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Testbericht vom 14.11.2017 - von Jörg

Das Syndikat (ehemals: Grifters)




Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2016

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 14 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 1 Bewertungen



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vorstellung vom 04.06.2017

Vorstellung: Das Syndikat (HDS / asmodee)

Kurze Werbepause :-) noch 15 Sekunden

Vorwort

Der Verlag Indie Boards and Cards hatte bereits in der Vergangenheit immer den einen oder anderen kleinen Schatz an Kartenspiele zu bieten, so dass ich mir immer wieder gerne die Neuheiten des Verlags (über Heidelberger Spieleverlag bzw. asmodee) anschaue.

Das Cover und der Titel sind vielversprechend und mit Blick auf die doch kurze Anleitung erwarte ich ein knackiges Kartenspiel mit toller Thematik.

Spielablauf:

Chaos in der Gesellschaft, Widerstand und Verbrechen. Hierbei arbeitet das Syndikat am Rande der Gesellschaft und die Spieler nehmen jeweils die Rolle eines Unterweltbosses ein. Zuerst einmal muss eine kriminelle Organisation aufgebaut werden bevor man mit seinen Spezialisten agiert und Geld von Mitspieler bzw. vom Pool des Megakonzerns zu nehmen. Zudem geben Aufträge weiteres Geld, so dass am Ende der Spieler mit dem meisten Geld gewinnt.

Zu Beginn besitzt jeder Spieler drei gleiche Anführer mit Dieb, Trickbetrüger und Drahtzieher. Weitere drei kommen zufällig hinzu, so dass man mit diesen Karten schon fleißig auf Raubzug gehen kann.
Im Spielverlauf werden die genutzten Karten auf ein eigenes Tableau platziert und wandern nach drei Nächten (Runden) wieder an den Sammelpunkt.
Ist ein Spieler am Zug schiebt er zu Beginn erst einmal die Karten von einer Nacht in die Nächste bzw. nach der dritten Nacht in den Sammelpunkt. Diese Aktion entfällt im ersten Spielzug (jedes Spielers).
In der zweiten Phase spielt der Spieler eine Karte aus und führt die darauf hinterlegte Aktion aus. Oder er spielt mehrere Karten aus um einen ausliegenden Auftrag zu erfüllen. Je nach Spieleranzahl liegen dort mehr oder weniger Aufträge aus. Das Erfüllen eines Auftrages ist einfach zu erklären, denn hierzu spielt man einfach die erforderlichen Karten mit jeweiligen Symbol aus, nimmt sich den Auftrag und erhält noch einen kleinen Bonus wie angegeben. In der dritten und letzten Phase nimmt sich der Spieler die Karten vom Sammelpunkt auf die Hand (entfällt im aller ersten Spielzug).

Irgendwann sind dann die Münzen im Pool weg oder alle Auftrage wurden abgeschlossen oder der Stapel an Spezialisten ist weg. Dann zählen die Spieler Geld und Aufträge (Kombis) und der Sieger mit dem meisten Geld gewinnt.

s Meinung:

Schnell erklärt und schnell gespielt und in Punkto Thema und Illustration gefällt es mir richtig gut. Es macht Spaß Spezialistenkarten auszuspielen und diese interaktiv zu nutzen. Der Frust der Mitspieler hält sich allerdings in Grenzen, denn schließlich agiert jeder auf ähnliche Weise. Die Auswahl unterschiedlicher Charakter bietet neue Chancen und Gelegenheiten wobei gerade bei solchen Aktionen es am meisten Spaß macht in voller Besetzung zu spielen. Zu zweit entfalten einige Karten dann doch nicht so ihre Stärke wie man sich das wünscht. Allerdings können die Karten gesammelt, je nach Anforderung, genutzt werden um Aufträge auszuführen. Gerade diese zweite Aktionsmöglichkeit ist mir zu simpel, macht es doch viel mehr Spaß Aktionen der Charakter zu nutzen. Oft bieten aber die Aufträge interessante Boni, die man nicht vernachlässigen sollte.

Im Spielverlauf muss man sein Deck an Karten immer im Auge behalten, aber die kurze Spielzeit erlaubt es einem nicht strategisch zu denken. Taktische Elemente sind hier wichtiger, so dass bei mir dann doch der Spielspaß sehr deutlich schwankt. Denn das coole im Spiel sind ja die Aktionen der Charakter und dagegen wirkt das belanglose Ausspielen mehrere Karten für einen Auftrag langweilig (aber oft effektiver).
So hat man zwei doch sehr unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten kombiniert, die das Spiel dann doch in Punkto Spaß verringern. Spielen würde ich es nach wie vor gerne, zumal es dank einfacher Regeln in wenigen Minuten spielbar ist. Auf Dauer ist es aber kein Spiel zu dem ich regelmäßig greifen würde. Da gibt es einfach viel bessere interaktive Kartenspiele.

Jörg Köninger für cliquenabend.de

GESAMT-
WERTUNG:
5/10
Cooles Thema, coole Grafik aber der Spielspaß hält sich in Grenzen.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder
















Videos

vorstellung vom 07.12.2016

Essen 2016: Grifters (Indie Boards & Cards)

Essen 2016: Grifters (Indie Boards & Cards) from Cliquenabend on Vimeo.

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