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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Deduktion, Kooperatives Spiel, Logikspiel, Partyspiel

Spielmechaniken:
, Kommunikation, Kooperatives Spielen, Logik, Geschichten erzählen, Optimieren, Teambildung, Szenische Darstellung, Verschiedene Spielereigenschaften, Zuordnen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
6 bis 25 Spieler

Spielzeit:
30 - 60 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
7.7/10 bei 3 Bewertungen



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Selbe Spielefamilie

Testbericht vom 23.09.2012 - von Heiko

Das letzte Bankett


Vorwort:

Das letzte Bankett und andere höfische Intrigen ist ein interaktives Gruppenspiel für 6 bis 25 Spieler. Es kann somit super in großen Runden gespielt werden. Die Spieler teilen sich dabei in unterschiedlichen Gruppen auf und versuchen ihr Spielziel zu erreichen. Ich werde die Regeln anhand des Basisspieles beispielhaft erklären.

Ziel des Spiels:

Im Grunde versucht jede Fraktion ihr vorher bekanntgegebenes Spielziel (variiert je nach Szenario) zu erreichen.
Im Basisspiel sind die Spielziele wie folgt:

Für den König und seine Getreuen: Sie müssen das Attentat auf den König verhindern und Attentäter mit Vetomarkern markieren.

Für die Fraktionen: Der Attentäter mit Dolch oder Gift muss am Ende einer Spielrunde neben dem König platziert sein, um sein Vorhaben ausführen zu können.

Spielaufbau:

Als Erstes werden die Fraktionen gebildet und jeder nimmt sich entsprechend eine Charakterkarte. Diese Charaktere versucht man nun bestmöglich wieder zu geben. Mit all ihren Vorzügen oder Macken. Ein Charakter kann launisch, wortgewandt, eifrig oder vieles mehr sein. Dies versucht man dann im Spiel umzusetzen. Jede Fraktion macht jetzt unter sich aus, wer von ihnen der Attentäter sein wird. Dieser bekommt nun das Gift bzw. den Dolch. Die Tatwaffe wird darauf von der Person zum Beispiel in der Hosentasche versteckt. Man sollte außerdem noch versuchen eine Strategie in der Gruppe zu entwickeln um sein Ziel zu erreichen.

Spielablauf:

  1. Auf ein Zeichen des Königs stellen sich nun alle Spieler hinter einen freien Platz in der Runde auf. Der König kann sich beispielsweise strategisch platzieren wo er möchte und ggf. einen anderen Spieler vertreiben. Dieser muss sich dann hinter einen anderen freien Platz begeben.
  2. Nun müssen sich die Spieler an Hand ihres Charakters dem König vorstellen.
  3. Nach dem dies geschehen ist, gibt der König sein Zepter nach rechts oder links in die Runde weiter. Dem entsprechend legt er die Laufrichtung fest.
  4. Der erste Charakter ist an der Reihe und kann eine der beiden Aktionen auf seiner Karte ausführen oder eine Gunst vom König fordern. Er kann aber auch nichts machen. In allen Fällen setzt er sich danach hin egal wo er sich dann befindet und gibt das Zepter an den nächsten weiter (in der Laufrichtung die der König bestimmt hat). Nicht alle Charaktere können auch eine Gunst vom König einfordern. Wenn der König nicht gewillt ist diese zu gewähren, kann er einen Vetomarker opfern und diese somit verweigern.

Wird mit der Menüregel gespielt gibt es nur zwei Wahlmöglichkeiten. Diese Menüaktion auszuführen oder nichts zu machen.

Ist der König an der Reihe, kann er zusätzlich in Beratung mit seiner Königen Spieler verdächtigen, die Attentäter zu sein und ihnen Vetomarker geben.

  1. Sind alle Spieler an der Reihe gewesen (kein Spieler steht mehr), kommt es zu Wertung. Für jeden richtig entlarvten Attentäter erhalten der König und die Königin je einen Punkt. Ist der Mordversuch gelungen erhält diese Fraktion einen Punkt

Strategie:

Die Strategie bei diesem Szenario sollte lauten den Attentäter so versteckt wie möglich zu halten. Von Vorteil ist es unter anderem wenn man Mitglieder seine Fraktion hinter den König in Laufrichtung bekommt. Das heißt, dass der König im besten Fall schon an der Reihe war wenn noch Mitglieder ihren Zug haben. Sonst passiert es vielleicht sogar, dass der König sich im letzten Moment umsetzt und die ganze Strategie umsonst war.

Was sich bei uns aus der Sicht des Königs bewährt hat ist, seine Getreuen und sich ebenfalls so spät wie möglich (als bestes als letzter) an seinen Zug zu kommen. Eine andere Strategie war seine Getreuen um sich zu scharen das kein anderer mehr neben dem König Platz nehmen kann. Das funktioniert aber auch nur, wenn man möglichst spät an die Reihe kommt.

Beim ersten Spiel ist es eh erst einmal ein ausprobieren und schauen wie alles funktioniert. Dort sollte man auch am besten nur mal mit der Menüregel spielen und den Mechanismus des Spieles kennen lernen.

Interaktion:

Wenn man am Zuge war kann es sein, dass man bis zum Ende der Partie (wenn man mit der Menüvariante spielt) nicht mehr involviert wird. Bei der Fortgeschrittenen Variante sieht es dann eher anders aus, da hier Aktionen vorkommen, in der sehr viele beteiligt sind, auch wenn man schon an der Reihe war.

Glück:

Glückselement gibt es bei dem Spiel eigentlich keine, soweit man die Gegenspieler nicht als Glückselemente bezeichnet. Die Spieler haben alles selber in der Hand…..oder führt uns die andere Fraktion doch an der Nase herum?
 

Packungsinhalt:

Das letzte Bankett kostet zwischen 28€ und 30€. Die Schachtel ist gefüllt mit 25 schönen Charakter Karten aus dicker Pappe auf der alles darauf steht was für meine Person wichtig ist. Es ist ein Berg von dicken Pappkärtchen enthalten, welche verschiedenen Wappen der Fraktionen darstellen. Mitgeliefert werden auch einige weiße Schnüre um die Wappen um den Hals, wie eine Kette oder Anhänger, tragen zu können. Ansonsten sind noch viele verschiedene zusätzliche Plättchen wie Zepter, Dolch, Truhe, Ring usw. mit enthalten. Also wie angesprochen, aus dicker Pappe und wunder schön illustriert.
 

Spaß:

In den ersten Runden ist es eher ein ausprobieren und kennenlernen des Spiels. Spätestens nach der dritten Partie hat es jeder verstanden. Als wir dann die Fortgeschrittenen Variante gespielt haben war es kein Vergleich mehr zum Menüregelspiel. Da es auch noch verschiedene Szenarien gibt und nicht immer dieselbe Siegbedingung gilt, kommt immer was Neues ins Spiel. Umso mehr Mitspieler, desto länger geht das Spiel auch. Ein Spieler sollte die Regeln und das Szenario auf jeden Fall beherrschen, da bei einer größeren Gruppe bei ständigem Regel nachlesen leicht eine Unruhe entstehen kann.
 


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