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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Familienspiel, Gegenwart, Kartenspiel, Kinderspiel, Legespiel, Rennspiele, Simulation, Sport

Spielmechaniken:
Simulation, Wettrennen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 31.12.2011 - von Jörg

Rasend schnell


Vorwort:

Im Herbst 2011 hat der Coppenrath Verlag bzw. Die Spiegelburg vier neue Kartenspiele veröffentlicht. In vier separaten Videos haben wir euch diese Spiele bereits vorgestellt und möchten nun einzeln und etwas genauer auf die jeweiligen Spiele eingehen.
Mit Rasend schnell geht es dabei in ein spannendes Rennen, zumindest steht es so in der Anleitung. Ob wir allerdings wirklich auf Touren kommen und unsere Überholmanöver gelingen, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

Ziel des Spiels:

Im Spielverlauf müssen die Spieler mit Hilfe ihre Spielkarten ihr Rennteam möglichst weit nach vorne bringen. Wer am Ende die Nase vorn und mit seinen zwei Autos aufgrund deren Platzierung die meisten Punkte hat, gewinnt.

Spielaufbau:

Vor der ersten Partie müssen die acht Rennwagen aus den vorgestanzten Karten herausgedrückt werden. Jeder Spieler sucht sich zwei Rennwagen einer Farbe aus und legt die Teamkarte vor sich ab.
Die vier Autos in unterschiedlichen Farben werden zufällig in eine Reihe platziert und die restlichen vier Autos in umgekehrter Reihenfolge dahinter. Es fahren so unabhängig von der Spieleranzahl alle Wagen mit. Die restlichen Karten werden gut gemischt und jeder Spieler erhält vier davon auf die Hand. Der Rest bildet einen verdeckten Stapel. Der Spieler mit dem vordersten Wagen beginnt und das Spiel verläuft dabei im Uhrzeigersinn.

Spielablauf:

Ist man am Zug, spielt man eine Karte aus, führt die Aktion darauf aus und legt sie auf den Ablagestapel. Anschließend zieht man eine Karte vom Nachziehstapel. Mit den Aktionskarten kann man überholen und dabei ein oder im Windschatten ein zweites Auto um Positionen nach vorne ziehen. Natürlich ist mit bestimmten Karten auch eine Bewegung zurück möglich.
Das Spiel ist zu Ende, sobald die letzte Karte vom Nachziehstapel gezogen wurde. Der Spieler an vorderster Stelle erhält 6 Punkte. Die nachfolgenden Fahrzeuge 5, 4, 3, 2 und 1 Punkt. Die Wagen auf Position 7 und 8 bekommen somit keine Punkte.

Strategie:

Da man vier Karten auf der Hand hält, hat man zumindest etwas Einfluss auf den Rennverlauf. Gute Karten, die das eigene Fahrzeug nach vorne bringen, hält man zunächst einmal zurück und versucht sie erst kurz vor Ende auszuspielen. Genau diese Denkweise haben auch die Mitspieler. All zu viele Strategiemöglichkeiten hat man somit nicht.

Interaktion:

In die Quere kommen sich insbesondere die Fahrzeuge, die ständig die Position wechseln. Dieses Wechselspiel zieht sich von Anfang bis Ende des Spiels durch.

Glück:

In den ersten 10 Minuten einer durchschnittlichen 15 Minuten Partie kann man einfach drauf losspielen. Erst in der letzten Phase des Spiels sollte man genau hinschauen, welche (nach Möglichkeit eigenen) Rennwagen man nach vorne zieht. Ohne die entsprechenden Karten auf der Hand ist man dem Spielgeschehen hilflos ausgeliefert. Der Glücksfaktor ist entsprechend hoch, zumal man durch das Kartenziehen nie weiß, welche Karte man als nächstes erhält.

Packungsinhalt:

Wer unsere Testberichte zu den Coppenrath bzw. Spiegelburg Spielen kennt, weiß dass es an diesen Spielen kaum etwas auszusetzen gab, außer, dass sich die Spielschachtel nicht immer gut öffnen ließ. Jetzt fällt auch dieser Kritikpunkt weg, denn diese Kartenserie enthält einen einfachen Kartenschuber. Auch der Preis mit  6,95 Euro ist angemessen.
Die Idee mit den Rennwagen (herausgelöst aus Karten) ist sehr schön gelöst und auch die Darstellung der Rennkarten ist eindeutig und verständlich. Die Anleitung ist kurz und vermittelt in wenigen Sätzen die wichtigsten Infos, die man zum Spielen braucht.

Spaß:

Ein Rennspiel und zwar ein wirklich einfaches wartet hier auf die Kinder. Dabei kommt allerdings das gewünschte Renngefühl nicht richtig auf. Zieht man seinen Rennwagen nach vorne, hat er oft bis zum nächsten Zug wieder Positionen verloren. Einflussmöglichkeiten hat man keine, so dass oft die letzten Rennkarten auf der Hand entscheidend sind. Der Spielspaß war in unseren Kinderrunden mittelmäßig, langweilig war es nicht, aber wirklich begeistert waren die Kinder auch nach mehreren Partien nicht.


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