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Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2002

Anzahl der Spieler:
2 bis 6 Spieler

Spielzeit:
ca. 20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 09.03.2005 - von

Biberbande - Immer auf die Kleinen



Abtauchen und Verwirrung stiften, das ist es was kleine haarige Tiere mit großen Zähnen lieben. Nur ganz, ganz selten sieht man sie unter ihren Karten hervoschielen. Hier muss man tierisch vorsichtig sein, dass man nicht den Überblick verliert, sonst gerät einem noch eine gemeine Wasserratte in den Haushalt und die will ja nun wirklich keiner. AMIGOS Biberbande ist ein Kartenspiel für zwei bis sechs Spieler ab sechs Jahren. Die 66 Spielkarten beinhalten 45 Zahlenkarten von null bis 9. Schon an den Bildern auf den Karten ist leicht zu erkennen welche hier die guten sind. Währedn unser freundlicher kleiner Nager bei Karte nummer neun von der bösen Wasserratte platt gesessen wird, kann er sie bei Nummer fünf schon frech am Schwanz ziehen und fletzt auf der Null nur noch lässig in einem großen breiten Holzstuhl, völlig ohne Rattenplage. Die Regeln sind schnell erklärt, die Karten werden gemischt und jeder Spieler bekommt vier davon VERDECKT in einer Reihe, vor sich auf den Tisch gelegt. Hierbei ist es wichtig, dass er nur die beiden äußeren Karten angeschauen darf. Nach einem kurzen Blick werden sie wieder verdeckt zurück auf ihren Platz gelegt. Die Werte seiner Karten muss sich nun jeder Spieler merken. Eine Karten des Nachschubstapels wird umgedreht und das lustige Rattenjagen kann beginnen. Ziel des Spiels ist es nun die kleineste Summe unter seinen vier verdeckten Karten zu sammeln. Hierbei sollte nicht nur darauf geachtet werden, dass die Zahlen so niedrig wie möglich sein müssen, sondern auch, dass keine Sonderkarten mehr unter ihnen sind, denn diese können einen am Spielende teuer zu stehen kommen. Nachdem jeder Spieler seine äußeren beiden Karten betrachtet hat kann es los gehen. Der Spieler beginnt indem er entweder die offen ausliegende (in den nächsten Runden immer die oberste Karte) vom Ablagestapel oder eine neue verdeckte auf die Hand nimmt. Diese kann er nun gegen eine seiner verdeckt ausliegenden Karten tauschen oder sie einfach wegwerfen. Außer den Zahlenkarten sind auch noch diverse Sonderkarten im Spiel. Hier darf entweder ein Blick unter eine der vier eigenen Karten geworfen werden, eine eigene Karte blind mit einer anderen eines Mitspielers blind vertauscht werden oder auch bei Belieben zwei Nachschubkarten gezogen werden. Jetzt geht es Reih um, bis einer der Mitspieler denkt, dass er nun die bestmögliche Kombination an Karten vor sich liegen hat. Ist dies der Fall klopft er und leitet somit die letzte Runde ein. Jeder darf nun noch einmal seinen Zug ausführen, bis die Runde wieder beim Klopfenden angekommen ist. Nun dürfen die Karten umgedreht und gewertet werden. Hierbei Alle addiert man die vier ausliegenden Zahlen und notiert sie auf dem Spielblock. Hat ein Spieler ungeschickter Weise noch eine Sonderkarte unter seinen Karten liegen muss er diese gegen die oberste Karte vom Nachschubstabel austauschen, um diese dann zu seiner Wertung zu addieren.

Strategie:

Strategie ist bei Biberbande kaum gefragt, das Spiel wird hauptsächlich durch Glück bestimmt. Lediglich in der letzten Runde, das heißt, wenn schon einer der Mitspieler geklopft hat, kann noch mit (hoffentlich dann gezogenen) Sonderkarten taktiert werden. Das war es aber auch schon an Taktik. Ein gutes Gedächtnis ist beim Nagerspiel auf jeden Fall hilfreich.

Interaktion:

Interaktion und Kommunikation kommen bei Biberbande zu kurz. Hier spielt jeder für sich. Es gilt sich lediglich zu merken wo die Mitspieler ihre (vermutlich) guten Karten plazieren, damit man sie ihnen mit der richtigen Sonderkarte stibitzen kann. Das spätere Ausschimpfen kann wohl kaum als Kommunikation gewertet werden.

Glück:

Der Glücksfaktor ist der entscheidende Faktor bei unseren kleinen Nagern. Nur wer schnell die richtig niedrigen Karten zieht und diese dann auch noch geschickt plaziert kann im Endeffekt gewinnen.

Packungsinhalt:

Die Biberbande besteht aus 66 süßen Karten, die lustig designt ein echter Hingucker sind. Außerdem hat man einen passenden Notizblock beigefügt. Hier können schnell und ohne vorheriges Linienziehen alle Mitspieler eingetragen und deren Punkte notiert werden. Als Vorgabe sind auf dem Block sechs Spielrunden bis zur endgültige Wertung angegeben. Diese Vorgabe ist sinnvoll, da es gerade bei Glücksspielen sinnvoll ist mehrere Runden zu spielen um relativ fair einen Gewinner ermitteln zu können.

Spaß:

Die lustigen Karten führen hier leicht zum Spielvergnügen. Jeder Glücksspielfan kommt voll auf seine Kosten. Zudem ist es einfach urkomisch, wenn man mal wieder völlig den Überblick verloren hat, was eigentlich gerade wo liegt und so versehentlich die 0 für eine 3 wegtauscht.

Meinung der :

Biberbande ist ein lustiges, kurzweiliges Game für die ganze Familie. Hier müssen nicht erst lang Regeln gewälzt werden. der Einstieg ist schnell gefunden und es kann los gehen. Von großem Vorteil ist, dass es auch mit nur zwei Spielern ohne Probleme gespielt werden kann.

STRATEGIE
1 von 10
Taktieren ist nur mit viel Glück möglich
INTERAKTION
1 von 10
jeder spielt für sich
GLÜCK
10 von 10
pures Glück ist gefragt und ein bisschen Gedächtnis
PACKUNGSINHALT
8 von 10
niedliche Karten, stabiele Box, Block
SPAß
6 von 10
schneller Nagerspaß für Zwischendurch
GESAMT-
WERTUNG:
6/10
"kurzweiliges Kartenvergnügen für die ganze Familie"
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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