich die Spieler ständig im Wege stehen und man immer wieder neue (Aus)-Wege suchen muss.

Glück:

Der Glücksfaktor ist insgesamt gesehen gering, da die Spieler mit ihren Figuren immer Felder belegen können.
Allerdings hofft man natürlich auf attraktive Schatzfelder und der Möglichkeit, gleich im nächsten Zug clever ziehen zu können. Durch das ständige Nachziehen weiß man auch nie, welches Plättchen auf das freie Feld gelegt wird.

Packungsinhalt:

Grafisch gefällt uns das Spiel nicht, denn Figuren, Karten und der Spielplan hätte man durchaus etwas attraktiver gestalten können. Wie immer … Geschmacksache!
Dagegen ist das Spielmaterial Top und auch der Preis mit 15 Euro überzeugt.
Die Anleitung erklärt die Abläufe recht schnell, wobei man die Funktion des Flaschengeistes vielleicht etwas besser beschreiben müsste. Einige Eltern in unserem Spielekreis hatten damit Probleme.

Spaß:

Etwas Taktik durch das Vorausplanen des nächsten Zuges ist vorhanden und das gefällt zumindest den Kindern ab 6 Jahre wirklich gut. Jüngere Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren sind doch eher auf den aktuellen Zug fixiert. Die Gier nach vielen Schätzen ist groß, so dass gerade Erwachsene am Tisch ihre spielenden Kinder gegen Ende auf das nahende Spielende hinweisen müssen. Denn wer am Ende mit leeren Händen dasteht ist doch sehr frustriert.
Spannend verläuft dabei jede Partie und gerade der Blick auf den Räuber macht einige Kinder ganz zappelig, so dass die Aufregung in manchen Partien deutlich spürbar ist.

s Meinung:

Um es gleich vorweg zu sagen: Dieses Spiel steht zurecht auf der Empfehlungsliste zum Kinderspiel des Jahres 2011. Zwar gefällt nicht jedem die Grafik, doch spielerisch verspricht es mit oder ohne Variante spannende Partien von Anfang bis Ende.
Das Sammeln von Schätzen kennt keine Grenzen, wobei man den Räuber nie aus den Augen verlieren sollte. Die im Vorwort angesprochenen Faktoren werden zu 100% erfüllt und gerade Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren hatten in unseren Runden am meisten Spaß!

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

Vielen Dank an Haba für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

STRATEGIE
5 von 10
Nicht zu gierig sein!
INTERAKTION
7 von 10
Ständig stehen gerade in voller Spielbesetzung einem Mitspieler absichtlich oder unabsichtlich im Weg!
GLÜCK
3 von 10
Möglichkeiten hat ein Spieler immer!
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Es gab schon schönere Illustrationen!
SPAß
7 von 10
Spannend und das auf Dauer!
GESAMT-
WERTUNG:
7/10
Schätze sammeln und dabei das drohende Ziel nicht aus den Augen verlieren. Attraktive und spannende Partien sind garantiert.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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