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Details


Autoren:
Verlag/Autoren/Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
1997

Anzahl der Spieler:
3 bis 5 Spieler

Spielzeit:
ca. 50 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 01.11.2005 - von Redaktion

Bohnanza - Ich glaub es hackt!



Ein Spiel rund um Bohnen: Brechbohnen, Rote Bohnen, Saubohnen, Blaue Bohnen, Gartenbohnen, Augenbohnen und Feuerbohnen. (Das interessante daran ist, jede dieser Bohnensorten gibt es tatsächlich.) Klingt erstmal langweilig, aber weit gefehlt! Es fängt schon bei den Karten für die einzelnen Bohnensorten an die wirklich kreativ und spaßig umgesetzt sind, so lehnt z. B. die Brechbohne an einen Laternenpfahl und muss sich übergeben oder die Blaue Bohne ist ein Sheriff im Wilden Westen. Ziel des Spiels ist es möglichst viele Bohnentaler zu ernten. So, und wie mache ich das jetzt am besten?! Zu Beginn erhält jeder der drei bis fünf Spieler fünf Karten deren Reihenfolge er nicht verändern darf und jeder hat zwei bebaubare Bohnenfelder, ein drittes kann man sich im Laufe des Spiels für 3 Bohnentaler dazu kaufen. Der Startspieler muss jetzt die erste Bohne von seiner Hand auf sein erstes Bohnenfeld legen, die zweite darf bei Wunsch abgelegt werden. Anschließend zieht er zwei Karten vom Nachziehstapel und legt sie offen auf den Tisch. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: entweder benötigt Spieler Nummer eins die eben gezogenen Bohnen selbst oder er versucht sie seinen Mitspielern im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen. Wenn keiner der anderen Mitspieler diese Bohnen möchte, muss man die Karte anbauen. Beim ersten Zug ist das noch nicht schlimm. Ungeschickt ist das aber, wenn man seine Bohnenfelder schon schön weit gebracht hat und nur noch eine Bohne fehlt um die höchst mögliche Anzahl an Talern zu bekommen und man dann aber Anbauen muss nur weil man die Bohnen in der Mitte nicht losgeworden ist. Also ist handeln und feilschen, wenn es nicht anders geht sogar verschenken angesagt. Meistens werden die Bohnen von einem der Mitspieler gebraucht und dieser gibt mehr oder weniger freiwillig dann auch als Tausch eine Bohne heraus die man selbst anbaut. Zum Beispiel wurden eine Augenbohne und eine Blaue Bohne aufgedeckt, man selbst sammelt die Augenbohnen braucht aber die Blaue Bohne nicht. Also bietet man sie zum Tausch an. Spieler B sammelt Blaue Bohnen und bietet zum Tausch eine Augenbohne an. Am besten ist es natürlich wenn Spieler C dann die Karte unbedingt haben möchte und dafür zwei Augenbohnen zum Tausch anbietet. Natürlich kann es auch sein, dass Spieler B und C zwar Blaue Bohnen sammeln aber nichts zum Tauschen haben. Also muss man entscheiden ob man sie einem der beiden schenkt oder eins seiner Bohnenfelder abbaut und die Blauen Bohnen von da ab selbst sammelt. Dies bietet sich an, wenn man noch mehr davon in seinen Handkarten hat. Achtung! Es kann immer nur der Spieler Karten von seinen Handkarten zum Tausch anbieten der auch an der Reihe ist! Wurden die Bohnen in der Mitte angebaut und vielleicht auch noch die eine oder andere Bohne die man auf der Hand hatte und loswerden wollte getauscht, werden vom Nachziehstapel die Handkarten wieder auf fünf aufgestockt. Handkarten werden beispielsweise getauscht wenn man eine Bohne die man gar nicht braucht aber im nächsten Zug anbauen muss, weil es die erste Karte ist, weg haben will. Hat ein Spieler seinen Zug beendet ist der nächste an der Reihe. Das Spiel endet, wenn der Nachziehstapel dreimal gemischt und aufgebraucht wurde. Von jeder Bohnensorte gibt es eine bestimmte Anzahl. Zum Beispiel die Garten- und die Blaue Bohne. Von den Gartenbohnen gibt es im ganzen Spiel nur sechs im ganzen Spiel, im Gegensatz dazu ist die blaue Bohne mit zwanzig Karten sehr oft vertreten. Wie im wahren Leben bringen die raren Bohnen nicht unbedingt mehr, aber immerhin schneller Bohnentaler. Das ergibt sich im Laufe des Spiels. Das Spiel ist für drei bis fünf Mitspieler ab zwölf Jahren und dauert ungefähr 45 Minuten, je nachdem wie viele Mitspieler es sind. Bohnanza wurde in die Auswahlliste für das Spiel des Jahres aufgenommen und hat den Preis für das beste Kartenspiel 1997 von Fairplay gewonnen. Aufgrund der großen Beliebtheit ist die Erweiterungsflut groß. Diese bestehen dann aus neuen Bohnen wie z.B. der neurotischen Kaffeebohne oder der zart schmelzenden Kakaobohne. Außerdem bringt jede Erweiterung neben den zusätzlichen Bohnen auch noch neue Varianten und ausgeklügelte Aufgaben um an mehr Bohnentaler zu gelangen. Allerdings sind alle bis auf eine Erweiterung nur mit dem Basisspiel spielbar. Auch am Preis – Leistungsverhältnis gibt es nichts aus zu setzten. Die Spiele liegen mit fünf bis acht Euro deutlich an der unteren Preisgrenze und bieten dafür eine Menge Spaß fürs Geld.

Strategie:


Interaktion:


Glück:


Packungsinhalt:


Spaß:


Meinung der :

Vorsicht Suchtgefahr!!! Bohnanza gehört schnell zum Pflichtspiel eines jeden Spieleabends.
Ein Spiel für alle Altersklassen ab zwölf Jahren bei dem der Spaß fast schon garantiert ist.
Für alle, die gerne viel denken und sich Strategie wünschen ist Bohnanza nichts und auch pure Glücksspieler werden keine Freude daran haben. Bohnanza ist weder das eine noch das andere, sondern eine gekonnte Mischung aus
allem.

Katharina Tomaszewski für cliquenabend.de

STRATEGIE
6 von 10
Vorausplanen ist wichtig.
INTERAKTION
7 von 10
Tauschen und Handeln sorgt für viel Interaktion.
GLÜCK
5 von 10
Ganz ohne Glück geht es nicht.
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Lustig designte Spielkarten
SPAß
9 von 10
hier ist der Spaß schon vorprogrammiert
GESAMT-
WERTUNG:
8/10
"Ein gelungenes Spiel bei dem der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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Nachricht von 12:06 Uhr, Mario, - Kommentare

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