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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Deduktion, Kartenspiel, Partyspiel, Tiere & Pflanzen

Spielmechaniken:
Logik, Kommunikation, , Geschichten erzählen

Release:
2009

Anzahl der Spieler:
2 bis 15 Spieler

Spielzeit:
5 - X Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 1 Bewertungen



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Selbe Spielefamilie

Testbericht vom 12.09.2010 - von Jörg

Yellow Stories


Haben wir schon alle Farben durch? Nein, gelb fehlt noch und ob weitere Farben folgen ist wohl noch offen! Zu diesem Entschluss könnte man kommen wenn man sich das neuste Exemplar der story-Reihe anschaut: yellow stories! Warum sollte man aber auch nicht weitere stories produzieren wenn das Ratepublikum danach fragt! Mit yellow stories stehen 50 glutheiße Rätsel aus Wüste und Prärie im Vordergrund. Ob diese Geschichten für „wachsame Adleraugen“ amüsant, witzig und interessant zusammengestellt wurden erfahrt ihr im folgenden Bericht.

Ziel des Spiels:
Die Lösung liegt so nahe und das ist auch das Ziel des Spieles. Mithilfe der Erklärung müssen die Spieler des Rätsels Lösung finden.

Spielaufbau:
Der Häuptling ist der Spieler welche eine der 50 Karten zieht und das Rätsel auf der Vorderseite vorliest. Zuvor und/oder nach dem Vorlesen zeigt er den Mitspielern die Abbildung. Die Lösung (die natürlich nicht vorgelesen wird) steht auf der Rückseite und diese behält der Häuptling für sich. Vor Spielbeginn sollte man auf die Symbole auf den Karten achten. 15 Rätsel sind mit einem kleinen Häuptling abgebildet. Diese Rätsel sind etwas schwieriger als die Restlichen. Manche Rätsel (Symbol eines Buches) weisen auf bekannte Erzählungen hin.

Spielablauf:
Die Mitspieler, sozusagen das Ratevolk, stellt dem Häuptling Fragen um der Lösung einen Schritt näher zu kommen. Die Fragen müssen so gestellt werden dass der Häuptling sie nur mit JA oder NEIN beantworten kann. Hat ein oder mehr Spieler die Lösung liest der Häuptling nun die ganze Lösung mit einer kurzen Ergänzung vor.

Strategie:

Da einige Rätsel nicht so einfach sind sollten einige Begriffe wie Nomaden und Fata Morgana gemäß Anleitung allen Spieler vor Spielbeginn vorgelesen und erklärt werden. Nach diesem Schritt und vielleicht der Erfahrung vorheriger stories kann das Raten beginnen. Bei einigen Rätseln sollte man genau zuhören und/oder das Bild genau betrachten. Ca. 50% der Rätsel lassen sich bereits nach den ersten Worten des Häuptlings (ansatzweise) lösen. Bleiben noch 50% übrig und den Spielern und Kindern fiel es zum Teil schon schwer auf den Lösungsweg zu kommen. Mit einigen Hinweisen sollte allerdings auch dann die Lösung gefunden werden.

Interaktion:

Die Spieler versuchen gemeinsam die Lösung zu finden und die kennt bekanntlich nur der Häuptling. Wie bei allen stories ist der Kommunikationsfaktor hoch, da die Spieler ohne zu Fragen auch nicht die Lösung herausbekommen.

Glück:

Mit etwas Glück findet man sehr schnell die Lösung. Bei einigen Rätseln ist dies allerdings nicht so einfach und man ist auf die Hilfe des Häuptlings angewiesen.

Packungsinhalt:

Gleiche Verpackung, andere Farbe! Wer Black Stories kennt (wir hoffen doch jeder, ansonsten sollte man sich diesen Test oder das Video einmal ansehen) wird bei yellow Stories schnell feststellen, dass sich hier nur der Name und die Farbe ändern! Die Karten sind groß und stabil und auch in Kinderhänden gut aufgehoben. Die Anleitung ist wohl eher nur ein Infobericht, da die Regeln sehr einfach sind. Schön finden wir, dass man auch in dieser storie-Reihe (wie auch bei den anderen) etwas über die Autorin Andrea Köhrsen erfährt. Die Illustrationen sind einfach und völlig ausreichend um dem Ratevolk etwas Hilfe zu geben. Für einen Preis von ca. 9 Euro erhält man das Spiel im Handel was aus unserer Sicht auch angemessen ist. Auch die anderen stories liegen in diesem Preissegment.

Spaß:

Braucht man die yellow stories? Gute Frage! Stellt sich nur die anschließende Frage ob man bereits „stories“ besitzt? Einige der Black Stories haben sicherlich viele Erwachsene und für Kinder und Jugendliche gibt es die farbigen stories mit unterschiedlichen Themen die auch diesem Alter entsprechen. Bei yellow stories stehen die Indianer, Cowboys, Goldgräber und andere Personen im Vordergrund, so dass man hier ein weiteres Themengebiet abdeckt. Die Interessierten haben nun mit dieser Reihe ein weiteres Gebiet und die Qual der Wahl für welche Reihe sie sich entscheiden. Mit 50 Karten hält der Rätselspaß lange an und preislich kann man, wie zuvor auch, nicht meckern. Gerade unterwegs im Zug oder im Auto sorgen die Rätsel für Aufmerksamkeit und Spaß!
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